Psycho-Dragons Reisen

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Seriva Senkalora
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Psycho-Dragons Reisen

#1 Beitragvon Seriva Senkalora » Do 02 Feb, 2006 15:37

RPG Reihenfolge: Seriva, Cyber, Silvi, Luarcis, Maggi 1, Maggi 2
OutOfOrder: Valya, Leuni, Raggi[hr]

Viel Zeit war vergangen. Geschichten über ein gewaltiges, böses Insekt kursierten auf den unterschiedlichen Welten und als Horrorstory in Kinderzimmern. Doch niemand, egal ob Mensch, Ungeheuer oder Drache, konnte so recht an diese Geschichte glauben. Ebensowenig wie an eine sagenhafte Welt mit einem heilenden Meer.

Ein sonderbarer Planet tauchte ins Licht der Sonne, flackerte und verschwand. Nur schwach hatte man das Glitzern seines großen Meeres erkennen können. Luxhydris war eine Legende geworden, unauffindbar und dennoch irgendwo existent...

Irgendwo am kältesten Punkt eines anderen Planeten fror eine rote Drachin in einer eisigen Höhle. Der tobende Schneesturm machte keine Anstalten sich zu legen und es war einfach zu kalt für die Drachin, so dass sie nicht in der Lage war ihre Kräfte einzusetzen.

Weit weit südlich lag ein großer, kupfern glänzender Drache vor einem Berg im warmen Wüstensand und gab sich seiner Lieblingsbeschäftigung hin: Nichts tun.
Er betrachtete die spielenden Wüstendrachen am Himmel und nutze dann und wann eine spezielle Fähigkeit um sich im Wüstensand vor Touristen zu verbergen. Die Ruine am Fuße seines Verges zog den einen oder anderen Schwarm Menschen aus den nördlichen Städten an. Der Kupferdrache verstand nicht warum regelmäßig Menschen quer über die Welt reisten nur um einen Haufen kaputter Steine zu betrachten...

An einem Ort wo es noch heißer war, mitten auf dem Gebirge, dass die seltsame Welt Golatemo wie ein Gürtel umzog, kauerte eine Greifin im Schatten eines verdorrten Baumes und versuchte sich vor einem zornigen Bergdrachen zu verbergen.

Seriva verfluchte Swen zum hundertsten Mal in dieser Woche.
Der Kupferdrache hatte die Rote in den fernen Norden geschickt, damit sie die Welt auf der sie lebte genauer kennenlernte. Und nun hockte sie in einem Schneesturm. Langsam begann die Gewalt des Windes nachzulassen.
"Na endlich.", brummelte Seriva und verließ ihren Unterschlupf. Die eisige Kälte drang unter die Schuppen der sonnenverwöhnten Wüstenbewohnerin und lähmte ihre Bewegungen. Gegen den Wind kämpfend stapfte Seriva durch den Schnee. Noch lief sie auf hartem, festem Eis, doch dieses würde bald dünnerem, brüchigem Eis weichen.

Swen bemerkte, dass die Touristen diesmal schweres Gerät mitbrachten und afingen Zelte aufzubauen. Verwundert stellte er fest, dass sie wohl die Stadt wieder aufbauen wollte.
"Das wird Seriva aber gar nicht gefallen...", murmelte er und glitt wie ein Schatten durch den Sand um dann mit schlangenhafter Eleganz in seiner hoch gelegenen Höhle zu verschwinden.

Der Bergdrache hatte sie erspäht.
Zephir ergriff kreischend die Flucht durch schmale Schluchten und tiefe Täler. Doch der große, dunkle Schatten folgte ihr. Geschickt sprang er von Fels zu Fels und erreichte die fliegende Greifin kurz vor einer rettenden Höhle. Kurzentschlossen holte Zephir Luft und spie einen heißen Feuerstrahl nach dem Drachen. Irritiert zog dieser die Klaue zurück und Zephir entwischte ihm in die Höhle.
Zuletzt geändert von Seriva Senkalora am Fr 13 Feb, 2009 19:49, insgesamt 2-mal geändert.
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Valya
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#2 Beitragvon Valya » Fr 10 Feb, 2006 22:50

Es war ein ruhiger und schöner morgen auf Dantrén, die Sonne schien die Vögel sangen und nichts schien die Ruhe eines jeden lebewesens zu stören. Doch dann geschah es die Stille wurde unterbrochen von einem schrillen pfeifenden geräucht und in der andren ecke des, wie eine höhle gestallteten raumes hörte mein ein dumpfes pochen und einen anschliesenden schmerz laut gefolgt von einem fluchen.
" AUTSCH!.... verdammte - - -...."

Wie aus Geisterhand wurde der raum plötzlich erleuchtet und mann konnte sehen wie ein gut 2,5m grosser Anthromorpher schwarzer Drache aus seiner schlafmulde stieg , welche eine ziemlich niedrige decke hatte.
Der Anthro schlürfte regelrecht zu der urschade des geräuschs.

"verdammtnochmal, JA ich komm ja schon... nimmal in ruhe schlafne kann mann hier..."

Der Drache schritt auf eine metallene und glatte Tür zu an dessen linker seite sich eine kleine konsole befand. halbverschlafen betätigt er eine taste woraufhin erstmla das licht wieder aus ging das lärmende geräusch aber weiter bestand, ein weiteres fluchen war zu hörn und erneute tastendrücke und nach einer weile ging das lciht wieder an und das geräusch war auch weg und die tür sprang auf.
Der halbverschlafene Drache blickte raus in den steinernen korridor aber eblickte niemanden. Verärgert darüber wollte er grade die tür schliessen als ein grollen aus richtugn des bodens ertönte, etwas erschrogen und verwundert dreinblickend schaute er nach unten und sah einen Zwerg vor sich stehen der eine nicht grade freundliche miene drauf hatte.

"Hey, das ist aber nicht nett einem Freund einfach die tür vor der nase zuzuschlagen... und ihn auch noch so lange warten zu lassen. Ach und nochwas, auch wenn du hier der cheff bist du hast immernoch feste arbeitszeiten und die hast du gerade um ne satte stunde verschlafen also mach hinne der magus wartet schon auf dich!"

Erschroken drein blickend klappte dem Schwarzen mit den Silbernen Stirnschuppen das maul auf und er nickte nur kurz worauf er sich umdrehte und sich daran machte sich frisch zu machen.

"Und Säcke haste auch noch vor der Türe.... Tztztz.... immerdiese faulen Drachen" Der Zwerg wollte sich grade auf der Stelle umdrehen und wieder seine dinge zu verrichten als eine stimme aus dme hinteren teil des Raumes klang.

"Laber hier nicht son stuss Throin, sondern sag mir lieber wo Xarxas steckt..." mit einem leisen aber verärgerten knurren brauste der Drache aus dem hinteren teil seines Quartiers in richtung Tür.

"du weisst doch... wie immer in seinem labor ... und er ist ziemlich grießgrämig drauf heute... warscheinlich weil du verschlafne hast."

Mit schnellen schritten Brauste er an dem Zwerg vorbei und brachte nur ei nschnelles Danke zustande und verschwand dann im diffusen Licht des Tunnels.
Mit einem grinsen schloss daraufhin der Zwerg die Türe des Quartiers und setzte seinen Patroillien gang wie jedne mittag fort.

Reawaken something big' n old,
darker than the darkest night,
with eyes glowing in dark red light,
scaled in black shiny might,
blowing out your lifes 'lil light.


ash amlug durbatulûk, ash amlug gimbatul

ash amlug thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul

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#3 Beitragvon Cyber Zipclaw » Fr 10 Feb, 2006 22:55

Zeenpha hatte die Zeit nach der Rückkehr von Asjoil nach Terran genutzt, um sich umzusahen, was sich in den vergangenen 300 Jahren, als er geschlafen hatte, so alles verändert hat. Und er mußte feststellen, daß die Menschen sich immer weiter ausgebreitet hatten und allmählich alle anderen Wesen verdrängten. Die Dinosaurier standen nun kurz vor der Ausrottung, was ihn besonders traurig stimmte. Aber was sollte er schon dagegen tun? Das ist der Lauf der Dinge, wie sie immer waren und immer sein werden, solange Terran existierte.

Müde und nachdenklich flog er zurück zu seiner Höhle um sich ein paar Tage auszuruhen und das Amulett, das er Vortex abnahm an einem sicheren Ort aufzubewahren. Zu gefährlich war die Macht, die es inne hatte, als daß es in falsche Hände geraten könnte. Er wußte auch, daß dessen Material sehr selten auf Terran war und daher sehr wertvoll.

Mittels seiner Stahlfedergeschosse sprengte er eine tiefe Kammer in den Fels, wo er das Amulett hineinlegte und dessen Eingang schließlich zum Einsturz brachte. Nichts und niemand sollte das Amulett jemals finden.

5 Jahre später:

Schüsse und wütendes Geschrei durchfluteten den Wald. Vortex rannte so schnell er nur konnte vor ihnen davon. Die Kugeln zischten nur haarscharf an ihm vorbei und er mußte aufpassen nicht von einer Kugel getroffen zu werden. Dabei lief anfangs alles so gut: Ein einfaches Ziel, eine fast perfekte Tarnung... ein präziser Schuß und schnell wieder verschwinden. So einfach! Aber trotzdem ein totaler Reinfall! Wenn die Hunde ihn nicht entdeckt hätten, wäre er heil davongekommen. Dafür aber machte er kurzen Prozeß mit den Biestern, was die Bewohner der Siedlung wohl noch wütender gemacht hatte.

*Verdammte Hillbillies!* fluchte er während er noch fast über einen Ast stolperte. Auf einem umgestürzten Baumstamm machte er eine kurze Verschnaufpause, da er mit seiner Rennerei wohl nun doch einen guten Vorsprung hatte. Keuchend stand er auf dem Baumstamm und sah sich um. Noch waren die Menschen weit genug entfernt, aber die Stimmen kamen allmählich näher. *Mann! Die geben auch überhaupt nicht auf, was!? Ich glaub, ich werde alt...*

Seit seiner Rückkehr vor fünf Jahren hatte er mehr Glück als zuvor gehabt. Plötzlich bekam er wieder Aufträge, die er mit gewohnter Präzision erledigte. Offenbar hatte der hohe Rat von Arcadia doch ein Einsehen gehabt und das Kopfgeld, das sie auf ihn ausgesetzt hatten, zurückgenommen. Warum auch immer... das kam ihm nur recht, denn nun brauchte er sich nicht mehr zu verstecken. Doch vorerst mußte er dem wütenden Mob irgendwie entkommen. Nur wie? Vortex sah sich etwas genauer um und sah etwa 40 Meter entfernt einen Eingang zu einer Höhle. *Hey! Die kommt mir ja wie gerufen!* sagte er, sprang von dem Baumstamm herunter und rannte in die Höhle hinein, dessen Eingang gerade groß genug für ihn war und wartete.

Die Menschen kamen näher, sie waren nun schon fast vor der Höhle und Vortex wurde immer nervöser. Aber dann verebbte der Lärm, sie schienen ihn in der Höhle nicht bemerkt zu haben. Erleichtert atmete der Velociraptor auf. *Hartnäckig... aber dumm wie Dosenbrot.* lästerte er und sah sich in der Höhle um. Sie war dunkel und feucht. Kein idealer Ort für einen längeren Aufenthalt, aber gerade ausreichend um für ein paar Stunden auszuruhen.

Vortex fuhr das Visier seines Helms herunter und aktiverte die Nachtsicht. *Seltsamer Ort...* murmelte er als er einige alte Flaschen, Kisten und Tierknochen entdeckte. Und da war eine alte Feuerställe... und... Vortex stockte der Atem. In etwa der Mitte der Höhle war eine Art Altar aufgebaut, drumherum einige ausgebrannte Kerzen und obendrauf ein seltsames Artefakt, das eine seltsame Form hatte und irgendwie an Eiskristalle erinnerte.

