[Burg Tillek]

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Silverdrak
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[Burg Tillek]

#1 Beitragvon Silverdrak » Do 22 Mai, 2008 14:56

Akara schritt langsam die wenigen Stufen zum Burghof hinunter. In ihren Händen hielt sie einen kleinen Behälter, den ein geschulter Heiler sofort als Behältnis für eine Wundsalbe identifizieren würde.
Die Goldreiterin seufzte. Endlich hatte sie sich von den ermüdenden Verhandlungen losreißen können. Eigentlich wusste sie gar nicht so recht warum man sie mit einspannte. Ihre Belange waren längst geklärt und bis auf die paar Reiter, die zu ihrem Schutz abgestellt waren, nicht das man glaubte, dass das nötig wäre, aber sicher war sicher, waren keine Drachenreiter mehr da. Vielleicht wollte man einfach die Meinung der Drachenreiter mit im Spiel haben, wenn es darum ging wie das neue Land verteilt werden sollte - fädenfall-technisch versteht sich, flächenverteilungs-technisch hatten die Herrn Barone schon ihre ganz eigenen Vorstellungen, in die man ihnen am besten nicht rein schwatzte.
Zu was konkretem waren sie bislang allerdings nicht wirklich gekommen und letztlich fand Akara, dass das die Siedler unter sich aus machen sollten. Sie fand einige der Burgherren etwas arg gierig. Als ob sie im Norden nicht schon genug Land hätten.

Kurz nickte die Goldreiterin den beiden braunen Drachen und ihren Reitern zu, die sie wie gewohnt mit Trompeten und Rufen begrüßten, dann wandte sie sich ihrer Goldenen zu, die sichtlich gelangweilt in einer Ecke des Burghofes zusammen gerollt lag und nun ihren Kopf zu ihrer Reiterin drehte.
Ich vermisse den Weyr. brummte die Goldene.
Daran hättest du denken sollen bevor du dich mit Belaris Leyarith angelegt hast. Du hast den Bogen diesmal wirklich überspannt, Nem. Wenn du dich immer so aufführst wenn du eine andere Goldene siehst, ist es ja kein Wunder, dass uns kein Weyr haben will. entgegnete Akara doch ein wenig Streitlustig, weil ihr die aktuellen Verhältnisse nicht wirklich gefielen.
Nemesyth schnaubte. Wenn sie sich so aufspielen muss... Sie war es selbst Schuld!
Sie ist die Weyrherrin von Telgar, Nem!
Sie ist kleiner als ich und hat keine Ahnung wie man einen Weyr führt.
Das ist gar kein Grund. Nichts desto trotz ist sie die ältere und hat ein Recht auf die Führung. Jede andere Goldene würde das schlicht akzeptieren.
Ihre Gelege sind nicht so gut wie meine. fuhr die goldene fort.

Akara seufzte. Zeig mir dein Auge, Nem! antwortete die Reiterin ein wenig resigniert und begann die Salbe, die sie mit gebracht hatte, auf die drei Rillen zu schmieren, die über das linke Auge der Goldenen verliefen.
Ich glaube es ist besser geworden. Du kannst von Glück reden, dass das Auge selbst nichts abbekommen hat.
Sie sah schlimmer aus. ein zufriedener Unterton schwang in der Stimme der Drachin mit. Beim nächsten mal wird sie sich zweimal überlegen wie sie mit mir redet.
Ich bezweifel das sie uns so schnell wieder in den Weyr lassen. Das ist ja warum wir hier sind. Die anderen Weyr fürchten auch um ihre Königinnen. erwiderte Akara mit vorwurfsvollem Ton, der aber wohl nicht ganz bei Nemesyth an kam, denn diese wölbte stolz ihren Hals.
Dann haben sie es begriffen, dass man mich zu respektieren hat.
Du spielst dich auch ganz schön auf... Ich denke wir können fast von Glück reden, dass sie uns zum West Weyr abschieben. Hier wird uns wohl so schnell keiner in seinem Weyr haben wollen. Denn ich bezweifel das hier eine der anderen Weyrherrinnen freiwillig ihren Job aufgibt, damit du ruhig gestellt bist. die Reiterin stemmte die Hände in die Seiten und blickte die große Drachin streng an.

