Seelenspiel

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Fragnos
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Seelenspiel

#1 Beitragvon Fragnos » Mi 15 Apr, 2009 08:49

Joa, mir war gestern mal wieder langweilig und da ploppte aus meinem Hirn auf einmal der anfang einer Geschichte raus, drömelig wie ich war hab ich angefangen zu schreiben. Wie der titel sagt ist die Geschichte noch Namenlos sowie Unfertig, man könnte sagen, dass das so ungefähr das erste Kapitel ist, ob ich weiter schreibe weiß ich aber noch nicht...

Naja hoffe euch gefällts:

Prolog
Es war ein schöner Sommertag. Alle waren zufrieden, bis auf einen, wie es schien. Der Junge mit den Schwarzen zerzausten Haaren und der seltsamen Kleidung stand mit dem Rücken an die Mauer gelehnt und sah in den Himmel, um seinen linken Arm waren Bandagen gewickelt.
Seine graublauen Augen funkelten in der Sonne und sein Gesichtsausdruck war nicht gerade der fröhlichste. Jedenfalls dachte das dass Mädchen was vom Hügel her durch das Gebüsch zu ihm herunterschaute. „Wer ist das?“, fragte Sie sich laut. „Das? Ach das ist der Junge den sie vor ein paar tagen im Wald gefunden haben, hast du davon nicht gehört Sarah?“, fragte eine Stimme hinter ihr. Das Mädchen, Sarah, erschrak stand auf und stieß sich den Kopf an einem Ast, weswegen sie erst mal hilflos herumtaumelte und leicht anfing zu fluchen. „Hab ich dich so sehr erschreckt?“, wollte ihre Freundin wissen. „Ne, ist schon gut Julie….“, meinte Sie nur, „ wollen wir was essen gehen?“, Julie willigte mit Freuden ein, das war schließlich der Grund weshalb Sie ihre Freundin gesucht hatte.
An dem Jungen unten an der Mauer war das kleine Schauspiel nicht unbemerkt vorbeigegangen und er schaute mit fragendem Blick nach oben. Was war das denn? Fragte er sich selbst. „Oh, du bist wach?“, fragte eine stimme neben ihm. Er sah nach links und blickte in die Augen eines älteren Mannes. Dieser hatte einen Struppigen Bart und buschige Augenbrauen, die Graublauen Augen darunter vermitteltem einen jedoch das Gefühl das der Mann, trotz seines groben Aussehens dennoch freundlich war. „Komm, lass uns reingehen und was essen, du wirst Hungrig sein, nachdem du drei Tage geschlafen hast, oder?“, der Mann öffnete die Tür und ging hinein, während der Junge ihm verdutzt nachsah und ihm nach kurzem zögern folgte, fragte er sich: Wie bin ich hier bloß reingeraten und wo bin ich hier überhaupt?