Neugierig wie Vortex nun einmal war, ging er langsam zu dem Altar und trat plötzlich auf eine Erhebung, die sich augenblicklich mit einem zischenden Geräusch im Boden verschwand. Im nächsten Augenblick fing es über ihm an zu rummoren und Staub fiel von der Decke. *Mist! Verdammt!* fluchte er und griff schnell nach dem Amulett. Doch als er sich zum fliehen umdrehte erwischte ihn ein eiskalter Schauer und das letzte was er sah, war wie der Eingang mit Geröll verschüttet wurde. Dann wurde es schlagartig kalt und schwarz.
Zuletzt geändert von Cyber Zipclaw am So 12 Feb, 2006 23:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Silverdrak
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#4 Beitragvon Silverdrak » Sa 11 Feb, 2006 06:16

Silvi schritt nachdenklich auf einer Lichtung irgendwo in Seras riesigen Wäldern um her. Eigentlich war sie gar nicht sicher was sie hier machte. In der letzten Nacht hatte sie einen eigenartigen Traum. Tiamat, Göttin der Winde und des Herbstes, war ihr erschienen und sprach von einem Treffe. Unsicher blickte sie sich um. Die Lichtung in ihrem Traum sah aus wie jede andere Lichtung an der sie vorbei gekommen war. Was wohl daran lag das das Bild in ihrem Traum auch sehr verschwommen war. Eigentlich war sie auch gar nicht sicher ob das nun wirklich nur geträumt war oder ob Mar'Self wirklich einen Treffen wollte. Sie lief jetzt schon eine geschlagene Stunde auf der Lichtung rum. Vielleicht sollte sie wieder an den Strand fliegen. Nach der Sache mit Cholpras und dem Spurlosen verschwinden von Firnor hatte sie ihre neue Freiheit genutzt und viele der Drachenstädte auf Sera bereist, die sie sonst gemieden hatte. Auch hatte sie natürlich alte Bekannte besucht wie die ausgestoßenen Drachen der Seraner und ihren besten Freund Blue Skin, wo sie die letzten Wochen verbracht hatte um ihre Kontakte zu den Wasserdrachen zu pflegen. Da zur Zeit keiner (außer denen die sie näher kannten) als die die sie eigentlich war erkannte, hatte sie zur Zeit auch keine feste Aufgabe. Da war also viel Zeit um mal auszuspannen.
Dieser Traum kam nun sehr überraschend. Unruhig blieb sie schließlich stehen und grübelte Gedankenversunken vor sich hin.
Ein Stück entfernt rutsche ein fremder Drache aus einer dunklen Öffnung bremsend auf die Lichtung. Dieser blickte sich kurz zur Orientierung um. Sein Blick blieb aber an der Silbernen hängen und verfinsterte sich, endlich hatte er sein Ziel gefunden! Wütend sprintete er los, bremste dann jedoch. War das wirlich der Drache den ersuchte? Das Aussehen stimmte größtenteils, aber dieser Drache war heller und schien auf den ersten Blick vom Verhalten her anders zu sein. Vielleicht war das aber nur Täuschung. Er wusste das sein Ziel sein Äußeres manipuliernen konnte.
Silvi die aus ihren Gedanken aufgeschreckt den anderen Drachen erst spät registrierte, musterte den Fremden verwirrt. Eigenartige Dinge gingen vor sich. Es kam selten vor das sich jemand nach Sera verirrte. Die kleine Welt war größenteils unbekannt und befand sich zusätzlich noch in einem abgeschiedenen Teil des Universums.
"Endlich habe ich dich gefunden!", sagte der Fremde. Silvi runzelte die Stirn und betrachtete den Drachen eingehend, sollte sie ihn kennen? Seine Schuppen waren Schwarz. Ein weißer Streifen verlief von der Nase über die Augen den Hals entlang, über den Rücken bist hin zur Schwanz Spitze. Er hatte unzählige Flügelarme die mit einer Membran verbunden den Flügel (er hat aber zwei davon) bildeten. Ob man damit fliegen kann, fragte sich Silvi während sie den Drachen ansah. Ansonsten fielen nur die unzähligen Narben auf, die er an seinem Körper trug. Silvi war sich ziemlich sicher das sie diesen Drachen nicht kannte, aber diese Flügel kamen ihr irgendwie bekannt vor.
"So? Warum suchst du mich denn?", fragte die Silberne.
"Rache!"
Silvi legte die Kopf schräg.
"Was habe ich getan?"
"Wenn du der Drache bist, den ich suche, hast du die Menschen des Dorfes das ich einst beschützte ausgelöscht!"
"Oh! Wann und wo soll das gewesen sein?" erkundigte sich Silvi, sowas hatte sie bislang noch nicht gemacht. Jedenfalls nicht das sie wüsste.
Der Fremde blickte zur Seite schien zu rechnen. "Es müsste jetzt fast 300 [Menschen-] Jahre her sein. Meine Heimatwelt nennt sich Esnora."
Silvi stockte zu der Zeit war sie wirklich auf einer Welt gewesen, die sich Esnora nannte. Die Menschen waren realtiv fortschrittlich gewesen, lebten aber friedlich mit den Drachen zusammen. Genau! Daher kamen ihr die Flügel bekannt vor. Sie hatte sie zwar damals nur von weitem gesehen, aber die seltsamen Flügel waren ihr damlas bei den Drachen dort aufgefallen. Sie erinnerte sich das sie den Menschen dort bei der Reperatur einer Hochspannungsleitung geholfen hatte. Sie grübelte, über diese Welt hatte sie keinen Bericht geschrieben, da war sie sicher und ihr Aufenthalt war auch nicht lange gewesen. Aber warum? Angestrengt versuchte sie sich zu erinnern. Später bei ihrem Besuch hatte sie noch gegen einige größere Wesen gekämpft, die die Menschen ab und an heimsuchten. Bei einem dieser Kämpfe hatte sie einen Blackout gehabt und war später irgendwo weit weg vom Kampfort ziemlich zerschramt wieder zu sich gekommen. Langsam dämmerte es ihr.
"Wie sah ich denn aus?"
"So wie jetzt nur was stacheliger und dunkler und mit schwarzen Augen."
Silvi ließ die Ohren hängen, dann hatte sie wohl doch damit zu tun. Zu der Zeit wusste die silberne noch nichts von Firnor, der immer dann die Kontrolle übernahm, wenn Silvi die Kontrolle über sich verlor und das konnte passieren wenn sie in einem Kampf der Raserei verfiel. Einem Zustand der nur bei Seranischen Luftdrachen auftrat und verursacht wurde wenn diese Drachen besonder starke Energien in ihrem Kopf leiten. Da dies Gehirnschäden verursachen kann wird diese Organ ab einem bestimmten grad automatisch abgeschirmt dabei werden aber alle Gehirnfunktionen auf die nötigsten runter gesetzt. Im Zeitraum der Raserei kämpft ein Luftdrache quasi ohne zudenken drauf los kann dafür aber wesentlich stärkere Blitze ausstoßen. Diesen Zustand konnte der Chaosdrache, der sich mit Silvi einen Körperteilte, ausnutzen, da er bereits tot war, war er nicht auf körperliche Dinge angewiesen, sein Geist war damit nicht mehr fest verbunde. Dadurch konnte er dann frei handeln.
"Der Drache, den du suchst, ist zu Zeit leider nicht erreichbar. Bitte versuche es später noch ein mal." meinte Silvi. Sie musterte die Narben des Drachens. Die vielen kleinen an der Linken Flanke könnten von Firnors Klingensturm Attacke stammen und die 3 langen wulstigen Narben quer über den linken Flügel passten zu ihren Flügelklauen. "Du hast gegen mich gekämpft?"
Der Fremde starrte Silvi fragend an irgendwie war er jetzt verwirrt.
"Also warst dus nun oder nicht?" er stockte kurz "Ja ich habe gegen den Täterdrachen gekämpft und bin nur knapp mit dem Leben davon gekommen."
"Ja und nein." antwortete die Silberdrachin.
Der fremde Drache blickte sie immer noch verwirrt an.
"Das ist nicht so ganz einfach zu erklären und wahrscheinlich glaubst du mir am Ende eh nicht, weil ich es grade nicht beweisen kann und dann hältst du mich für verrückt."
Der Fremde kniff die Drachin musternd die Augen zusammen und kratze sich am Kopf. verrückt... ja....

An der Stelle wurde das Gespräch unterbrochen, die Erde bebte und ein großer Erdhügel türmte sich plötzlich auf. Kurz darauf kletterte einer der großen Erdrachen aus dem Loch und beäugte den schwarzen und die Silberne. "Folgt mir!" Die beiden angesprochenen blickten sich kurz fragend an während der Erddrache schon wieder in dem Loch verschwunden war. Silvi blickte in das lange dunkle Loch. "Ist das auch stabil?" rief sie dem Erddrachen hinter her. Diesen konnte man schnauben hören. "Luftdrachen..." dann lauter "Natürlich ist das stabil!"
Kritisch die Gangwände im Auge behaltend lief sie schließlich hinter her. Der Fremde zögerte, doch wo er sein Ziel grade erreicht hatte, wollte er es nicht gleich wieder aus den Augen verlieren und folgte auch. Der Weg zog sich ewig lang hin aber keiner sagte was. Dann irgendwann erreichten sie tief in Seras innern den Raum mit Marmorboden. Dort verließ der Erddrache die beiden wieder.
"Und jetzt?", fragte der Fremde den Raum betrachtete, dessen ende man durch die Dunkelheit nicht erkennbar war. Es gab allerlei Nebenräume, gerne hätte er sie näher betrachtet, aber da sich die Silberne nicht rührte und scheinbar auf etwas wartete blieb er stehen. In der Ferne konnte er das Plätschern von Wasser hören.
Hektisch hetzte plötzlich Mar'Self mit Schriftrollen und anderen utensilien von einem Raum zum anderen und wieder zurück und das mehrere Male.
Erst als er merkte das Silvi ihn mit offenem Maul anstarrte, blieb er stehen und blickte an sich runter. "Ach Mist!" er hatte die Illusion vergessen.
Für die Seraner war der Platindrache eine ganz besondere Persönlichkeit, ein Held von dem es hieße das er wieder erscheinen Würde wenn ein neuer großer Krieg bevorstand. Und deshalb und weil er Fanrummel nicht mochte, lief er normalerweise immer in Tarnung rum, wenn er mit anderen Drachen in kontakt kam, was nur sehr selten vor kam, da er in seiner unterirdischen Höhle so gut wie gefangen war da er dafür sorgen musste das der Planet auf seiner Umlaufbahn blieb.
Sera hatte nämlich schon seid langer Zeit keinen kein eigenes festes Sonnensystem mehr. Daher musste Mar'Self dafür sorgen das Sera da blieb wo sie hingehörten sollte.
"Na starr mich nicht so an, ich kann das nicht leiden.", meinte der Planetenwächter, doch nutzte er noch kurz den Moment und fixierte ihren Blick, sah tief in Silvis Augen dann gab er sie wieder frei und verschwand kopfschüttelnd in einem Nachbarzimmer. "...komplett verschwunden! Das ist total unmöglich. ..." konnt am den Platindrachen reden hören. Er hatte die ganze letzte Zeit damit verbracht heraus wo Firnor geblieben war und wie er hatte verschwunden können. Er schien wie aufgelöst, doch das war unmöglich. Bislang war seine Recherche ohne Erfolg. Doch er musste den Chaosdrachen unbedingt wieder finden ehe er was anstellte. Immerhin war er dafür verantwortlich wenn dieser was anstellte da er ihn ja aus seinem Gefängnis im Dazwischen gelassen hatte... bzw. dies veranlasst hatte. Neben der Suche nach Firnor hatte er auch versucht mehr über das Artefakt und den verbleib seiner einzelteile, die er suchte, in Erfahrung zu bringen. Ebenfalls mit wenig Erfolg gekrönt.
Nach einer Weile tauchte der Platindrache mit einigen Zetteln in den Klauen wieder auf.
"SO...", er setzte sich vor den beiden Drachen hin wobei er die beiden doch um ein gutes Stück überragte. Der Fremde Drache hatte den Erddrachen ja schon riesig gefunden, aber dieser war noch größer.
"So, wir müssen Firnor auf jedenfall wieder finden, der kann und darf hier nicht einfach irgendwo rum geistert wobei ich bezweifel das es lange nur bei rumgeistern bleibt. Dir ist ja ganz sicher nicht entgangen das Firnor verschwunden ist..." meinte Mar'Self zu Silvi, die immer noch starrend nickte.
"Hör mal, du muss unbedingt für dich behalten, dass ich der Platindrache aus den Sagen bin. Ich würde nämlich schon gerne auf Gehirnwäsche oder ähnliches verzichten. Es ist besser wenn die Seraner nicht wissen wer ich bin und wo man mich finden kann."
Silvi nickte wieder.
"Gut! ehm... wieder zum Thema: Wie Firnor verschwinden konnte weist du nicht zu fällig oder?"
Silvi schüttelte den Kopf: "Nein er war plötzlich einfach weg. Von mir aus könnte er auch weg bleiben." meinte sie zusätzlich.
"Nein, das geht nicht ihr gehört zusammen."
Silvi legte den Kopf schräg und runzelte die Stirn. Was hatte der Platindrache eigentlich mit Firnor zu tun erschien ja doch einiges über ihn zu wissen und was sollte das heißen... wir gehören zusammen?
"Wir haben jetzt keine Zeit für größere Erklärungen, je länger Firnor irgendwo frei rum wuselt, desto mehr kann er anstellen...."
Der Fremde verstand gar nichts und blickte auch dem entsprechend drein. "Ehm was geht hier vor? Vielleicht sollte ich besser gehen?"
"Nein, du bist nicht ohne Grund hier. Du bist bislang der einzige den ich kenne der scheinbar immun gegen Firnors dunkle Energie ist."
"Wer ist dieser Firnor, von dem die ganze Zeit die Rede ist?", fragte der Fremde.
"Der Drache an dem du Rache nehmen willst, von dem diese Narben stammen.", antwortete Mar'Self.
"Firnor steckt normalerweise zusammen mit mir in meinem Körper, aber irgendwie ist er weg." fügte Silvi hinzu und wandte sich dann zum Platinfarbenen. "Und wo her weist DU da?"
"Naja ich beobachte meine Schützlinge ab und an schon mal." dabei deutete der Platindrache auf einen kleinen Teich weiter hinten im Raum und auf eine Glaskugel.
"....beobachten... ab und an?" musste sie jetzt dauernd aufpassen was sie tat? Silvi fand den Gedanken etwas beunruhigen.
"Da das nun alles geklärt ist... Ich brauche euch beide. Zu nächst müssen wir das Artefakt der Gravitation finden und zusammen setzten. Es besteht aus 7 Teilen. Drei davon habe ich bereits zusammen. Das wäre dieses Gestell, der Außere Ring und der Innere Ring ... " er deutete auf die Teile die er mit gebracht hatte und hielt den beiden Drachen dann ein Pergament mit auszeichnungen zu dem Artefakt entgegen.
Die Beiden studierten es interessiert.
"... Ich konnte wie gesagt nichts genaueres zu dem Aufenthalts Orten heraus finden. Alles was ich weis ist das die Teile bei einer gewaltigen Explosion quer durchs Universum geflogen sein müssen."
"Und wie sollen wir die Teile dann finden? Die können ja überall sein! Wir können schlecht jeden Planeten des Universums absuchen." sagte Silvi, nach betrachten des Pergaments.
"Ja das stimmt, darum werde ich dir auch den inneren Ring mit geben. Er reagiert wenn Teile des Artefaktes in der Nähe sind." Der Platindrache nahm den Ring und legte in auf die Handfläche dort erzeugte er ein Magnetfeld das den Ring schweben ließ. gleich darauf begann sich der Ring rasant zu drehen, so das es fast schien als wäre es eine Kugel. "Je näher er an anderen Teilen dran ist desto schneller dreht er sich."
"Aha!" Silvi betrachtete den Ring interessiert.
Nach einer weile hob Mar'Self das Magnetfeld über seiner Hand wieder auf und der Ring fiel auf seine Hand zurück.
"Versuch es auch mal." damit reichte er das Artefakten-Stück der Silberdrachin, die es vorsichtig annahm. Da sie nicht einfach ein Magnetfeld erzeugen konnte wie der Platindrache machte sie ihre Klauen mittels Elektrizität magnetisch und ließ den Ring dazwischen schweben, dieser war ja magnetisch. Auch diesmal begann er sich rasch zu drehen.
"Gut! Dann kannst du dich ja jetzt auf die Suche der anderen Teile machen. Der Ring funktioniert auch im Dazwischen, doch ist sein Verhalten dort schon mal etwas eigenartig und irreführend, aber das liegt wohl am Dazwischen."
"Okay..." meinte Silvi und wollte gehen, blieb dann aber stehen. "Wofür brauchen wir das Artefakt eigentlich?"
"Wir brauchen es damit ich mich frei bewegen kann. Ich kann hier nicht weg sonst würde Sera irgendwo im Universion verschwinden und das wäre äußerst unschön. Da ich Sera möglicherweise kurz verlassen muss um Firnor ein zufanden, wäre es von Vorteil diese Artefakt da zu haben."
Silvi verstand das zwar noch nicht so ganz, aber es würde wohl damit zu tun haben das Sera ein Wanderplanet war, wie es in alten Seranischen Aufzeichnungen stand.
Silvi nickte.
"Ehm und was ist mit mir?" meldete sich der fremde Drache zu Wort, der bis lang nur Planlos zu gehört hatte.
"Ich möchte mit dir ein paar Experimente machen, da du wie gesagt scheinbar immun gegen Firnors dunkle Energie bist wäre es interessant heraus zufinden wodurch das so ist oder wie du das machst."
"Experimente??" wiederholte der Fremde.
"Nur ein paar kleine Tests nichts schlimmes. Außer dem könntest du im Kampf gegen den Chaosdrachen helfen. Ich bezweifel das sich Firnor Kampflos einfangen lässt."
"hm... na gut...", der Fremde Drache klang nicht sehr begeistert.
"Schön schön, dann können wir ja gleich anfangen...", meinte Mar'Self und ging auf einen Raum zu wobei er andeutete das der Fremde ihm folgen solle. Dieser kam der Aufforderung zögerlich nach.
Mar'Self war soweit zufrieden. Das einzige was ihm jetzt noch unklar war war wie er Firnor wieder in Silvi verfrachten sollte. Die Drachin war nun erwachsen. In ungeschlüpftem Alter ging sowas recht Risiko frei, aber jetzt war die Drachin vollentwickelt...
Nachdenklich beobachtete Mar'Self noch wie Silvi mir dem Ring im Dazwischen verschwand.
...