Der West Weyr! summte Nemesyth begeistert. Ich habe gehört er soll groß sein. Und er wird unser sein! Wann reisen wir endlich dort hin? Ich kannst es kaum noch erwarten.
Sobald das Schiff bereit ist, dass uns rüber bringen soll. antwortete Akara.
Wir könnten rüber fliegen. Die Koordinaten bekomme ich schon raus. Mit den Worten richtete sich die Goldene auf und spreizte ihre Flügel und streckte ihren Körper.
Nein, Nem. Du weist genau, dass der West Weyr dringend Nachwuchs braucht. Wir werden also kein Risiko eingehen, auch wenn das in deinem jetzigen Stadium vielleicht noch übertrieben ist.
Die Goldene schnaubte unerfreut. Sie wollte jetzt dort hin, nicht später. Warum musste alles so lange dauern?
Du bist es selbst Schuld. Hättest ja nicht quasi kurz vor unserer Abreise noch aufsteigen müssen. kommentierte die Reiterin schnippisch und zuckte die Schultern während sie an den Tag zurück dachte.

Es war der Tag gewesen an dem beraten wurde, wo man sie hin schicken würde. Leyarith wollte sie so schnell nicht wieder im Telgar Weyr sehen und die anderen Weyrführer bezweifelten, dass Nemesyth sich in ihren Weyrn besser einfügen würde, daher war es eine recht heiße Debatte in der Akara mehr stumm dabei saß und sie einige auch unangenehme Dinge anhören musste. Sie war froh, dass man die kämpfenden Goldenen noch recht frühzeitig hatte trennen können vor ein paar Tagen.
Die Verhandlung entbrannte in Burg Tillek, da ohnehin alle Weyrherren dort versammelt waren um über die Führung des West Weyrs zu beraten und mit den Burgherren über andere Themen zu diskutieren.
Ursprünglich war geplant gewesen eine ältere und erfahrenere Königin die Führung des West Weyrs zu geben doch war man sich recht uneins darüber welche das sein sollte. So fiel letztlich die Wahl auf Akara und Nemesyth, da man nicht so recht wusste, was man mit ihnen machen sollte, schien dies die beste und einfachste Lösung zu sein.

Es war kaum beschlossen, da spürte Akara auch schon diese wohl bekannte lodernde Gefühl, das nach und nach von ihr Besitz zu ergreifen schien. In der ganzen Hektik der letzten Tage war niemandem, nicht mal ihr, aufgefallen das Nemesyth langsam in Hitze kam. Oft ließ sich der Zeitpunkt ein wenig vorher sagen, da die Weiblichen Drachen in der Regel etwas leuchtendere Haut bekamen wenige Tage bevor sie zum Paarungsflug aufstiegen. So konnte man andere Königinnen frühzeitig weg schicken und Kämpfe um die Männchen zwischen ihnen vermeiden. Grüne waren zum Glück nicht ganz so hitzig, wenn es um die Männchen ging. Immerhin hatte sie auch den ganzen Weyr zu Auswahl...
Letztlich war Akara jedenfalls froh, dass sie sich noch rechtzeitig hatte zurück ziehen können. Zu mindest hatte sie sich im Bett ihres Gemaches in Burg Tillek wieder gefunden... mit dem Bronzereiter dessen Drache ihre Goldene fangen konnte. Die Burgbewohner dürften die Eigenschaften eines Paarungsfluges und deren Konsequenzen für die Reiter nicht gewohnt sein, da die meisten Flüge doch eher über einem Weyr stattfanden als über einer Burg.

Ohja, das war ein guter Flug... sinnierte die Goldene den Gedanken ihrer Reiterin folgend.
Diesmal schnaubte Akara. Du hast dir den schlimmsten raus gepickt der dabei war. Dabei hattest du eine ganze Auswahl der Besten Bronzedrachen von Pern.
Auf den Besprechungen hier in Tillek waren hauptsächlich ranghohe Reiter vertreten, sprich Weyrführer und auch einige Geschwader-Führer.
Für gewöhnlich blieb ein Drache seiner Drachin treu bis sie das nächste mal Aufstieg (zu mindest soweit ich weis). Daher waren hauptsächlich Drachen der Geschwaderführer in den Flug involviert gewesen.

Ich habe den besten Bronzenen gewählt, der da war. widersprach Nemesyth.
Akara seuzte, denn das mochte wahr sein, aber der Reiter des Bronzenen war so gar nicht ihr Fall.
Aber durch eine glückliche Verkettung von unglücklichen Geschehnissen waren die beiden jetzt nicht hier und würden wohl so schnell auch nicht an ihrer Seite den West Weyr führen können, da das Bronzepaar beim letzten Fädenkampf einen schlimmeren Unfall hatten.
Im Gegensatz zu Nemesyth fand Akara diesen Sachverhalt gar nicht so schlimm.
Wie dem auch sei. Können wir irgendwas unternehmen? fragte die Goldene schließlich. Es ist ziemlich langweilig hier rum zu liegen.
Akara blickte sich kurz um und nickte. Lass uns schauen was das Schiff macht. Damit liefen die beiden los in Richtung Küste und Hafen gefolgt von den beiden braunen, die sie bewachten.
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#2 Beitragvon Ragnorena » Do 22 Mai, 2008 17:14

kommt von hier...

