Gibts auf Pern eigentlich....

Out-of-charakter: Meint, dass hier über das Spielgeschehen diskutiert werden kann wenn nötig.
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Gibts auf Pern eigentlich....

#1 Beitragvon Silverdrak » Do 17 Mär, 2011 19:39

Man kennt das, man schreibt an seinem Pern-Post und plötzlich fällt einem etwas auf wo man nicht sicher ist wie das auf Pern gehandhabt wird oder ob es etwas das man verwenden möchte überhaupt auf Pern gibt. Für solche Fragen ist dieser Thread da.

Wir nehmen den Thread erstmal als Sammelthread für alles was kommt. Sollte ein Thema kontroverser diskutiert werden oder sich zu viele Themen sammeln, kann man das immer noch auf mehrere Threads aufteilen.
Jeder darf mitreden (nur um das noch mal gesagt zu haben). Falls es keine klare/eindeutige/bekannte Antwort auf eine Frage gibt, soll hier schließlich eine gemeinsame Lösung gefunden werden und da sind alle Meinungen und Ideen gefragt.
Die Ergebnisse können dann später bei den Pern Infos oder im Lexikon eingearbeitet werden.

Dieser Post soll als Übersicht für Stand und Ergebnisse dienen.


Letzte/Aktuelle Themen:
- Zeitmessung auf Pern (Stunden, Minuten, Sekunden - Uhren -- und dergleichen)
- Weinlagerung und Glas
- Wie heißen Glows (Die Fluoreszierenden Pilze) auf deutsch?
- Wie lange kommen Drachen ohne Futter aus?


Ergebinsse:

Zeitmessung auf Pern (Stunden, Minuten, Sekunden - Uhren -- und dergleichen)
Begriffe: Stunde, Minute, Sekunde
So weit sich das in den deutschen Büchern nachlesen lässt, verwenden die Menschen von Pern die Begriffe "Stunden" und "Minuten" im Sprachgebrauch. Sekunden sind mir (Silvi) bislang noch nicht begegnet, dafür aber Begriffe wie "Atemzüge" oder "Herzschläge".

Zeitmessgeräte
Hier sind wir noch unsicher. Laut DLG gab es zuverlässige Uhren erst wieder mit den Aufzeichnungen des AKKI. Wir vermuten daher, das die Pernesen bis dahin auf Sand- und Sonnen- sowie Kerzenuhren zurückgegriffen haben.

Weinlagerung
Diskusion hat erst begonnen

Glas
Diskusion hat erst begonnen

Glows
ehm....

Wie lange kommen Drachen ohne Futter aus?
Ich glaube wir hatten hier noch keine gesicherte Antwort. Wir waren uns meine ich aber einig, dass es von der Größe des Drachens und dessen Engerieverbrauch abhängt. Wir gehen erstmal von einer Mahlzeit alle paar Tage aus bei einem ausgewachsenen Drachen und bei normaler Belastung. Junge Drachen brauchen zunächst täglich Futter, mit zunehmendem Alter werden die Abstände zuwischen den Mahlzeiten dann größer.

DLG sagt zu Jungdrachen: "At first, the young dragons feed almost daily, and then once every three to five days, devouring one or two wherries or a small heardbeast [...]".

Im Weißen Drachen wird gesagt, dass Ruth häufiger Futter braucht als die anderen größeren Drachen und dass er jeden vierten Tag jagen geht. Hier wäre nun interessant zu wissen was da im englischen genau steht, denn "vierter Tag" kann bedeuten alle 4 Tage oder aber Donnerstags (sprich einmal die Woche, in Ruths Fall an dem spezifischen Tag), da die Pernische Bevölkerung Wochentage durchnummerieren (Der vierte Tag wäre daher wohl Donnerstag).
Zuletzt geändert von Silverdrak am Do 17 Mär, 2011 22:20, insgesamt 1-mal geändert.

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#2 Beitragvon Silverdrak » Do 17 Mär, 2011 19:40

Alles fing mit Raggis OOC Kommentar hier an:
"*gibt's auf Pern überhaupt ne Zeitrechnung in Stunden, Minuten etc...?"


[hr]
Silvi in der Shoutbox dazu:

Wegen der Zeitrechnung auf Pern bin ich nicht sicher. Minuten gibt es mein ich nicht. Bin nicht sicher ob Herzschläge als Sekunden durchgehen. Wenn in den Büchern jemand einem anderen das Dazwischen erklärt wird da von "es dauert wenig Herzschläge" gesprochen ( ein Sprung durchs Dazwischen dauert 8 Sekunden sofern man nicht durch die Zeit reist). Im DLG wird gesagt, das verlässliche Uhren erst mit den Aufzeichnungen des AKKI wieder gebaut wurden. In Drachentrommeln war die rede von "toten" Stunden, als die Lehrlinge Nachtsschliefen (vielleicht die Zeit zu der eine Sonnenuhr nicht funktioniert?)
Was ich weis ist, das ein Perntag etwas länger ist als 24 Stunden. Außerdem wird zum Mittagessen in der Harfnerhalle die Glocke geschlagen. Das heißt irgendeine Form von Zeit gibt es. Ich meine mich wage zu erinnern, was von jemanden gelesen zu haben der die Sanduhr regelmäßig drehen muss. Wie gesagt sehr wage. Der DLG sagt, das wenn man die Fäden am Horizont sieht es 30 Minuten dauert sie über einem sind. Weis nicht wie die Drachen ihre Fädenkämpfe timen oder ob dann wirklich einige Reiter einen Blick auf den Horizont haben und dann Alarm schlagen. Es gibt ja auf jeder Burg Wachreiter, vielleicht ist das ihre Aufgabe. War mir nie so ganz sicher was die tun, denn zum Schutz der Burgen gibts ja Where.
Ich werde mal weiter in den Büchern nach Hinweisen suchen. Aber fürs erste würde ich davon ausgehen, das sie Sonnenuhren und Sanduhren benutzen.