Einige Jahre in der Vergangenheit auf einer Dämonenebene weit weg von Sera:
Firnor entfesselte seine Macht, der Staub der Ebene wirbelte auf und bildete um sein geisterhaftes sein eine Art festen Körper. Durch die Dunklen Energien färbte dich der Staub schwarz. Seine wirren gelb leuchtenden Augen betrachteten sein Äußeres. Es war nicht optimal und es verbrauchte viel Energie um die Form zu halten.
"hm...", sein Blick fiel auf Waruf, dem angeketteten sonst eigentlich recht mächtigem Dämon, der dafür verantwortlich war das er hier war. Der Dämon hatte einst dem Chaosdrachen das leben gerettet als dieser noch jung war. Nun wollte er seinen gegenleistung ein fordern. Der Drache sollte ihn von den Ketten befreien die ihn schon so lange fesselten, darum hatte er ihn hergerufen. Als Chaosdrache dachte Firnor aber nicht im geringsten daran den Dämon zu befreien. Dummerweise konnte er aber auch nicht weg, den dieser Dämon kannte Firnors waren Namen und würde ihn immer wieder zurück rufen.
Firnor setzte ein grimmiges grinsen auf, das Fleisch des Dämons würde einen besseren Körper bieten, in Ketten gelegt würde sich der Dämon wohl kaum verteidigen können. Doch zuvor musste er noch wissen was der Dämon in seinen Gedanken gesehen hatte, was so witzig gewesen war.
Waruf musterte den Drachen nun beunruhigt, er hatte nicht damit gerechnet das der Drache so mächtig geworden war.
"Nun...erzähl, was dich zum lachen gebracht hat. Vielleicht überlege ich mir dann dich am leben zu lassen." meinte Firnor boshaft.
Der Dämon überlegte. Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen den Drachen zu seiner Befreiung zu rufen. Er musste vorsichtig.
"Also schon, aber du muss versprechen mich dann wirklich in Ruhe zu lassen. "
Firnor überlegte einen Moment, eigentlich war es ganz nett das ihn der Dämon von der Silberdrachin befreit hatte, jetzt gab es niemanden mehr der ihn einschränkte.
"hm... na schön. Sprich! Erzähl mir das Geheimnis."
Der Drache schien es ernst zu meinen glaubte Waruf und musste bei dem Gedanken an das was er wusste wieder lachen.
"Du hast die ganze Zeit mit einem Sendarel Lichtdrachen zusammen in einem Körper gesteckt."
"Was?? Verarsch mich nicht!!" brüllte Firnor erzürnt und holte mit einer Pranke aus.
"Nein, das ist kein Scherz auch wenn es sehr witzig ist." der Dämon konnte sich nicht mehr halten vor lachen.
"Woher willst du das wissen?"
"Eigentlich hättest du es doch merken müssen.", meinte Waruf.
Firnor knurrte.
"Ich weis es, weil... weil ich der Drachin schon einmal begegnet bin früher. Zu der Zeit als du noch nicht so geisterhaft warst. Ihr äußeres hat sich verändert, aber die Seele ist die selbe!"
Firnor starrte den Dämon entsetzt an. Konnte das wahr sein? Das hätte er doch wirklich merken müssen.
"Nicht dein ernst." brummte Firnor schließlich ungläubig.
"Und ob, ich bin mir sich."
"Und welcher der Lichtdrachen soll Silvi sein?"
"Oh den richtigen Namen kenne ich nicht, aber soweit ich weis ist sie die 7te der Lichtdrachen."
Firnor schwieg und dachte nach. Yinrai, wie die besagte Drachin bei den Lichtdrachin genannt wurde, was aber nicht ihr eigentlicher Name war, war er nie begegnet. Er wusste aber das sie zu den gefährlicheren der Lichtdrachen gezählt hatte. Sonst wusste er nicht viel über sie außer da sie wohl gerne mit Energie und Blitzen arbeitete. Betrachtete man die Geburtenreihenfolge, war Yinrai sein Gegenpol. Er zu 3/4 Chaosdrache und zu 1/4 Lichtdrache. Sie zu 3/4 Lichtdrache und zu 1/4 Chaosdrache.
"hm..." Firnor drehte sich um und ging langsam davon er würde später genauer darüber nachdenken ob an den Worten des Dämons was dran war.
Waruf war erleichtert als er den Drachen davon gehen sah.
Nach ein paar Schritten blieb der Drache stehen und sah auch seine Klauen. Er brauchte immer noch einen besseren Körper, außerdem störte ihn sein Wissen, dass der Dämon seinen wahren Namen kannte und naja eigentlich wurde es Zeit zu testen ob sein nekromantisches Wissen und die Zauber die er vor ewigen Zeiten entwickelt hatte für den Fall das er mal stirbt auch brauchbar waren. Also setzte er einen grimmigen Blick auf und kehrte um.......
Einige Jahre später:
Firnor streifte weiter durch den Dämonenebene und grübelte wie er diese verlassen konnte. Einem Dämonentor war er noch nicht begegnet, wahrscheinlich gab es auf dieser Ebene auch keins.
Immerhin war er mit seinem derzeitigen Körper ganz zufrieden. Er sah fast aus wie früher nur zerfiel das Fleisch nach gewisser Zeit, so das er andauernd nach frischem Dämonenfleisch ausschau hielt. Seine Zauber waren auf normale lebende Wesen abgestimmt. Daher wäre es optimaler etwas Normal Lebendes für die Erhaltung seiner Materialität zu haben. Aber hier gabs nun mal nur abnormales Leben also musste er mit dem Leben was er bekam.
Gelangweilt lief er einfach immer weiter grade aus. Plötzlich sah er in einiger Entfernung vor sich einen Riss in der Luft, wenn man es denn Luft nennen konnte, entstehen und eine kleine schwarze Gestalt in die Ebene springen. Firnor erkannte sofort was es war und grinste, das war sein Weg in die Freiheit.
Eilig beschleunigte er sein Tempo und sprach einen Zauber, nach dessen Beendigung blieb er stehen, eine magische schwarze Kette schoß aus einer seiner Klauenhände und kettete sich an den Arm der überraschten schwarzen Kreatur. Das andere Ende der Kette befestigte er an an seinem eigenen Arm. Während die Kreatur versuchte sich zubefreien ging Firnor näher zu ihr hin.
"Hallo! Ich bin Firnor und ich denke in nächster Zeit werden wir sehr viel mit einandere unternehmen."
Die Kreatur blickte ihn nur böse an und zerrte an der Kette.
"Also mein Deal...", fuhr Firnor fort , "... ich beschütze dich,... vorallem vor mir und du bringst mich hin wo ich hin will. Ist das nicht was?"
Die kleine Kreatur knurrte böse.
"Nebenbei bemerkt hast du eh keine andere Wahl."
Zufrieden einen Ausweg gefunden zu haben legte sich der Drache hin und beschloss sich auszuruhen bis der kleine Rissdämon ein sah, dass er diese Kette nicht los bekam.
Zuletzt geändert von Silverdrak am Di 14 Feb, 2006 20:24, insgesamt 1-mal geändert.

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#5 Beitragvon Glaedir » So 12 Feb, 2006 08:39

Xihlef ging über einen langen Strand auf dem Planeten Nemore. Er überblickte die Wellen. Es war ruhig und friedlich. So wie es dem Ubari gefiehl. So wie es seien sollte. Doch Xihlef wusste nur zugut dass diese Ruhe trügerisch war.
Nicht alles ist so perfekt wie es zu sein scheint, rief er sich immer wieder ins Gedächtnis. Es ist meine Aufgabe, meine Bestimmung diese Welt in Frieden zu halten.... Sein Blick schweifte über das Meer. Hier auf Nemore war die Technick nie angekommen. Hier war der Stand des Mittelalters nie überwunden worden. Ruhig legte Xihlef alle Waffen ab und legte sich in den Sand. Herrlich.... ,dachte er bei jedem Atemzug. Er wusste das er bald in den Wald gehen würde, um dort nach dem Rechten zu schauen, deshalb badete er ausgiebig.
Er schwamm, schwamm zusammen mit den Fischen, die keinerlei Angst vor ihm hatten. Er schwamm mit einem Hai um die Wette, spielte mit Heringen fangen und verbrachte den ganzen Tag damit rum zu tollen. Er legte einen Tag seine Pflichten ab, um sich zu erholen. Seine Aufgabe als Wächter war anstrengend für ihn. Doch sie machte ihm trotzdem spaß. Es machte ihm Spaß wenn er sah was alles im Meer lebte, welche Pflanzen im Wald gediehen. Es war herrlich.
Als es allmählich dunkel wurde, ging er aus dem Wasser, legte seine Rüstung wieder an. Er legte sich unter den Bäumen schlafen. Es wird morgen ein langer Tag werden..., dachte er bevor er einschlief.
Zuletzt geändert von Glaedir am Do 16 Feb, 2006 20:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Luarcis
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#6 Beitragvon Luarcis » Di 14 Feb, 2006 19:33

Luarcis trat aus den Schatten der Bäume und schritt langsam über die Lichtung bis zu der kleinen Anhöhe, hinter der die Lichter des Dorfes ruhig im Dunkel der Nacht flimmerten. Der Mond stand hoch am Himmel und umhüllte Luarcis’ Schuppen mit einer leuchtenden blauen Aura, so dass er von weitem eine geisterhafte, fast unwirkliche Erscheinung abgab.
Er schaute hinunter und lies seinen Blick über die nur schemenhaft zu erkennenden Dächer schweifen. Dann sah er die Taverne, die mitten auf dem Dorfplatz stand und von einer Laterne in ein helles Licht getaucht wurde. Luarcis nahm die kleine Ledertasche, die er sich umgehangen hatte und holte ein kleines klimperndes Säckchen daraus hervor. Er schüttelte prüfend ein paar Gold- und Silbermünzen heraus und steckte sie dann wieder beiseite. Hmm, ich habe schon eine ganze Weile nichts richtiges mehr gegessen, dache er sich, als er zurücktrat und mit Blick zum Mond seine Aura aufleuchten ließ.
Auf den Hinterbeinen stehend konzentrierte Luarcis seine ganze Energie, die in dünnen Schwaden um seinen Körper wirbelte und ihn schließlich fast ganz einschloss. Allmählich schrumpfte er in sich zusammen, seine Flügel und Schwanz bildeten sich zurück und nach kurzer Zeit stand nur noch eine kleine zweibeinige Gestalt inmitten des Energiefeldes. Schließlich erlosch die Aura und ein Mensch schritt daraus hervor, zumindest hatte es in diesem Zwielicht den Anschein. Luarcis hatte seine Gestalt geändert, allerdings waren seine Verwandlungskünste noch alles andere als perfekt.
Sein Körper war immer noch von blassweißen Schüppchen besetzt und auch seine Klauen waren nicht vollständig verschwunden. Die Flügel und der Nackenkamm waren auch noch ansatzweise vorhanden und das schmale Gesicht erinnerte nur entfernt an das eines Menschen. Die Augen funkelten wachsam mit reptilienartigen Schlitzen in der Nacht und die Ohren sowie Haare waren nur ansatzweise zu erkennen. Luarcis beäugte kritisch seinen neuen Körper, nickte schließlich kurz und holte dann einen dünnen, mit Lederriemen besetzten Leinenmantel sowie Hose und Hemd aus seiner Tasche, was er sich überstreifte. Seine Tarnung war zwar nicht perfekt, aber mit einer kleinen Illusion konnte Luarcis seine unvollständige Verwandlung wenigstens etwas ausgleichen und so zumindest einfache Menschen, die nicht allzu genau hinsahen, damit täuschen, erst recht, wenn er direktes Licht mied. Den Geldbeutel in der Hand zog er sich seine Kapuze tief ins Gesicht und ging dann langsam den Berg hinunter zum Weg, der direkt durch das Dorf hindurchführte.