Emerah schlenderte den Pier entlang und sah sich neugierig überall um. Sie beobachtete unter anderem das emsige Treiben der Matrosen und Handelsleute. Überall wurden Schiffe be- und entladen. Ständig liefen kleine Boote aus dem Hafen aus, während andere gerade anlegten.
Direkt am Hafen befand sich auch der Markt. Viele der Verkäufer priesen mit lauter Stimme ihre Ware an, und natürlich hatte jeder Händler die besseren und preiswerteren Güter als sein Nachbar. Die anderen feilschten mit potentiellen Käufern, wieder andere waren bereits mit dem Abräumen der Stände beschäftigt.
Emerah beobachtete belustigt, wie eine rundliche, wohlhabende Frau anfing, über den viel zu hohen Stoffpreis zu klagen und zu zetern, während der Verkäufer vergeblich versuchte, sie zu beschwichtigen. Während die Frau immer lauter und der Tuchhändler immer verzweifelter wurde, lenkte plötzlich ein lautes Gegacker Emerahs Aufmerksamkeit auf sich. Ein Junge, der wohl gerade etwas von einem Stand geklaut hatte, war in seiner kopflosen Flucht gegen einen Käfig mit Hühnern gerannt. Das Holz zerbarst und die Vögel stieben panisch in alle Himmelsrichtungen davon. Der Junge rappelte sich schleunigst auf und war bald in dem Durcheinander verschwunden, während ihm sowohl der Bestohlene als auch der Viehhalter wilde Flüche hinterher schrieen.
Achja, Märkte hatten etwas für sich – es wurde zumindest nie langweilig. Dennoch vergewisserte sich Emerah, dass ihre Geldbörse noch an ihrem Gürtel hing und sich nicht selbstständig gemacht hatte.

Es war später Nachmittag und die Luft war stickig und warm, untermalt von den vielen, meist weniger angenehmen Gerüchen einer Stadt.
Emerah hatte seit dem Frühstück nichts mehr gegessen. Also kaufte sie sich bei einer alten, freundlich dreinblickenden Frau einige Früchte. Herzhaft in die reife und saftige Frucht beissend setzte Emerah ihren Weg fort. Dann erinnerte sie sich wieder, warum sie überhaupt hier war, und Emerah begann, sich nach dem Aufenthaltsort der Goldreiterin zu erkunden. Tatsächlich musste sie nicht lange herumfragen. Bereits der Zweite zeigte ihr in Richtung der Burg Tillek.

Gut gelaunt folgte Emerah der Strasse, die aus Master Sea Hold hinausführt. Bis auf den Hafen und den Markt war die kleine Siedlung vor der Burg nicht besonders beeindruckend. Eine breite, mit Kies bedeckte Strasse führte zur mächtigen Burg Tillek hinauf. Erfreut stellte Emerah fest, das die Luft über der Stadt wesentlich frischer und angenehmer war. Auf der Strasse traf sie fast niemanden an, nur ein mit Gemüse beladener und von einem Ochsen gezogener Karren überholte sie einmal.
Sie war nur noch wenige hundert Meter von den Burgmauern entfernt, als sich das Burgtor öffnete und die Goldrachin – geduckt und mit eng angelegten Flügeln – hinaustrat. Wie angewurzelt blieb Emerah stehen. Dass ihr die Kinnlade hinunterklappte, merkte sie nicht.
Die Goldene wurde von zwei braunen Drachen flankiert.
Als sie näher kamen, vergegenwärtigte sich Emerah wieder, wen sie vor sich hatte und löste sich aus ihrer Starre. Schnellen Schrittes eilte sie auf die Goldene zu. Erst jetzt gewahrte sie die Frau, die im Nacken der Drachin sass und auf sie hinabblickte…
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#3 Beitragvon Silverdrak » Do 22 Mai, 2008 20:51