3 Tage zuvor:

Der schlaksige Junge schlenderte die Straße entlang, mit einem Gesichtsausdruck wie sieben Tage Regenwetter. „Schon wieder ne 4 geschrieben, son Dreck“, grummelte er. Doch die Zensur war im Moment sein kleinstes Problem. Sein Name war Jonas. Sein ganzes Leben war in der letzten Zeit gewaltig aus den fugen geraten, erst war seine Mutter vor einem Jahr an einer Krankheit gestorben und sein Vater wurde kurz darauf zu einem Trunkenbold, was sich jedoch wieder legte nachdem er diese Frau kennen gelernt hatte und sie Heirateten, das war vor 2 Monaten gewesen. Seitdem war er mit seinem Vater auf Kriegsfuß, denn diese Frau, ihr Name war Simone, konnte er überhaupt nicht leiden, man konnte schon fasst sagen das er sie regelrecht hasste, denn sie war arrogant und hatte viel Geld und zu allem übel blickte sie auf ihn herab als wäre er ein Tier oder al würde er stinken wie die Kanalisation oder der Abwassergraben des alten Schlosses in der Stadt. „Es ist zum Kotzen“, dachte er immer wieder. Aber es war nichts, gegen das er etwas hätte machen können. Immerhin hatte er noch ein paar Freunde in der Schule. Und eine Freundin hatte er bis vor kurzem auch gehabt. Sie war vor drei tagen plötzlich verschwunden, keiner wusste wohin, Sie hatte keine Spuren hinterlassen, geschweige denn einen Abschiedsbrief geschrieben, ihre Eltern waren total aufgelöst deswegen und er selbst auch. Als er zuhause ankam ging er schnurstracks in sein Zimmer und schloss hinter sich ab, damit er auch ja nicht in irgendeiner weise Simones Gesicht sehen musste. Er schmiss seine Schultasche in die Ecke und legte sich aufs Bett. Als er so dalag und über all das Nachdachte musste er seufzen. „Es ist echt hoffnungslos….“, sagte er zu sich selbst. Er nahm sich seinen MP3-Player, stellte auf volle Lautstärke und hörte eine Weile Musik. Nach einer weile, etwa eine Stunde, war die Batterie aufgebraucht und da er keine Lust hatte aus seinem Zimmer zu gehen und sich eine neue zu holen, nahm er seine Schulsachen hervor und begann Hausaufgaben zu machen und zu lernen. Als er nach draußen sah bemerkte er das es bereits Dunkel wurde. Er klappte sein Schulbuch zu und nahm sein Pausenbrot, welches er immer erst am Abend aß seit Simone im Hause war, und knabberte an der Rinde herum. Als er fertig war schmiss er sich wieder aufs Bett und begann zu schlafen.
Er wachte nicht auf als die seltsame Gestalt nicht die aus einem Lichtspalt hervorkam und neben seinem Bett stand. Es war ein Alter Mann, er bestand scheinbar nur aus haut und Knochen, er trug einen Schwarzen Anzug und hatte einen Aktenkoffer bei sich. Sein Kopf war Kahl und er hatte buschige Augenbrauen sowie eine Hakennase. „Ja…. Dieser hier ist tatsächlich besonders…“, murmelte er während er die Brille mit den viel zu kleinen Gläsern zurechtrückte. Er grinste, wobei seine kleinen verkümmert wirkenden spitzen Zähne zu sehen waren. „Er wird teilnehmen, ja das wird er…“, sagte der Alte Mann als würde noch jemand im Raum anwesend sein und kurz darauf löste er sich in Luft auf.

Jonas erwachte auf kaltem Steinboden, sein Rücken schmerzte als hätte er ewig dort gelegen. „Wa… wie…. Wo bin ich?“, wollte er wissen als er sich umsah. Es sah so aus als wäre er in irgendwelchen Ruinen. Er stand auf und wanderte eine weile umher, noch immer grübelnd wie er hierher gekommen war. Ganz in Gedanken versunken bemerkte er während seiner kleinen Wanderschaft die vielen Schatten nicht die ihm folgten. Als er ein nicht allzu freundlich klingendes Knurren hörte drehte er sich um. Hinter ihm war kein Hund, das Wesen Glich eher einer Mischung aus Wolf und Bär, mit Neun Augen im Gesicht. Jonas war wie erstarrt, auch wenn das wesen ihm nur bis zur Hüfte ging, so waren die anderen Kreaturen die sich hinter ihm ansammelten, nicht gerade die Sorte Tiere mit denen er Spielen wollte. Plötzlich brüllte das erste der Bär-Wolf-Dinger und Jonas nahm die Beine in die Hand. Verdammt! Erst weiß ich nicht wo ich bin und dann kommen auch noch komische Viecher um mich umzubringen, ich hoffe das ist noch immer ein Traum, und wenn es einer ist dann wahrscheinlich der durchgeknallteste den ich je hatte! Er rannte durch die Ruinen sprang über jedes Hindernis, und bemerkte das das regelmäßige Lauftraining sich tatsächlich bezahlt machte. Hinter sich hörte er immer noch die Kreaturen und sie schienen aufzuholen. Mittlerweile waren es schon keine Ruinen mehr durch die er rannte sondern ein Wald, aber darauf achtete Jonas nicht, er wollte nur so schnell wie möglich, und so unverletzt wie möglich, von hier weg. Er sah den Abgrund nicht der auf ihn zukam, oder vielmehr er zum Abgrund. Er rollte den Berg hinab während er so gut es ging versuchte sich irgendwie aufzurappeln oder zu stoppen. Das wars dann wohl…, dachte er bei sich. Als er unten ankam stellte er fest das er noch lebte, seine linker Arm und seine Beine taten jedoch höllisch weh. Als er sich nach ein paar Minuten, die ihm wie eine Ewigkeit erschienen, wieder aufrappelte und begann zu gehen schmerzten alle seine Glieder und er verlor nach kurzer zeit des Laufens sein Bewusstsein.