Zufrieden kam Luarcis durch die Tür ins Freie, hinter der das lautstarke Gemurmel der Tavernenbesucher zu hören war. Die Kochkünste der Menschen sind doch immer wieder erstaunlich, dachte er sich, als er sich noch einmal den Mund leckte und dann langsam die Strasse entlang in Richtung des Waldes schlenderte, um sich einen geschützten Schlafplatz zu suchen.
Plötzlich bemerkte er aber eine fremde Stimme neben sich: „Wohin des Weges, junger Luarcis?“ Er erstarrte und schaute sich irritiert um. Aus den Schatten einer Häuserecke trat eine hagere Gestalt heraus. Das Gesicht des Mannes war durch seine Kapuze in der Dunkelheit kaum zu erkennen, in der Hand hielt er einen langen Wanderstock, auf den er sich stützte. Luarcis schossen tausend Gedanken durch den Kopf. „Woher kennst du meinen Namen, alter Mann und wer bist du?“ „Ein Freund. Ich weiß gar vieles über dich, junger Drache!“, erwiderte er sanft. „Du bist auf der Suche nach deiner wahren Herkunft, richtig? Aber dieser Weg ist noch lang und beschwerlich, deine Reise hat in Wirklichkeit gerade erst begonnen. Allerdings hat das Schicksal vorerst andere Aufgaben für dich ausersehen, du wirst woanders gebraucht.“ Luarcis verstand nicht, was der Fremde da redete und musterte ihn kritisch. Seine Aura war undefinierbar und seine Augen im Schatten verborgen, so dass Luarcis keine Möglichkeit hatte, den Mann richtig einzuschätzen. Fest stand allerdings, dass er sicherlich keiner der normaler alten Spinner war, die durch die Gegend ziehen und den Leuten irgendwelche dahergeredeten Weisheiten oder Prophezeiungen aufschwatzen wollen, so wie Luarcis es schon ein paar Mal erlebt hatte.
Dieser Mann war ganz anders, er hatte etwas Geheimnisvolles an sich.
Schließlich rief Luarcis: „Wenn du so viel über mich weißt, warum sagst du mir dann nicht einfach, was mit meinen Eltern geschehen ist?“ „Die Zeit ist noch nicht reif für dieses Wissen, doch sei gewiss, dass der Tag kommen wird, an dem du es erfahren wirst. Übe dich solange in Geduld!“, entgegnete der Alte. Luarcis schnaufte kopfschüttelnd und wollte sich zum Gehen wenden, doch irgendetwas hielt ihn zurück, es lag vielleicht an dem Blick in den Augen des Wanderers, die nun schwach im Schein des Mondes sichtbar wurden. Luarcis atmete tief durch und fragte schließlich: „Na gut, aber was meinst du mit: „ich werde gebraucht“?“ „Nun, es droht große Gefahr und deine Freunde benötigen deine Hilfe. Allerdings nicht hier, dein Weg führt dich in andere, dir bislang unbekannte Welten, weiter als du es dir im Moment wohl vorstellen kannst!“ Luarcis lachte laut auf: „Angenommen, du hast Recht und meine sogenannten „Freunde“ brauchen mich wirklich. Wie sollte ich denn dann bitte zu ihnen gelangen? Mich einfach in die Lüfte schwingen und zu den Sternen fliegen? Das wäre wohl doch ein bisschen weit!“ erwiderte er mit sarkastischem Unterton. Doch der Mann lächelte nur: „Nein, es gibt eine andere Möglichkeit. Tief in den Noctaris-Wäldern im Süden befindet sich ein alter Tempel. In ihm findest du ein Portal, das dich an deinen Bestimmungsort bringen wird.“ „Die Noctaris-Wälder? Die Menschen sagen, dass sie verflucht sind und schreckliche Dinge in ihren Tiefen lauern, dort wo kein Licht mehr hinfällt. Kaum einer, der dumm oder mutig genug war, dort hineinzugehen, ist je wieder zurückgekommen!“ erwiderte Luarcis aufgebracht. Der Alte entgegnete ruhig: „Das meiste davon sind Geschichten, die die Geheimnisse der Wälder vor neugierigen Blicken schützen sollen. Du musst keine Angst haben, denn du bist dazu bestimmt, sie zu ergründen. Nimm das hier, es wird dir den Weg zeigen und es dir ermöglichen, das Portal zu aktivieren.“
Dann holte er einen großen leuchtenden blauen Kristall aus seinem Mantel hervor und streckte ihn Luarcis hin. „Was ist das?“ fragte dieser ungläubig und erfühlte die seltsame und unnatürlich starke Energieaura, die von dem Objekt ausging. „Ein Energiekristall, er wird genug Kraft haben, um ein Loch im Gefüge von Raum und Zeit zu öffnen und dich an deinen Bestimmungsort bringen.“, erklärte der Mann. Luarcis beäugte die schillernde leuchtende Oberfläche des Kristalls. Er hatte noch so viele Fragen, aber er ahnte, dass es keinen Zweck hatte und der geheimnisvolle Fremde ihm nicht mehr verraten würde. Dem auffordernden Blick des Alten ausweichend, holte er noch einmal tief Luft und griff schließlich zögerlich nach dem Kristall. Die blaue Energie des Steins umwob nun auch seine Hände und erfüllte Luarcis’ Finger mit einem seltsamen vibrierenden Kribbeln. Der Mann trat lächelnd einen Schritt zurück und sagte: „Gut, nun geh und erfülle deine Aufgabe, die Zeit drängt!“ Luarcis sah noch einmal stumm auf die nun wieder durch die Schatten verhüllte Gestalt, verstaute den Kristall in seiner Tasche und wendete sich schließlich zum Gehen.
Doch dann drehte er sich noch einmal um: „Wie heißt d…“ Er brach ab, denn der Mann war mit einem Mal spurlos verschwunden. Nichts zeugte mehr von ihrer Begegnung, außer dem schwachen Glimmen des Kristalls aus den Ritzen seiner Tasche. Luarcis seufzte tief und marschierte dann direkt die Strasse entlang, so dass er schnell das Dorf und seine Lichter hinter sich ließ und von der Dunkelheit der Nacht umhüllt wurde.

Luarcis wusste nicht, wie lange er schon durch die schier endlosen Wälder wanderte. Es kam ihm wie Tage vor, doch vermutlich waren es nicht einmal ein paar Stunden. Die Bäume warfen unheimliche Schatten auf den karg bewachsenen Boden, die Sonne war kaum zu sehen und eine seltsame Düsternis hinderte sie daran, diesem Ort durch ein bisschen Licht ein wenig seiner Trostlosigkeit zu nehmen.
Es herrschte eine beklemmende Stille, kein Vogel war zu hören, überhaupt hatte Luarcis schon lange keine anderen Lebewesen mehr gesehen, seitdem er diesen Wald betreten hat. Er war ganz allein, zumindest hoffte er das angesichts der bedrückenden Atmosphäre, die die unaufhörlichen Reihen der dunklen und ausgemergelten Bäume auf ihn warfen. Luarcis hatte sich schon mehrer Male gefragt, warum er sich darauf eingelassen hatte und mit dem Gedanken gespielt, einfach umzukehren, bevor er sich in dieser unwirtlichen Gegend ganz verirrte, aber irgendetwas hielt ihn immer davon ab. Es schien gerade so, als ob eine seltsame Kraft ihn weiter trieb und in eine ganz bestimmte Richtung lenkte. Die Bäume sahen alle gleich aus und trotz aller Zweifel hatte er das Gefühl, immer noch auf dem richtigen Weg zu sein. Zum Umkehren war es nun wohl eh zu späht gewesen, Luarcis hätte so einfach sicher nicht mehr aus diesem Wald herausgefunden, denn zum Fliegen war einfach nicht genug Platz. So ging er denn also weiter, einem unbekannten Ziel entgegen.
Nach einiger Zeit lichtete sich plötzlich der Wald und hinter einem Hügel waren sogar Sonnenstrahlen zu sehen. Als Luarcis über die Anhöhe schritt, sah er ihn plötzlich vor sich: einen großen Tempel inmitten einer kleinen Talsenke. Komisch, ich könnte schwören, dass der gerade eben noch nicht da gewesen ist!, dachte er sich, als er das Gebäude musterte. Der Tempel war stellenweise in ziemlich schlechtem Zustand, an der Fassade wucherten Pflanzen nach oben und hielten ihn so in festem Griff. Insgesamt machte er den Eindruck, dass er wohl schon seit Jahrhunderten in Vergessenheit geraten war. Eine breite Treppe führte zu dem großen Eingang, hinter dem ein Gang beklemmend schnell in der Dunkelheit verschwand.
Luarcis zögerte: Sollte diese Ruine etwa das sein, weswegen er durch diesen unheimlichen Wald geirrt ist? Auf einmal bemerkte er ein helles Glühen in seiner Tasche und nahm sie ab. Als er sie öffnete, kam der Kristall zum Vorschein, den der alte Mann ihm gegeben hatte. Luarcis nahm ihn hoch und sah ihn sich noch mal an. Er leuchtete nun viel heller als vorher und sendete pulsierende Energiewellen ab. Luarcis seufzte: Anscheinend ja!, dachte er mürrisch als er sich wieder dem Tempel zuwandte. Er sah noch einmal auf den bedrohlich wirkenden Eingang. Schlimmer als im Wald kann es da drin doch auch nicht sein!, überlegte er, als er schließlich den Hügel hinunter auf den Tempeleingang zuging, die Stufen nach oben stieg und in den Schatten im Eingang verschwand…
Luarcis riss erstaunt die Augen auf vor dem Anblick, der sich ihm bot: Im Inneren des Tempels befand sich eine große mit Säulen gestützte Halle, die mit außergewöhnlichen und imposanten Fassaden ausgekleidet war. Der Raum wurde von einer nicht auszumachenden Lichtquelle hell erleuchtet, die sich aber klar auf einen großen, ovalen steinernen Ring in der Mitte der Halle konzentrierte. Luarcis schritt langsam durch den Raum und sah sich aufmerksam um. Die ganze Halle war in einem erstaunlich guten Zustand, der mit dem ruinenhaften Äußeren des Tempels nichts gemein hatte. Es sah alles so aus, als ob der Tempel immer noch bewohnt war und gepflegt wurde. Dann stand er plötzlich vor dem Podest, auf dem sich der Steinring befand.
Luarcis stieg zu ihm empor und fuhr prüfend mit der Klaue an der Kante des Rings entlang. Er war vollkommen intakt, ohne jede Spur eines Verfalls. Das muss das Portal sein, von dem der Alte gesprochen hat. Also hatte er doch Recht!, dachte er sich, als er seinen Blick umherschweifen ließ. Neben dem Podest befand sich eine seltsame Vorrichtung, in der eine Öffnung eingelassen war, in deren Ober- und Unterseite zwei kleine Halter angebracht waren. Es sah ganz so aus, als ob dort etwas eingesetzt werden sollte. Luarcis holte den Kristall hervor, der nun leise vibrierte und von einer glimmenden Energieaura umgeben war, und hielt ihn vor die Aussparung. Er schien genau zu passen.
Nun gut, dann zeig mal, was du kannst!, sagte er sich und setzte den Kristall in die Öffnung. Fast sofort fing der Kristall hell zu glühen an und baute ein dichtes Energiefeld um sich herum auf. Die Energie wurde schließlich über die Kontakte und zwei linienförmige Vertiefungen im Boden zum Podest und zum Steinring geleitet. Dort bahnte sie sich zuckend von beiden Seiten entlang des Portalrandes einen Weg nach oben, so dass sich die Energieströme an der oberen Kante des Portals trafen und den Steinring so mit einem blauen Energiekranz umschlossen.
Der Kristall leuchtete immer heller, so dass Luarcis ihn kaum mehr direkt anschauen konnte. Auch der Energiefluss wurde stärker, Blitze bildeten sich aus und sprangen zwischen den Kanten des Portals hin und her. Erst nur vereinzelt und schwach, dann immer stärker, bis die Öffnung des Portals mit einem dichten Netz aus zuckenden und knisternden Blitzen durchzogen war. Der Kristall sendete nun ein derartig gleißendes Licht aus, dass Luarcis fast nichts mehr erkennen konnte und sich die Augen bedecken musste. Doch mit einem Mal wurden die Vibrationen des Kristalls so heftig, dass er fast aus seiner Halterung sprang. Luarcis spürte, wie der Kristall seine letzte verbleibende Energie sammelte, um sie mit einem einzigen heftigen Schlag freizusetzen.
Der Schock war gewaltig, so dass Luarcis nach hinten taumelte und dabei fast umfiel. Die Umgebung versank plötzlich in einer einzigen gleißenden Lichtexplosion, erst nach ein paar Minuten hatte er sich einigermaßen davon erholt und konnte wieder etwas erkennen.
Blinzelnd richtete er sich auf und schaute sich um. Der Kristall war beinahe erloschen, nur noch ein schwaches Glimmen ging von ihm aus. Dort wo aber eben noch ein alter steinerner Ring gestanden hatte, befand sich nun ein strahlendes Portal, das leuchtende, umhertanzende Schatten auf die Wände des Raumes warf. In der Mitte des Rings hatte sich eine dichte blauschimmernde Membran gebildet, die von silberblauen pulsierenden Energiewellen sanft durchzogen wurde. Wie eine glitzernde Wand aus Wasser richtete sie sich vor dem staunenden Luarcis auf. Dieser schritt nun erneut die Stufen hinauf und besah sich das schillernde Portal. Auf der anderen Seite der Membran konnte er schwach die Umrisse einer Landschaft erkennen. Ein paar behauene Steine waren zu sehen, die wohl die letzten Überbleibsel einer Tempelanlage darstellten und im Hintergrund erstreckte sich ein Waldstück vor dem klaren, fast wolkenfreien Himmel. Tatsächlich! Das Portal führt wirklich auf einen anderen Planeten!, dachte Luarcis staunend. Langsam streckte er eine Pranke aus, so dass er mit der Klauenspitze gerade das Portal berührte. Ein seltsames Kitzeln breitete sich dort aus, wo die Energie sanft seine Klaue umwob und erfüllte ihn mit einem sonderbaren Gefühl der Unwirklichkeit. Einen Moment lang bildete die Membran eine feste Barriere, doch dann löste sich der Widerstand plötzlich und seine Kralle versank in dem Energiefeld. Er zog seine Klaue wieder zurück und drehte sich noch einmal zum Eingang des Tempels um, durch den schwach das Licht der untergehenden Sonne und ein paar Bäume des verwunschenen Waldes zu erkennen waren. Luarcis wendete sich wieder dem Portal zu, atmete einmal tief durch und schritt dann in einem Zug durch das Tor, hinein in eine ihm unbekannte Welt…