Auf dem Weg zum Tor waren Nemesyth und Akara zu dem Schluss gekommen, dass es vielleicht besser war zum Hafen zu fliegen. Eine Goldene Drachin erregte für gewöhnlich viel Aufsehen außerhalb der Weyr, da sie selten waren und sich daher auch seltener bei den einfachen Menschen blicken ließen als andere Drachen. Wobei Drachen eigentlich immer für Aufregung sorgten.
Akara hatte daher schnell eines Ihrer Reitgeschirre geholt und es ihrer Drachin angelegt. Die schwarzen Lederriemen stachen deutlich auf der goldenen Haut der Drachin hervor und waren mit schwarzem Fell gepolstert. Es war das "Ausgeh"-Geschirr, das sie auch für normale Ausflüge verwendeten. Insgesamt war es feiner gefertigt und mehr verziert als das Geschirr das sie für den Fädenkampf verwendeten, welches wesentlich robuster wirkte. Alles in allem war das schwarze Geschirr sehr elegant.

Erinnere mich das ich diese Naht, hier, nachher ausbessere. Ich glaube sie ist etwas lose. meinte Akara ihr Reitgeschirr betrachtend. Nemesyth wandte kurz ihren Kopf um zu erspähen welche Naht ihre Reiterin meinte, dann trottete sie weiter zum Burgtor. Eigentlich hatten sie auch drüber hinweg fliegen können aber sie wollten das geschäftige Treiben der Burg nicht durch den Wind der Schwingen unterbrechen. Seit in Tillek die ganzen Gespräche über den West-Kontinent liefen, kamen und gingen dauernd Gäste ein und aus, das Gesinde arbeitete auf Hochtouren um mit der anfallenden Arbeit nachzukommen.

Ich hoffe die salzige Meeres-Luft zerfrisst das Leder nicht wenn wir dann auf dem Schiff sind. Ich würde ungerne wieder Stunden und Tage damit verbringen ein vernünftiges Geschirr zusammen zu basteln. fügte Akara noch hin zu. Dann öffneten sich die Tore und es ging hinaus. Eine frische Brise wehte ihnen vom Ozean aus entgegen.
Doch mit einem mal blieb Nemesyth stehen.
Was...? Setzte die Reiterin an doch hatte sie den Grund für den Halt schon entdeckt. Ein Mädchen oder besser eine junge Frau lief auf sie zu.
Die Goldene beäugte die junge Frau einen Moment, dann ließ sie sich nieder, wissend das Akara nur ungern von oben herab mit anderen sprach.

"Halloo! Willst du zu uns?" fragte Akara frei heraus als Emerah vor ihnen stehen blieb. Einer der Braune schob interessiert seine Nase zu der jungen Frau. Er war noch recht jung und war noch nicht so viele Menschen außerhalb der Weyr begegnet.
Nemesyth Blick hingegen wanderte über die Umgebung. Die Menschen reagierte immer so wenn sie sie sahen. Musste gucken, sie am besten auch noch anfassen... Ihre Neugier an fremden Menschen war daher nicht mehr so hoch. Sie hatte schon so viele gesehen, da Akara Feste liebte und fast auf jedes ging was sich ankündigte.
Erst nach einer Weile schwenkte ihr Blick zurück zu dem Mädchen, weil ihr etwas auffiel, das ihr Interesse weckte. Sie war für die Drachen, das konnte sie spüren. Ob sie das wusste? War sie deshalb hier? Nemeysth beschloss etwas abzuwarten ehe sie Akara darüber in Kenntnis setzen wollte.
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#4 Beitragvon Ragnorena » Do 22 Mai, 2008 22:08

Emerah neigte höflich den Kopf, als sie so direkt von der Goldreiterin angesprochen wurde.
"Seid ihr die Goldreiterin, die mit der Meridian zum Westweyr segeln wird? Mein Name ist Emerah, ich kam heute mit dem Handelsschiff hier an, das die Meridian auf ihrer Reise begleiten soll. Mein Vater und der Kapitän gaben mir den Auftrag, nach Euch zu suchen. So wie ich die Situation am Hafen einschätzen konnte wird das Schiff bald bereit sein, um auszulaufen."
Sie hoffte, nicht unhöflich zu wirken, aber die Goldrachin war so beeindruckend, dass Emerahs Blick ständig zu ihr hochschweifte. Sie hatte gewiss keine Angst vor Drachen, aber ein Tier dieser Grösse flösste jemandem, der mit Drachen ansonsten wenig am Hut hatte, schon ziemlichen Respekt ein...