Anders als erwartet erwachte er nicht schweißgebadet in seinem Zimmer und freute sich das alles nur ein Traum war. Er erwachte in einem kleinen Raum und spürte noch immer den Schmerz in seinem Linken Arm. Als er hinsah bemerkte er das er Bandagiert war. Jonas setzte sich auf und war verblüfft, seine Beine waren nicht Bandagiert, so wie er es erwartet hatte. Als er nach rechts schaute sah er seine Sachen dort sauber und zusammengefaltet liegen. Er kleidete sich an und sah sich weiter um. Die Wohnung wirkte nicht sehr modern, alles war aus Holz und ein Kamin, war auch an der Wand, welcher wärme spenden würde, wenn er an gewesen und draußen nicht die sonne geschienen hätte. Er ging aus der Hütte und lehnte sich an die wand, das laufen bereitete ihm doch mehr Schwierigkeiten als er gedacht hatte. Er seufzte und sah in zum Himmel hinauf. Wie bin ich hierher gekommen, was mache ich überhaupt hier? Dachte er ein weiteres mal und hörte eine Stimme leicht fluchen, da bemerkte oben auf dem Hügel zwei Mädchen, die eine schien sich den kopf gestoßen zu haben. Nachdem sie ein paar Worte gewechselt hatten gingen sie fort und er starrte ihnen verdutzt hinterher. Was war das denn? Fragte er sich.
Zuletzt geändert von Fragnos am Di 21 Apr, 2009 20:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Namenlose Geschichte

#2 Beitragvon Tilondrion » Mi 15 Apr, 2009 17:05

Nicht übel geschrieben die Geschichte. Aber das ist erst eine Einleitung. Da muss noch mehr folgen. :cool:
Mir gefällt wie die Geschichte nicht am Anfang beginnt, sondern etwas später und dann wird zurückgeschaut.
Mit einem Satz habe ich aber noch ein Problem. Wie ist das gemeint?
Er wachte nicht auf als die seltsame Gestalt nicht die aus einem Lichtspalt hervorkam und neben seinem Bett stand.
:wati:
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#3 Beitragvon Fragnos » Do 16 Apr, 2009 14:49

Danke^^
Ich dachte mir eigentlich das sich da so ein Spalt aus hellem Licht auftut und die Gestalt, daraus hindurchgeht. Ich dachte mir dass wenn man, selbst wenn man schläft durch helles Licht aufwacht. Jedenfalls ist das bei mir so..^^
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#4 Beitragvon Fragnos » Di 21 Apr, 2009 11:14

Soooo, hier haben wir ein kleines zwischenkapitel, von denen es mehrere geben wird und die ein kleines bisschen die geschichte der welt Beleuchtet in der das ganze spielt., Ist leicht Konfus geschrieben aber das ist absicht, das wird nach und nach klarer. Hoffe es gefällt, nächstes mal kommt ein richtiges Kapitel^^. Tschuldigung wegen dem Doppelpost ^^'

Chroniken des Spiels 1:

Das 1110 Spiel
Chronik des Beobachters Janus:
30 Jahre sind vergangen, seit des letzten Spielers Spiel. Fenris und der dunkle Engel warn versiegelt und vereist. Hoch im Norden steht sie nun, die Rüstung, einst mit gelblich glühenden Augen, einem Wolf empfunden. Das Schwert, einst mächtig und in Seinen Händen geschwungen, wart getrieben in das Eis und seine Macht versiegelt. Der Dunkle Engel wart gefesselt an den Thron den er so begehrt hatte. Bewacht von der Armee der Finsternis, war sein Schlummer ungestört. Ihre strafe für ihr beider versagen wart die Unsterblichkeit.
Und so wanderte der eine ohne seine Macht durch Land und Tal und der andere Gefesselt an dem Thron und wartend, dass Fenrir Seine Macht einfordert und ihn entsiegeln würd. Sollte dies geschehn wird die Schlacht erneut beginnen und Ragnaröek und Armageddon werden ein weiteres Mal aufeinandertreffen.
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