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Ragnorena
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#7 Beitragvon Ragnorena » Fr 17 Feb, 2006 17:35

"Das nächste mal mehr nach links"
"Was du nicht sagst Layos," knurrte Ragnaroek mürrisch. Sie senkte den Bogen und trat zurück, um dem Arrallin mit dem grau-schwarz-weiss gescheckten Fell Platzt zu machen. Dieser legte einen Pfeil an die Bogensehne, spannte den Bogen, zielte, und traff genau in die Mitte einer der Zielscheiben, die auf dem Übungsplatz in 200 m Entfernung aufgereit standen.
Ragnaroek schnaubte missbilligend, während über Layos's Gesicht ein zufriedenes Grinsen huschte.
"So macht man das, wehrte Drachendame, " spottete er.
"Ich kämpfe sowieso lieber mit meinen Klauen und Zähnen, als mit Schwertern und Bögen, da ist man sich wenigstens sicher, das man trifft, "meinte die Mul-Dimardrachin bissig und enblösste dabei ihre Zähne.
layos nahm seinen Bogen über die Schulter und gemeinsam verliessen sie den Platz, wo noch andere Mul-Dimar, Arrallin und ein paar wenige Menschen sich in der Kunst des Bogenschiessens übten.
Über ihnen trainierten einige Dimar ihre Flugkünste und perfektionierten ihren Luftnahkampf.
Ragnaroek und Layos schlenderten den schmalen Waldweg entlang, der zu ihrer Barryd-Kolonie führte, in der sie lebten.
Es waren momentan sehr friedliche Zeiten, und es waren viele viele jahre seit der Barryd-Kriege vergangen. Daher betrieben die Bewohner Dimars Übungskämpfe nur noch, um ihren Körper fit zu halten.
"Ich geh heute noch nach Olu-Arna( Arnas sind sowas wie Akademien oder Stationen. In jedem Barryd gibt es verschiedene davon, und jede einzelne ist auf ein anderes Gebit, z.B Kunst, Brutpflege usw. spezialisiert) war da schon lange nicht mehr, kommst du mit?"
"ich hab zwar keine Ahnung, was du so toll an Kunst findest, aber ich hab nichts vor heute."
"Dann steig auf"
Geschickt sprang layos auf Ragnaroeks Schultern. Sogleich erhob sich die Drachin in die Lüfte, indem sie das Magnetfeld des Planeten nutzte.
Es gab mehrere Eingänge zum Barryd, am Boden, für die Menschen und Arralins, und in den höher gelegennen Baumwipfeln für die Drachen. Sie landete auf einem 2m breiten Ast. layos glitt elegant an ihrem Vorderbein herunter.
"Brrr....... diese Höhe... ich weiss schon, warum wir Arrallin uns selten hier rauf wagen."
"Ach, wenn man fliegen kann macht einem die Höhe nichts aus," meinte Ragnaroek grinsend. Sie liefen auf dem Ast in den Barryd hinein. Der Barryd war etwa 150 m hoch. Er bestand aus 5 hauptstämmen, die jeder einen durchmesser von 20 m hatte. aus diesen Stämmen wuchsen dicke, bis zu 7m breite Äste, die sich immer wieder verzweigten. An den Enden der verzweigungen waren Kugelförmige Häuser aus den Ästen des riesigen Baumes geflochten. Diese seltsam aussehenden Hütten waren von den Drachen gebaut worden. Auch gab es riesige von den Menschen und Arrallins errichtete Plateaus, manche hatten einen Durchmesser von über 50 m, auf denen wiederrum Hütten standen.
Auf diesen Plateaus befanden sich auch die Arnas.
Layos und Ragnaroek verblieben dort bis in den späten Abend. Während Ragnaroek geschickt einen neuen Wandschmuck für ihre Hütte kreierte, konnte sich die Drachin herrlich entspannen. Sie fragte sich, warum sie nicht öfters hierher kam. Andere bewohner des barryds waren ebenfalls da und es herschte eine gemütliche Atmosphäre hier. Ragnaroek lehnte sich zurück und betrachtete die das Muster, welches sie gerade gewebt hatte (was, wohl bemerkt, bei den grossen klauen nicht gerade einfach war). Zufrieden nickte sie und wandte sich zum gehen. Sie sprang von der hölzernen Plattform ab und flog gemächlich höher in den barryd hinauf. Sie hatte eine kleine Hütte weit oben, fast in der Baumkrone des Barryds. Sie landete auf der kleinen Terrasse ihrer Hütte und betrachtete die untergehende Sonne. Ihre Hütte befand sich in den äusseren Reihen des Barryds. Somit hatte sie eine herrliche Aussicht über das land. Sie sog einen Moment die kühle, frische Luft ein, dann verschwand sie in ihrem luftigen Heim.

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Magan
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#8 Beitragvon Magan » Fr 17 Feb, 2006 18:22

Magan schrit langsam durch den Wald. Er hatte keine lust zu fliegen, besonders weil er immer noch sauer war. Wie konnte er mich nur besiegen?, fragte er sich immer wieder selber. Magan war, weil er ein Chaosdrache war, unter den Drachen auf diesen Planeten nicht gerade beliebt. Lange hatte er sich viel gefallen lassen, aber heute war ihn dann die Geduld geplatzt. Normalerweiße, jedefalls sagte sein Vater das immer, konnten Chaosdrachen schwär besiegt werden wenn sie in wut geraten waren. Dich Magan hatte das nichts genutzt, der Kampf hatte noch nicht mal lange gedauert. Ich muss stärker werden bevor ich es nochmal versuche, dachte Magan bei sich. Dann verließ der die anderen Drachen. Er wollte allein sein um seine Gedanken zu ordnen und versuchen stärker zu werden. Doch als er sich immer weiter von den anderen Drachen etfernte bemerkte er das es gar nicht so schlecht ist zu reisen.
Der Kampf lag schon drei Tage zurück, Magan hatte zwar etwas Treniert, nun aber würde er so oder so nicht mehr zurückkehren wollen. Er mochte es sehr nicht ständigt von den anderen an seine abstammung erinnert zu werden, denn er war froh das er ein Chaosdrache war.
Magan verließ den Wald und erkannte das nach einem abfallenden Hügel eine Stadt der Menschen lag. Sein magen knurrte und Magan musste daran denken das seine letzte Malzeit nun schon 3 tage her war. Er überlegte nicht lange und ließ sein Verwandlungszauber wirken. Es sah so aus als ob sein Körper zu schmelzen begang und zu einem Wirbel aus flüssigern Silber wurde. Langsam wurde der wirbel kleiner und nahm Form an, bis er sich letztendlich aufhörte zu drehen. Eine silberne menschenähnliche Skulptur begann langsam mehr und mehr an Form und Farbe zu gewinnen. Magans nun geisterhaft aussehende Flügel erschienen und wickelten den neuen Körper ein, als er kurz vor Vollendung stand. Dann wurden aus den Flügel Kleidung, es war eine einfache braune Lederhose und ein einfachs hemd, doch trug der Mensch auch einen Gürtel mit einer lehren Schwerscheide. Magan ging zu einem nahgelegenen kleinen Bach um sein gesicht zu betrachten. ER wusste das deine verwandlungen nicht perfest waren dafür hätte er das sogenante Kristallwasser gebraucht aber das zu suchen würde zu lange dauern, außerdem könnte er sich dann nicht von selbst zurückverwandeln. Magan grinste, als er merkte das er sich in Verwandlungen schon verbessert hatte. Seine haut hatte nur noch einen leichten silbernen Glanz und er hatte es geschaft das seine hörner nun wirklich zu Harren wurden, die nun als kurze schwarze Harre über seinen silbernen lagen. Als er über sein gesicht streich spürte er immer noch eine fellartige Strucktur. "Naja die menschen werden es für einen gerade wachsenden Bart halten", sagte Magan zu sich selber um sich zu beruhigen. Er hatte außerdem noch seine Drachenaugen behalten, auch wenn die nun genau so schwach waren wie die Augen eines Menschen, und er hatte an mehreren stellen spitz anlaufende Ohren so er er mehr an einen ELf als an einen menschen erinnerte. Magan schaute auf seine Hand und beschloß einen Zauber auszuprobieren denn er erst vor kurzem selber entworfen hatte. Behutsam enfesselte er den Zauber und beobachtet sie sich die Menschehand veränderte bis sie wie eine Miniaturausgabe von Magans Krallen war. Die Kralle began sich weiter zu verändern und wurde zu einem silbernen Grif den nun wieder eine Menschenhand hielt. Nun hatte Magan zum ersatzt seiner Krallen und Fängen wenigstens ein Schwert das sogar aus seiner eigenen Kralle entanden war. Bewundert drehte Magan die Klinge und lies das licht der untergehenden Sonne auf der Klinge brechen. Dann steckte er es freudig in die lehre Scheide und üverlegte ob er nicht nocht eins machen sollte den das Schwert war ein Einhänder. Doch diese Idee verwarf er gleich wieder, er wollte nur Essen und nicht mit den Menschen kämpfen. Dann konzentrierte er sich nochmal und ein Kaputzenmandel kamm aus einer Kristallfaserschuppe die kurz erschein und wieder verschwand. Er zog sich den Kaputzenmantel und stellte wieder fest das die Fähigkeit gägenstände in seinen Kristalfaserschuppen zu lagern bei solchen Reisen sehr nützlich war. Nochmal schaute er an sich herrunter und ging in das Dorf, das sich doch bald als eine Stadt herrausstellte.
"Hej du da! Du siehst nicht gerade aus als ob du Geld hast oder hast du sogar eine ansteckende Krankheit?",fragte ihn der Wirt, das war Magan aber schon gewönt. Er warf ihn eine goldmünze zu und sah wied er Wirt sofort anfing zu lächeln. diese Menschen sind ja so einfach zu manipulieren, dachte sich magan und gab seine bestellugn an den wirt weiter.
Nach einem für ihn doch eher kragen Essen, er hätte ja gejagt wenn er Wild gefunden hätte, den selbst als er sie mit seinen Gedanken suchte war kein Lebewesen außer den Menschenstadt auszumachen. "Hej du!", sagte eine stimme hinter ihm und magan dachte nicht schon wieder der Wirt. "Ich wuste gar nicht das Drachen menschliche Gestallt annehmen können und vor allem hät ich nicht gedacht das sie so dumm sind und ihre aura nicht zu verbergen. Im geiste schimpfte Magan mit sich selbst, er hatte es wirklich vergessen, weil er so großen Hunger hatte. Mit der Hand am Schwergriff drehte sich Magan langsam um und erblickte einen gepanzerten Mann. ein drachenjäger!, schloß magan in gedanken. DEr Mann hielt eine in Gold geramten blauen Kristall vor Magan der unaufhörlich Blinkte. Magan hatte schon davon gehört diese Kristalle konnten bestimmte magische auren orten. "Mich wirst du aber nicht bekommen", sagte Magan zu ihn, sprang auf und versuchte sein schwärt zu ziehen doch er war nicht schnell genug den der Drachenjäger hielt Magan schon sein schwärt an die Kelle. Als Mensch war er verwundbar und hatte natürlich auch seine Drachenreflekse eingebüst, dazu kamm noch das er noch nie ein schwert benutzt hatte und es einfach viel zu ungeschickt angepackt hatte um es flüssig aus der scheide zu ziehen. Auch seine instinkte nutzten ihn hier nichts es war ja nicht ganz sein körper in dem er steckte.
Magan dachte das nun doch sein letztes Stündlein gekommen sei, bis der Drachenjeger plötzlich sein Schwert senkte. "Komm hinter ihn", sagte eine weibliche Stimme hinter dem Drachenjäger und Magan, der sein glück immer noch nicht fassen konnte gehorchte sofort.