[ooc:jo, is kurz, aber mehr gibt's ja auch ned zu schreiben^^]
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#5 Beitragvon Silverdrak » Mo 26 Mai, 2008 01:40

[ Egal! ]

"Die bin ich! Freut mich dich kennen zu lernen, Emerah. Ich heiße Akara und das ist Nemesyth.", stellt sie sich und ihre Goldene vor. "Hast du gehört Nem? Unsere Reise kann bald beginnen!"
Das habe ich. Lass uns endlich das Schiff besichtigen gehen. Wenn sich das Mädchen da auskennt, sollte sie vielleicht jemand mitnehmen. antwortete die Drachin und blickte Richtung Küste.
"Gute Idee!" damit drehte sich Akara wieder Emerah zu. "Wir wollten gerade einen Ausflug zum Hafen machen um uns ein Bild von der aktuellen Lage zu machen. Dürfen wir dich mitnehmen?" Zusammen mit der Frage streckte die Reiterin der jungen Frau eine Hand entgegen um ihr je nachdem beim aufsteigen zu helfen.
Nemesyth drehte abrupt ihren Kopf zu ihrer Reiterin. Ich sagte jemand, nicht wir! Ich bin doch kein Transportdrache...!

Akara hob die Brauen und musterte ihre Lebensgefährtin einen Augenblick erstaunt. Irgendwie wusste sie nicht so recht was sie dazu sagen sollte. Doch dann stemmte sie ihre Fäuste in die Seiten.
Fein, wenn sich die Dame zu fein für einen Reitgast ist, begleite ich Emerah eben zu Fuss und du bleibst hier.
Während sie das ihrer Drachin klar machte, glitt sie geschickt von deren Schultern und trat neben das Mädchen.
"Komm Emerah, wir gehen! Nemesyth meinte eben sie fühle sich etwas schläfrig und wolle lieber ein Nickerchen auf dem Burghof machen." Mit den Worten begann die Reiterin die Straße Richtung Hafen zu gehen.
Das ... Das hab ich überhaupt nicht gesagt! protestierte die Goldene vehement und sprang auf um hinter Akara her zulaufen.
Klang aber sehr danach... Ab zum Burghof! gab die Reiterin zurück und deutete mit einem strengen Blick zum Hof.
Die Drachin blieb stehen und blickte zwischen dem Burghof und ihrer Reiterin hin und her. Dabei sah sie etwas so aus wie ein kleines Kind das unsicher war was es nun machen sollte.
Aber Akara! Ich will auch das Schiff sehen. das klang fast schon Mitleid erregend.

Die beiden Braunenreiter blickten sich bloss an und schüttelten den Kopf. Sie wussten zwar nicht genau worum es ging, aber das das Goldpaar nicht immer einer Meinung war, war weithin bekannt und führte immer wieder zu seltsamen Aktionen.

Akara drehte sich wieder dem Mädchen zu. "Nemesyth hat es sich doch anders überlegt und würde uns beide doch lieber zum Hafen bringen. Also, wie sieht's aus? Lust auf einen Ritt?" meinte sie und warf ihrer Drachin einen kurzen Blick zu. Diese kam angetrabt und ließ sich neben Akara nieder. Sie war zwar nicht ganz glücklich mit dem Gesamtergebnis, aber es war besser als noch länger auf dem Hof rum zu gammeln.
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#6 Beitragvon Ragnorena » Do 07 Aug, 2008 15:48

Meinte sie das jetzt ernst?
"Also, ich äh... wenn das für eure Drachin in Ordnung geht, sehr gerne sogar!" stotterte Emerah verlegen. Auf einem Drachen reiten! Wie aufregend!
Dankbar ergriff sie Akaras Hand und zog sich daran hoch.
Emerah war von dem Flug ganz begeistert. Jede noch so aufregende Schiffsfahrt war doch ein Witz gegen das hier.
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#7 Beitragvon Silverdrak » Sa 16 Aug, 2008 22:25

Akara half Emerah hoch und befestigte geschwind ein paar Sicherheitsriemen an der jungen Frau, die sie aus einer Tasche an ihrem Reitgeschier geholt hatte. Sicherheit ging vor.
"Hoffe du bis bereit. Wir heben jetzt ab. Du kannst dich gerne an mir festhalten." erklärte die Goldreiterin.
Okay, Nem es kann los gehen! Die Drachin beäugte ihre Reiter kurz, lies es sich dann aber nicht zweimal sagen und nahm zwei Schritte Anlauf um sich dann mit ihren kräftigen Hinterbeinen vom Boden abzustoßen und mit gewaltigen Flügelschlägen immer höher in die Luft zu steigen. Eine Zeit lang kreisen sie über der Burg dann schwebten sie Richtung Hafen, gefolgt von den beiden Braunen.


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