Sie leifen nun schon eine geschlagene Halbe Stunde. Die wütende stimme des Drachejägers wurde immer leiser bis sie endlich verstarb, doch liefen sie immer noch . Bis die Elfe endlich zum stehen kamm. Endlich konnte Magan sie richtig mustern. Seit die dem Drachenjäger mit der Flachen seite auf den Kopf gerhauen hatte waren sie nur noch auf der FLucht gewesen. Nun öffnete magan seinen magischen Blick und schaute auf die Elfe. Er hätte eigentlich eine magische Aura erwartet doch da war nichts. Noch nicht mal eine Lebensaura. Wie kann das sein ich stehe hier doch nicht vor einem geist und selbst wenn hätte dieser auch ne Aura, dachte sich Magan. so als ob sie seine gedanken gelsen hätte sagte die Elfe: "Ich bin Luna du kannst mich mit deinem magischen Blick nicht sehen, weil wir uns sehr schützen so sehr das selbst unser schild nicht zu endecken ist". Dann began sich ihr körper zu verflüssigen bis eine vielfarbige Traumdrachin vor Magan stand. Auch Magan nahm wieder seine normale gestallt an. "Wie meinst du das stärker schützen und wer ist wir?", fragte Magan.
"Ich meine mit wir die lebewesen die hier leben, es ist kein wunder das du sie nicht gespürt oder gesehen hast, diese Tiere hier sind stärker und magischer als du vielleicht glaubst. Wenn du willst kann ich dir das alles beibringen", sagte Luna. Natürlich sagte Magan ja und strahlte über das ganze Gesicht, den nun könnte er endlich stärker werden.

Über die Jahre hinweg lehrnte Magan viel von Luna er lernte auch ihre Tochter Tarar kennen, so bekammen sie auch nichts mit von den Geschenisen auf dan anderen Planeten mit. Sie zeigte ihm sogar ein neues heim indem er von nun an leben sollte. Früher hatte er diese art beachtet und die drachen ausgelacht die solche als ihren hort nahmen, doch nun verstand er das diese dinger pracktisch waren. Man mante diese gebilde den wachsenden Stein oder auch Koraliten (Karaliten sehen aus wir Karalen die es unter wasser gibt nur mit dem unterschied das sie an land wachsen und sehr groß und sogar inteligent sind). Die Koraliten waren meterhoch und übertrafen mit ihrer größe locker die höchsten berge so das man sie eher für Berge hielt. Sie waren auch inteligent und man musste seine seele mit dem des Koraliten verbinden um ihn überhaupt als Hort zu nutzen. Der Koralit leßt dann Hölen in seinem inneren Wachsen wo der drache dann leben kann. Magan mochte seine neue behausung sehr, den der Koralit war von natur aus Magisch begabt und hatte seine eigenen schilde und magan hatte immer jemanden zum reden. Auch brachte Lunar Magan bei wie man besser Gägenstände in seinen Kristallfasserschuppen einschloß so das sie mit ihren gewicht magan nicht mehr runterzogen. Sogar über Magie in der sich Magan schon für begabt hiel gab es für ihn viel zu lehrnen und erst recht im Kämpfen mit nichts anderem wie mit Fängen und Krallen.
Als Magan alles von Luna gelernt hatte, erzählte sie ihm das man mit den lichttunnel ,die die Drachen auf Morlen benutzen um von einem ort des Planeten zum anderen zu kommen, auch zu einer zwischendimension das man das dazwischen nannte und von dem aus man in verne welten gelangen konnte. Ein paar mal besuchten sie andere Planeten und lernte andere Kulturen kennen bis jemand auftauchte den Magan schon ganz vergessen hatte. Der Drachenjäger griff Magan mit hocherhobenen schwer an. Nun konnte Magan die starke Magie in diesem Schwert regelrecht körperlich spüren. Der angriff kam so überraschend das Magan sicherlich tod were hätte Luna den angriff nicht verhindert. "Los geh und rette dich", sagte Lunar. Magan konnte sich nicht rühren. Lunar war für ihn wie eine Mutter geworden die er nie hatte und nun musste sie gegen die Übermenschliche Kraft dieses Drachenjägers Kämpfen. das kann doch unmöglich ein mensch sein, kamm magan die erkentnis. Imer noch hergerisen von seinen gefühlen entschloß sich magan seinem feind zu stellen er würde nicht zulassen das jemand Luna und Tarar, seiner einziger wirkliche Familie etwas antuhen würden. Doch dazu kam es nicht mehr den Tarar öffnete einen Tunnel und stieß Magan mit gewaltiger Kraft rein. es wird zeit das du deinen eigenen weg gehst mach dir um uns keine sorgen den uns wird nichts geschehen und pass auf deine reise auf dich auf, sagte Tarar ihm in gedanken nach bevor sich der Tunnel schloß und ihn durchs dazwischen in eine neue welt brachte...
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Leundra
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#9 Beitragvon Leundra » Mo 13 Mär, 2006 22:00

Es war Abend geworden auf Kyalis, dem blauen Riesenplaneten. Die letzten warmen Sonnenstrahlen spiegelten sich in den ruhig dahin treibenden Wellen des Meeres Morlan. An der Küste spazierten die letzten Sonnenanbeter nach Hause und Möwen sammelten sich auf Felsen, die aus dem Meer heraus ragten um während ihrem schlaf nicht von ungebetenen Gästen besucht zu werden.
Zwei nah nebeneinander liegende Steine waren weiß und sahen aus wie Höhleneingänge. Als sich dort eine sehr neugierige Möwe in die rechte Höhle wagte, fingen beide Felsen an zu wackeln und plötzlich gab es einen lauten Knall und die Möwen flogen erschrocken auf.
Leundra erwachte mit einem entsetzlichen Jucken in der Nase. Sie holte Luft und nieste kräftig. Danach stand sie auf und verdrängte dabei eine große Menge Wasser die den Strand überschwemmten. Nachdem sie noch einmal tief Schnaufte fiel ihr eine total perplexe Möwe in die Klaue, welche sich sofort wieder aufrappelte und davon trudelte.
Nachdem Leundra sich erstmal minutenlang ausgiebig gestreckt hatte, setzte sie sich hin, betrachtete die Umgebung und wunderte sich wo zum Teufel sie nun war.
Nach einigem Kopfkratzen und betrachten ihres dicken Bauchs fiel ihr wieder ein, dass sie die letzten Wochen sowohl in der Luft als auch im Wasser bei der Jagd gewesen war und nach vielen Erfolgen sich todmüde in den weichen Sand gelegt hatte.
Anhand ihrer steifen Muskeln konnte sie ermessen das sie schon einige Tage hier lag und sich jetzt unbedingt mal wieder bewegen musste…
Sie rappelte sich auf, spazierte den Strand entlang und beobachtete den Sonnenuntergang.
Sie spürte, as auf diesem Planeten keinen ihrer Art gab. Wieder eine Enttäuschung dachte sie sich und blickte auf die vielen Jahre zurück die sie bereits durch die Suche verloren hatte.
Plötzlich nahm sie den Geruch von Feuer war, drehte sich um und entdeckte eine große Rauchwolke über dem Wald aufziehen.
Sie erhob sich in die Luft und näherte sich, dabei begann sie schrille Schrei die offensichtlich von Menschen stammten zu hören.
Sie spreizte die Flügel und löschte mit einem heftigen Windstoß das Feuer das drohte den Wald abzubrennen.
Sie landete und übersah die entstandenen Schäden. Durch das Löschen hatte sie wohl einige Häuser der Menschen zerstört aber sie konnte nicht viel Blut riechen, was auf wenige Verletzte wies.
Plötzlich spürte sie wie spitze Gegenstände in ihren dünnen Panzer eindrangen und dort stecken blieben. Sie schaute runter und hörte die Menschen sie als Monster und Dämon beschimpften und immer mehr von ihnen zu Bogen und Armbrust griffen.
Dabei hatte ich doch nur helfen wollen.. aber sie wusste, dass es keinen Sinn hatte groß zu debatieren…
Also spreizte sie ihre riesigen Flügel, stieß sich vom Boden ab und befand sich mit einem kräftigen Flügelschlag bereits an der Wolkenuntergrenze.
Sie atmete noch einmal tief durch und weiter geht’s, dachte sie und flog davon.

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Seriva Senkalora
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#10 Beitragvon Seriva Senkalora » Fr 17 Mär, 2006 21:42

Seriva stapfte durch den Schnee.
Zitternd suchte sie nach etwas fressbarem, fand aber nur ein paar zerfrorene Klettenpflanzen.
Dann knackte der Boden unter ihren Füßen bedrohlich. Zögernd setze sie eine Pranke vor die andere, spürte den Riss im eisigen Untergrund ehe sie einbrach und rief verzweifelt um Hilfe.

Swen schreckte hoch. Blitzschnell fegte er aus seiner Höhle, erhob sich elegant und schlangengleich in die Luft und lief durch die Wolken als wäre es fester Boden. Sein Weg führte ihn weit in den Norden.
Er erreichte das gebrochene Eis und spähte in das schwarze Wasser.
Nicht wies auf Leben unter der dicken Schicht kalten Frostes hin, dennoch spürte er Serivas Aura.
Er holte Luft und stürzte sich in die Kälte um die rote Drachin (die nicht schwimmen kann) aus dem Wasser zu retten.

Spuckend und prustend schnappte Seriva nach Luft, keuchend kämpfte sie gegen die aufsteigende Panik, die zeitgleich mit den grausamen Bildern und der Kälte durch ihren Kopf strömte.
Vorwurfsvoll, dankbar und zugleich verängstigt blickte sie Swen an.

Der Kupferdrache schämte sich. Er hätte Seriva nicht allein fortschicken sollen. Er wartete bis die Drachin sich weit genug erholt hatte, dass sie die Heimreise antreten können.

Zephir blickte dem langen Schatten nach. Der Bergdrache war geflohen, als sich ein großes Wesen in hohem Tempo über den Wolken hinweg bewegt hatte. Die Greifin kannte den Wächterdrachen Swen nicht, aber wie jedes magische Wesen wusste sie von seiner Existenz.
Ehrfürchtig verharrte sie vor der Sicherheit bietenden Höhle und wartete auf die Rückkehr des Drachen.

Swen'O'Gera blickte auf. Er spürte die Ankunft fremder Wesen, er spürte Portale zu seiner Welt.
Neugierig wollte er losstürmen um die Neuankömmlinge zu beobachten und ihre Absichten herauszufinden, doch die geschwächte Seriva brauchte ihn und so blieb er bei ihr.

Seriva blieb Swen's Anspannung nicht verborgen, doch wie ein kleines Kind klammerte sie sich innerlich jedes Mal an den Kupfernen Ostdrachen, der ihr mit seiner Kraft den nötigen Halt gab.
Sie war froh wie fürsorglich er war, sie war stolz wieviel er ihr vertraute und doch war es ihr unangenehm, dass sie ihn immer wieder um Hilfe bitten musste.

OOC@Luarcis, Magan: Ihr seit doch auf Golatemo angekommen, oder?
:leu: 1. offizieller Leu-Fanclub! :seri:

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Valya
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#11 Beitragvon Valya » Do 23 Mär, 2006 16:43

Valya lief eilig durch die nur schwach beleuchteten Gänge, denn die Kinder des Schmieds, die Zwerge , mochten zu helles Licht nicht besonders weswegen mann sie auch selten ausserhalb ihrer Festungen antraf. Immer tiefer in dne berg hinein führten die Gänge deren wände mit schmuckvollen Runen und Intarsien und anderen verzierungen versehen waren. Unterwegs bbegegnete er einigen anderen Drachen und zwergen die ebenfals ihren aufgaben nachgingen und Reperaturen und verbesserungen durchführten. Nach einer weile durchquerte er eine grosse halle in der mehrere, wegen dem diffusen Licht nur schwer zu erkennende Vehikel standen, die wohl für die unterschiedlichsten sachen einsetzbar waren. Am anderen ende der Halle waren mehrere Tore und Türen erkenntbar etwas langsamer schritt er auf eine dieser Türen zu, als er bei dieser ankam betätigte er einige der tasten des verschlussmechanismusses und nach einiger zeit Öffnete sich die türe welche sich nun als Aufzug entpuppte, er ging hinein, die türen schlossen sich, er stand etwas zögernd im Aufzug.

"mhhh.... verdammt... was heisst af zwergisch nochmal Observatorium...."

Nachdenklich kratze er sich am kopf bis er das passende wort und seinem kopf wieder zusammengesetzt hatte und betätigte anschliessend die entsprechende Taste, worauf hin sich der Aufzug nach oben fahrend in bewegung setzte.

Reawaken something big' n old,
darker than the darkest night,
with eyes glowing in dark red light,
scaled in black shiny might,
blowing out your lifes 'lil light.


ash amlug durbatulûk, ash amlug gimbatul

ash amlug thrakatulûk, agh burzum-ishi krimpatul

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#12 Beitragvon Cyber Zipclaw » Do 23 Mär, 2006 20:42

Kälte... eine grausame Kälte durchzog Vortex' Körper. Er wußte nicht, ob er wach war oder nur schlief. Er konnte sich weder bewegen, noch irgendetwas anderes fühlen außer Kälte. Aber der Gedanke, daß das nicht richtig war, erreichte sein Bewußtsein auf übelste Art und Weise. Seine Gedanken vermischten sich mit Träumen und Erinnerungen, die so weit weg, aber doch zum greifen nah waren. Vergangene Erlebnisse, unterdrückte Erinnerungen tauchten auf und gingen wieder unter, die Linie zwischen Vergangenheit und Gegenwart war praktisch nicht mehr vorhanden und es fiel ihm schwer alle Erinnerungen einzuordnen.

Doch plötzlich fühlte er etwas warmes. Eine Wärme die sich in seinem Körper allmählich ausbreitete und die Kälte vertrieb, dafür aber alle anderen Gefühle durchließ. Langsam entwickelte sich ein Schmerz, der ganz allmählich anwuchs und sich zu einem Gewitter in seinem gesamten Körper entwickelte. Vortex hörte einen lauten grellen Schrei und schlug seine Augen auf, nur um zu bemerken, daß er selbst der Verursacher dieses Schreies war.

Es war dunkel und kalt. Vortex lag auf dem steinigen und naßen Boden, kaum fähig sich zu bewegen. Er wimmerte vor sich hin und versuchte immer wieder aufzustehen, was ihm aber mißlang. So blieb er orientierungslos liegen und wartete.

Sonnenstrahlen tauchten die Überreste der Höhle in ein unheimliches Licht an diesem Morgen. Fast alles war zerstört worden, nur Geröll lag herum und inmitten dieses Durcheinanders lag Vortex und schnarchte leise vor sich hin. Er lag auf der Seite in einer unmöglichen Liegeposition. Wie nach einem Krampf waren seine Arme und Beine gestreckt und angezogen. Sein Körper war mit halbverheilten Schnittwunden übersäht. Was auch immer hier passiert war, es mußte vor langer Zeit passiert sein.

Ein Vogel ließ sich neben Vortex nieder und suchte im Geröll nach Insekten und Würmern. Dabei lief er mehrere Male über seinen Körper hin und her. Das Zwicken der kleinen mit Krallen bewehrten Füßen ließ Vortex erwachen und schnappte schließlich reflexartig nach dem Vogel, der aber vor Schreck davonflog. Schlaftrunkend sah er sich um und es dauerte eine Weile bis er kapierte wo er war. An das letzte was er sich erinnern konnte, war daß er in einer Höhle war, die hinter ihm einstürzte und ihn begrub. Aber wieso war er nun hier und nicht mehr in der Höhle? Und warum fühlte er sich so elend und kalt? Er stand auf und streckte sich erstmal gründlich, ein herzhaftes Gähnen... und er sah sich noch einmal um. Überall nur Geröll inmitten eines Waldes. Die kühle Morgenluft war zwar erfrischend, aber irgendwie war er immer noch durchgefroren.

Vortex schnappte sich seinen Helm und setzte sich diesen auf. Dann überprüfte er seinen kybernetischen Arm, dessen Display seltsame Zeichen anzeigte und leicht rieselte. *Meh... abgestürzt!* stellte er schließlich fest und drückte einen kleinen Knopf unter einer Abdeckung. Sofort blinkte das Display und der Arm machte einen Selbsttest. Die metallenen Krallen bewegten sich, verschwanden kurz im Arm um Platz für die nun ausfahrende Klinge zu machen, die nach wenigen Sekunden auch wieder verschwand und die Krallen wieder erschienen. Schließlich zeigte das Display eine normale Anzeige mit einem kurzen Statusbericht. *Batterie ist fast leer... so'n Mist!*

Irgendetwas machte ihn stutzig. War er irgendwo anders hin transportiert worden, oder warum war hier alles so grün? Es war wie Frühling, aber wie konnte das sein? Es war doch Spätsommer als er von den Menschen gejagt wurde und Flucht in der Höhle suchte. Daran erinnerte sich ganz genau, als wäre es gestern gewesen. Was war hier also los? Der Velociraptor schaute noch einmal auf das Display seines Arms, drückte ein paar Tasten und stutzte. Er war immer noch wenige Kilometer von dem Dorf entfernt aus dem er fortgejagt worden war, auch das Datum stimmte. Doch dann fiel ihm wieder ein, daß der Computer abgestürzt war und die Uhr darin natürlich nicht weiterlaufen konnte.

*Verfluchte - - -! Was ist hier los?!* fluchte er. Er mußte unbedingt herausfinden, wieviel Zeit vergangen war, denn wenn seine Vermutung korrekt war, hatte er ein Problem.

Vortex sprintete in den Wald hinein und suchte nach der Straße zum Dorf, die er auch schnell wiederfand. Viel hatte sich hier nicht verändert, nur daß sie etwas dichter bewachsen war. Er konnte sich erinnern, daß ein paar hundert Meter weiter in Richtung Dorf eine Sitzbank mit danebenstehenden Mülleimer war, worin öfter mal eine Tageszeitung zu finden war. Eilig rannte er los, wurde fast von einem Fahrzeug erfasst, dem er aber im letzten Moment noch ausweichen konnte und in den Straßengraben sprang. Der Fahrer fuhr zwar weiter, aber hatte sicher auch einen Schrecken bekommen. *Fährt wie'n Berserker... ich muß aufpassen verdammt!* keuchte Vortex und lief nun näher am Straßenrand.

Schließlich fand er die Sitzbank und den besagten Mülleimer. Er sah hinein und - vóila - die Tageszeitung vom Vortag steckte drin. Rasch schnappte er sie sich und starrte auf das Datum. Geschockt fiel er nach hinten und landete hart auf seinem Schwanz.

*13. April... 3318? Das sind... 9 Jahre?!?* Vortex setzte sich nun hin und versuchte zu verstehen was passiert war. 9 Jahre hatte er verloren. Aber er fühlte sich keinen Tag älter. Was war nur geschehen? Paralysiert las Vortex weiter. Politische Sachen, Boulevard-Unsinn... Kurznachrichten. "Immer noch auf freiem Fuß: Die Killer-Raptorin!" las Vortex plötzlich. Und daneben ein Bild eines weiblichen Velociraptoren, das ihm irgendwie bekannt vorkam. Natürlich, das ist Taurta. Er ist ihr vor Jahren mal begegnet und wäre auch beinahe eine Beziehung mit ihr eingegangen, bis sie durch eine Dummheit seinerseits getrennt wurden. Er hatte sie seitdem nie wieder gesehen und er wünschte sich, er hätte damals anders gehandelt. Aber nein...



Tief im Innern eines Berges döste Zeenpha vor sich hin. Schwaches Licht des diesen Planeten umkreisenden Mondes erhellte die Höhle durch eine schmale Öffnung an der Decke. Der Körper des Wächters war mit Schutt und Staub bedeckt. Zahlreiche Erdbeben hatten diese Höhle in den Jahren erschüttert. Er hasste diesen Ort, aber er mußte das Artefakt bewachen, das in einem tieferen Teil der Höhle versteckt hatte. Nur mit schwerem Gerät könnten andere Wesen dieses erreichen, denn dieser Teil der Höhle wurde von Zeenpha selbst versiegelt. Niemand sollte es je finden können, da war er sich ganz sicher. Jedoch hatte er nicht mit dem Erfindungreichtum und Neugierde der Menschen gerechnet. Das Artefakt strahlte wohl etwas ab, was die empfindliche Telekommunikationstechnik der Menschen störte und mehrmals versuchten sie die Quelle der Störung zu finden. Nur mit Mühe konnte Zeenpha die letzten Wissenschaftler davon überzeugen sich dieser Höhle nicht zu nähern, indem er immer wieder leichte Erdbeben erzeugte. Doch schließlich hatten Menschen nahe des Berges mehrere Lager aufgeschlagen und versuchten offenbar mit ihren wissenschaftlichen Geräten das Artefakt aufzuspüren.

Zeenpha ahnte, daß er wohl den Rest seines Lebens das Artefakt hüten würde.

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Silverdrak
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#13 Beitragvon Silverdrak » Fr 24 Mär, 2006 00:09

Silvi blickte sich im Dazwischen um. Wie üblich leuchteten ihr viele bunte Lichter entgegen. "hm..." Sie nahm den Ring und ließ ihn zwischen den Klauen schweben, dann drehte sie sich und versucht zu ermittel in welcher Richtigung sich der Ring am schnallsten dreht, was sich als schwierig gestaltete, da er in einer Richtung mal schneller und mal langsamer drehte. Die Drachin schnaubte resigniert, sonst wäre es auch viel zu leicht gewesen. Mar'self hatte sie ja vorgewarnt.
So beschloss die Silberne einfach ein Stück mit dem Ring durch das Dazwischen zulaufen bis er eine eindeutigere Reaktion lieferte.
Schließlich glaubte sie eine gute stelle gefunden zu haben und betrat einen Planeten. Dort angekommen blieb der Ring einfach still stehen.
"oookaay, hier wohl doch nicht..." murmelte sie und kehrte ins Dazwischen zurück und versuchte ihr Glück auf einem anderen Planeten.
Dort war es recht sandig, aber das ignorierte sie einfach, denn der Ring drehte sich. Zwar langsam aber immer hin! Sie folgte dem Ring in die Richtung in der er sehr leicht schneller zu drehen schien. Konzentriert auf den Ring starrend rannte sie schließlich gegen eine Felswand. Benommen schüttelte sie den Kopf wobei die den Ring fallen ließ, den sie darauf hin auf zufangen versuchte wobei erihr aber immer wieder entglitt, bis sie ihn letztlich doch noch zu fassen bekam. Erleichtert atmete sie auf. Sie war sich sicher das Mar'Self ziemlich böse werden würde wenn sie den Ring kaputt machen oder verlieren würde. Den Ring fest in den Klauen haltend blickte die die Felswand hinauf. Sie schien recht hoch. Daher schaute die nach rechts und links. Diese Wand schien gar kein Ende zu nehmen. Kurz prüfte wie sich der Ring verhielt. Der sag -> Richtung Wand.
"hm...vielleicht auf der andderen Seite der Felswand?" Kurzer Hand ging sie durchs Dazwischen und war gleich auf der anderen Seite der Felsen. Hier schien es waldig zu sein.
Wieder sah sie nach dem Ring. Dieser zeigte erneut Richtung Fels wand.
"hmmmm..... Entweder ist das Teil in der Felswand oder aber auf der Felswand.", schlussfolgerte sie und breitete die Flügel aus, stieß sich vom Boden ab und flog über das Gebirge. Der Ring schien immer etwas schneller zu drehen höher sie flog. Bald hatte sie die Spitze der Felswand erreicht, also sie landen wollte merkte sie das der Ring langsamer wurde, so flog sie noch etwas höher und dann noch höher bis die Luft so dünn war das es ihr schwer viel sich dort in der Luft zu halten. Nach denklich blickte sie in den Himmel.
"Also nicht auf dieser Welt, aber irgendwo in der Richtung.", murmelte sie. Das war doch immerhin schon mal ein Hinweis, dachte sie, nun wusste sie immerhin in welcher Richtung des Alls sie möglicherweise etwas finden konnte. Dann blickte die auf die Gegend unter sich.
Irgendwie kam sie ihr bekannt vor. Sie grinse. Für einen kleinen Abstecher hatte sich sicher Zeit. Aber in welche Richtung?
Sie beschloss dem Gebirgsgürtel auf der Wüstenseite in östlicher Richtung zu folgen, wobei sie sich gemächlich vom warmen Wüstenwind tragen ließ. Den Ring streifte sie über ihr rechtes Horn und machte einen engen Kringel darein, damit der Ring nicht verloren gehen konnte. Damit das Symetrisch aussah, machte sie auch in das linke Horn einen Kringel. Dann hielt sie ausschau nach roten und kupfernen Drache.

"Komm mit Rensis Tirga.", sagte Mar'self und verschwand in einem der Nebenräume.
"Woher..." begann der Fremde Drache, doch der Platindrache schnitt ihm den Satz ab.
"Manche Sachen weis ich halt.", meinte er grinsend, während er den fremden Drachen beobachtete wie er den großen leeren Raum betrat. Hier war kein Marmor. Hier war nur harter Fels. Am Eingang war ein Felsklotz, der wohl als Tisch diente, denn Pergamente und Schreibkram lagen darauf rum.
"Gut, gut... bitte stell dich dort hin." der Platindrache deutete auf die Mitte des Raumes.
Der Fremde folgte der Anweisung, fragte dann aber: "Was machen wir hier?"
"Experimente!", erwiderte Mar'self während er in ein paar Pergamenten auf dem Felsblock stöberte. Dann sah er auf. "Bleib bitte genau da stehen."
"Was für Experimente?", fragte der schwarze Drache.
Der Platindrache bezweifelte irgendwie, das der Drache da stehen bleiben würde wenn er wusste was er gleich testen wollte.
"Wie gesagt, ich will wissen wie du der finsteren Chaos-Energie widerstehen kannst.", antwortete er kurz und sprach dann einen schnellen Zauber, der den anderen Drachen an der Stelle ankettete. Rensis betrachtete die Ketten verwirrt. Mar'Self legte in der zwischenzeit einen Zauber auf den Raum. Er hatte keine Zeit zu verlieren
"So, ich hoffe du bist bereit und mach dir keine Gedanken. Egal was gleich passiert ich bekomme es wiederhin... glaub ich.", meinte der Platinfarben.
"Bereit wofür? und was wieder hin bekommen?", Rensis wurde nun doch sehr unruhig. Wo war er hier nur gelandet? Die Antwort auf seine Fragen sollte bald folgen.
Die sonst grauen/platinfarbenen Augen des Platindrachen färbten sich bedrohlich schwarz und er holte tief Luft.
Der fremde Drache starrte ihn entsetzt an und nahm eine schützende Haltung ein soweit es die magischen Ketten zu ließen. Kurz darauf traf ihn eine schwarze Kugel destuktiver Chaos-Energie. Mar'self beobachtete aufmerksam was passierte und machte Notizen. Seine Augen waren nun wieder normal.
Der schwarze blieb unversehrt, die Energie schien wie Wasser einfach an ihm abzuperlen.
Erschrocken blickte das Experimenten-Opfer an sich runter. Alles schien okay zu sein, dann blickte er misstauisch den Platindrachen an, der Näher kam und in eingehend musterte.
"Interessant!", murmelte er.
"Geh weg! Komm mir nicht zu Nahe!" knurrte der andere.
Mar'self setzte sich hin. "Dir ist doch gar nix passiert. Wie ich erwartet hatte, aber es ist interessant das mal in live zu sehen."
"Ich fand das nicht witzig. Jetzt lass mich gehen!", vorderte der fremde.
"Nein noch nicht. Ich hab gesehen was passiert, aber ich weis aber noch nicht genau wie und warum es passiert. Daher möchte ich dich bitten mir dabei zu helfen genaueres heraus zu finden. Dein Schaden soll es nicht sein. Ich hab hier allerlei Kram rum liegen den ich nicht brauche oder ich könnte dir was beibringen. Wenn du deine Rache vollziehen willst musst du wohl oder übel was stärker werden. So wie du jetzt bist bezweifel ich das du eine Chance gegen Firnor hast. Überlegs dir!"
Damit verließ Mar'Self den Raum und hoffte das der Drache freiwillig bleiben würde, sonst würde er wohl noch ein paar seiner dunklen Seiten brauchen müssen, was er eigentlich nicht vorzog.
"Überlegs dir? Welche Wahl hab ich denn?" murmelte Rensis und blickte auf die magischen Ketten, deren Wirkung aber im selben Moment nach ließ. Das war die Gelegenheit zu verschwinden, doch etwas hielt ihn davon ab. Er erinnerte sich das sein Feind damals doch stärker war als er, das würde jetzt nicht anders sein. Der Platindrache schien auch wesentlich stärker zu sein als er. Vielleicht konnte er ihm wirklich was bei bringen.
Die Zeitspanne zur Flucht war verstrichen, der Platindrache kehrte mit einer Schale in den Klauen zurück und stellte diese vor dem schwarzen Drachen ab. "Keks?"
Rensis betrachtete den Inhalt der Schale irritiert und dann misstrauisch.
"Die sind lecker!", das klang fast schon etwas empört, damit nahm Mar'self einen Keks aus der Schale und mampfe in weg, während er versuchte auf dem Huckeligen Steinboden noch ein paar Notizen auf ein Pergament zu schreiben. Dann nahm er noch einen Keks.
"Nun? Wie hast du dich entschieden?", fragte Mar'self.
Der fremde musterte die Schale noch eine Weile und nahm einen Keks, den er zögerlich probierte. Doch die waren in der tat sehr lecker, stellte der fremde fest.
"Ich bleibe hier und werde versuchen dir zu helfen unter der Bedingung!... dass du mir vorher sagst was du vorhast, ich mir frei bewegen kann und du mir hilfst stark genug zu werden um mit dem Drachen von dem du sagst das er mein Racheopfer ist fertig zu werden.", antwortete der Schwarze schließlich.
Mar'self überdachte das eine Weile. "Das mit dem Ankündigen was passiert lässt sich einrichten, das ist kein Problem. Frei bewegen... nun das kommt ganz darauf an wo du rum schnüffelst und wie du dich bei meinen Versuchen anstellst." Der Platinfarbene grinste. "Trainieren kann ich dich, aber ich kann nicht garantieren das du später eine Chance gegen Firnor hast, das hängt ganz von dir und deinem Können ab."
Dann hersche eine Weile knuspernde Stille.
"Also, bist du dabei?", fragte Mar'Self noch ein mal.
Rensis nickte.
"Gut, dann machen wir das gleich von eben noch mal, aber diesmal was stärker. Und du musst da stehen bleiben! Ich will meine Höhle nämlich eigentlich nicht erweitern. Mein Schutzzauber auf dem Raum fängt nur einen Teil der Energie ab."
"hm... nagut aber erst... wenn ich noch ein paar Kekse vertilgt habe...", meinte der schwarze und griff sich die Schale.
...

Der Rissdämon hatte aufgegeben, Firnor stand nun im Dazwischen rum. Es war dunkel und kalt wie immer wenn er es betrat. Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als er daran dachte wie lange er hier gefangen war.
Nachdenklich blickte er sich um, dann sah er zu dem kleinen Rissdämon.
"Los, ich will zu einer bevölkerten Welt. Und keine Tricks ich merke das."
Der Rissdämon lief widerwillig los, der finstere Drache folgte bis der Dämon stehen blieb und einen Riss im Dazwischen verursachte. Beide schritten hindurch.
Firnor blickte sich um. DIese Welt schien in der Tat belebt zu sein, denn er erkannte große Werbe Tafeln in der ferne. Auch sah er fahrende Gefährte.
"Schon nicht schlecht, aber diese Gegend ist mir für den Anfang zu modern." Wesen mit fortgeschrittener Technik konnten schon mal anstrengen sein. "Lieber etwas mit wenig Technik und Magie. Ich brauche für den Anfang eine Welt die sich leicht erobern lässt.", meinte Firnor bereits Pläne schmiedend.
Damit gingen die beiden durch den Riss zurück ins Dazwischen.
"Kannst du das zu machen? Ich will nicht unnötig Spuren hinterlassen.", fragte er und deute zu dem Riss.
Der Dämon schüttelte den Kopf.
"Na gut dann ist es auch egal. Weiter."
Damit gingen sie weiter und verursachten anderswo einen weiteren Riss zu einer anderen Welt.
"Ja, die er scheint mir schon besser geeignet.", meinte Firnor und beschloss sich etwas um zu schauen.
...

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#14 Beitragvon Glaedir » Sa 25 Mär, 2006 11:20

Schon vor dem Morgengrauen wachte Xihlef auf.
Ein Geräusch hatte ihn geweckt. Seine scharfen Augen durchdrangen die Dunkelheit und so erkannte er die Wölfe die sich in den Büschen verbargen. "Kommt oder geht, mir ist es gleich", meinte Xihlef in der sprache der Wölfe. Daraufhin kamen die Wölfe zutraulich wie zahme Hunde herbeigelaufen und tollten um Xihlef herum. Dieser lachte und legte sich wieder schlafen.

3 Stunden später

Xihlef wurde durch die Sonne geweckt. Sofort machte er sich auf, verabschiedete sich von den Wölfen und ging davon. Er durchschwamm das Meer und machte sich in Richtung des großen Waldes auf. Dort schaute er von Zeit zu Zeit nach dem Rechten, und nun war es wieder soweit.

2 Stunden später

Xihlef sah in der Ferne die ersten ausläufer des Waldes. Er würde als erstes beim Kristallsee vorbeischauen und dort auch übernachten. Und so sprang er weiter, mit einem riesigen Tempo.

1 Stunde später

Xihlef trat aus dem Wald auf eine große Lichtung, in deren Mitte ein seltsamer See lag. Ohne zu überlegen sprang Xihlef 10 Meter in die Luft und tauchte tief ins Wasser ein.

2 Stunden später

Erschöpft stieg Xihlef aus dem Wasser und legte sich an den Rand des Sees. Im See war alles in Ordnung. Den Rest des Tages würde sich Xihlef noch ein bisschen entspannen.
Der Tod ist nicht das Ende!

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#15 Beitragvon Luarcis » Sa 25 Mär, 2006 16:15

Luarcis sah sich aufmerksam um. Er befand sich auf einer Lichtung inmitten einiger verstreut herumliegender behauener Steine, die sich bei näherem Hinsehen als die Überreste von einst wohl stattlichen Säulen und Mauern entpuppten. Vor ihm endete ein kurzes Wiesenstück am Rande einer Klippe, hinter der das Panorama einer weitläufigen Gebirgskette zu sehen war, von der Sonne am hellblauen und wolkenlosen Himmel in ein strahlendes Licht getaucht. Luarcis drehte sich um und sah gerade noch, wie das Portal zischend in sich zusammenbrach und so den Blick auf das auf der anderen Seite liegende Waldstück und noch weitere Trümmer des untergegangenen Tempels freigab, der wohl einmal vor langer Zeit das Portal in seinem Inneren beherbergt hatte. Doch nun war er fast vollständig zerstört, das einzige, was noch wirklich erhalten war, war der Steinring, der eben noch das schillernde Portal gebildet hatte, mit dessen Auflösung nun aber auch die letzte Verbindung zu seinem Heimatplaneten abgebrochen war. Er spürte nichts mehr, das ihm vertraut war, er wusste nicht, wo er sich befand, was er hier eigentlich sollte oder was ihn erwarten würde, aber er war wohl auf jeden Fall weit weg von seiner Heimat und allem, was er kannte, allein und verunsichert gestrandet auf einem ihm unbekannten Planeten irgendwo im Universum...
Luarcis ging noch einmal die verfallenen Stufen zum Podest mit dem Portalring nach oben und schaute einen Moment stumm durch das Loch, das ihn gerade eben hierher gebracht hatte. Nur ein sehr schwacher Energieimpuls ging noch von ihm aus, das Portal würde sich so schnell sicher nicht wieder öffnen, nun gab es kein Zurück mehr, Luarcis saß vorerst auf dieser fremden Welt fest. Er dachte einen Augenblick daran, zu versuchen, das Portal mit seinen eigenen Fähigkeiten mit Energie zu versorgen und so wieder zu öffnen, aber dann dachte er daran, dass er ja nicht zufällig hier gelandet war, sondern aus einem bestimmten Grund, auch wenn er den noch nicht kannte. Er hatte es schließlich auch selbst so gewollt und hatte ohnehin Zweifel daran, dass das so einfach funktionieren würde. Er wollte nicht unnötig seine Kräfte verschwenden, schließlich war er ganz auf sich gestellt auf einer völlig unbekannten und möglicherweise gefährlichen oder gar feindseligen Welt gelandet. Er würde sich später Gedanken über seine Rückkehr machen, er hatte noch viele Fragen, auf die er erst eine Antwort erhalten musste.
Seufzend wandte sich Luarcis ab und schritt langsam auf den Rand der Klippe zu. Er befand sich selbst auf einem Berg, der Teil des Gebirges war, das sich bis in die Ferne erstreckte, vor ihm öffnete sich ein weitläufiges, recht dicht bewachsenes Tal, ein Wasserfall entsprang aus einer Quelle etwas unterhalb seiner Position und speiste einen Fluss, der schlängelnd hinter einem Berg verschwand. Einen Moment lang ließ sich Luarcis vom leichten Wind umwehen und genoss die Aussicht, die ihm die klare Luft in dieser Höhe ermöglichte. Eigentlich sieht es hier ja ganz nett aus, dachte er sich und stieß sich nach einem kurzen Zögern von der Klippe ab, um dem Fluss zu folgen, der sicherlich zum Rand des Gebirges ins Tal fließen musste. Während des Fluges hielt er immer wieder Ausschau nach Anzeichen von Zivilisation und nach jemandem, der ihm vielleicht verraten könnte, wo er sich überhaupt befand und was er hier sollte.

Ein heißer Windstoß wehte ihm etwas Sand ins Gesicht, als Luarcis von der Anhöhe aus auf die sich bis zum Horizont erstreckende Wüste blickte. Er war den Berg bis ins Tal hinabgeflogen, die einst dichte Vegetation hatte sich jedoch schon schnell aufgelöst und der Fluss war schon vor einer ganzen Weile in einer Steinhöhle irgendwo im Untergrund verschwunden. Hier, am Fuße der Gebirgskette, bot sich ihm ein ganz anderer Anblick dieser unerforschten Welt. Luarcis hatte bisher keine Siedlung oder sonst irgendetwas gesehen, dass ihm hätte weiterhelfen können und nun, bei dem Anblick dieses schier endlosen Dünenmeeres, hatte er leise Zweifel daran bekommen, ob dieser Planet überhaupt bewohnt war. Wo bin ich hier nur gelandet?, dachte er kopfschüttelnd und ließ seinen Blick noch einmal über den Horizont schweifen, in der Hoffnung, einen Anhaltspunkt dafür zu finden, wohin er sich nun wenden sollte, doch er sah nichts als Geröll und Sand, der von der flimmernden Sonne in ein glutrotes Licht getaucht wurde. Als er sich schon überlegte, einfach umzukehren, da er nicht riskieren wollte, orientierungslos durch die Wüste zu fliegen, die vielleicht den ganzen Planeten überzog, spürte er eine plötzliche starke Energieverschiebung in nicht allzu großer Entfernung. Er schaute in die Richtung entlang des Randes des Gebirges, von wo er die Veränderung wahrnahm und war sich sicher, dass diese Energie zu einem lebenden Wesen gehören musste. Luarcis zögerte der Spur nachzugehen, denn das Wesen musste damit sehr mächtig sein und ihm vielleicht feindlich gegenübertreten, wenn er sich nähern würde. Einen Kampf konnte er auf keinen Fall riskieren, er war allein und fremd auf dieser Welt und kannte nicht die Gefahren, die sie womöglich bergen könnte. Er wäre vielleicht schutz- und hilflos einem übermächtigen Gegner ausgeliefert, ohne Hoffnung auf Unterstützung oder auf eine Fluchtmöglichkeit, denn er hatte hier ja keinen Platz, an dem er sich verstecken konnte oder wo er sicher war. Allerdings hatte er auch keine Alternative, er wusste ohnehin nicht, wo er hin sollte und dieses Wesen konnte ihm vielleicht etwas mehr über diese Welt verraten. Vielleicht war es ja sogar auch der Grund, weswegen er hierher geschickt wurde.
Also biss Luarcis die Zähne aufeinander und stieß sich kurzerhand von der Erhöhung ab, ohne weiter darüber nachzudenken, denn das hätte ihn nur davon abgehalten, diese Entscheidung zu treffen. So folgte er denn der Aura, die das Wesen hinterließ, entlang des Gebirgsrandes, stets darauf bedacht, in möglichst großer Entfernung und damit hoffentlich unbemerkt zu bleiben…


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