[hr]
und Carni dann:

Ich glaube ebenfalls irgendwo etwas von Stundengläsern gelesen zu haben.
Außerdem bin ich mir absolut sicher, dass irgendwo sogenannte 'Candlemarks' erwähnt werden.
Ich meine mich zu entsinnen, dass es so gemeint war, dass es genormte Kerzen gibt, die jeweils Markierungen tragen. Von einer Markierung zur nächsten abzubrennen benötigt die Kerze dann etwa eine Stunde.
Ich tippe mal darauf, dass also eine Kombination aus Sonnenuhren, Stundengläsern und Kerzen existiert. Ich glaube sogar irgendwo gelesen zu haben dass Candlemark die offizielle Zeitrechnung für Stunden darstellt. Aber nagelt mich nicht darauf fest. Und fragt mich bloß nicht wo genau das war. Mal ganz abgesehen davon, dass ich nicht weiß wie man das bitte in ein vernünftig klingendes deutsches Wort übersetzen soll.
Eine Kerzenmarkierung später... klingt etwas albern.


[hr]
Dann kurzer Kommentar von Silvi:

Das mit den Kerzen kenne ich auch irgendwo her.

Hm in Drachentrommeln steht auf Seite 21 (mein Buch jedenfalls) "Ein paar Minuten wirst du warten können!". Nun weis ich nicht wie das im englischen da steht oder ob das was zu sagen hat. *blättert recht unchronologisch durch das Buch ^^' *

[hr]
Dann Raggi:

Ah, aber demnach sind meine Stundengläser auf den Schiffen durchaus sinnvoll... mit halber Stunde und so. Ich hatte mich an der Seefahrt orientiert. Da drehte man ja auch zu jeder Halben stunde das Glas und liess die Schiffsglocke leuten. Bei einer vollen Stunde 2x. Bei ner halben nur 1x.

Das mit den Kerzen meinte ich auch schon mal iwie aufgeschnappt zu haben... jetzt wo du's erwähnt hast, Carni.... *hirn*

[hr]
Wieder Silvi:

ja, denke auch das das mit den Stundengläsern an Board passt. *nickt*

------------------------

später dann:

Wie heißen eigentlich die Glows, die fluoristzierenden Pilze auf Deutsch?
Aus den Büchern kenne ich nur den Begriff Leuchtkorb, aber das hatte ich immer als einen Behälter verstanden in den man die Pilze tut.

Oder meint ihr den deutschen Übersetzern ist da nichts besseres zu eingefallen oder dass sie dachten das mit "Glows" Leuchten (also imweiteren Sinne Lampen) gemeint waren?

Ich glaube ich würde die Glows einfach ganz stumpf, Leuchtkugeln oder halt gekürzt Leuchten/Leuchter nennen (auch wenn wir in unserer Welt vielleicht was anderes darunter verstehen, wobei auch bei uns ist das etwas das leuchtet.). Die Perner neigen dazu alles einfach nach ihren Eigenschaften zu benennen (machen wir im Grunde auch -> Staubsauger). Die Woche besteht aus 7 Tagen gut dann heißt das Siebenspanne, Pferde laufen schnell also heißen sie Renner, Wochentage und Monate werden auch einfach nummeriert (Erster Monat, Zweiter Monat, Erstertag, Zweitertag...). Ein anderes tolles Beispiel sind die VTOL (bin nicht sicher wie das deutsche Wort für sie ist *is zu faul die Drachendämmerung danach zu durchsuchen*). VTOL steht für Vertical take-off and Landing und handelt sich um ein Insekt das halt senkrecht startet und landet.

Candlemarks könnten dann vielleicht Kerzenmarker/n, Kerzmarker/n oder einfach nur Marker heißen. Oder Wachsabschnitte oder Brandtmarke oder Kerzenspanne. Englisch klingt der Begriff natürlich immernoch besser, aber Drei Kerzenmarken/-spannen später... finde ich eigentlich gar nicht so schlecht. Und ich denke es würde auch nur Verwendng finden, wenn einer der Charaktere es sagt. In den Büchern stand auch erzählt das Piemur das Bewusstsein verlor während die besorgten Charaktere dann aber davon sprachen, dass er im Dazwischen gewesen sei.

-------

und nochmal:

ehm... nochmal ne Frage in die Runde:
Wie lange kommen Pern-Drachen ohne Futter aus?
Ich hab etwa nen Monat im Kopf wenn sie sich vorher richtig vollgefressen haben. Ich weis aber nicht wo ich es her hab... und ob das überhaupt stimmt. *grübelt*

[hr]
Raggi darauf:

Hmm... so genau weiss ich das nicht... aber sind Drachen nicht Warmblüter? Dann wäre ihr Energiebedarf doch höher. Stelle mir das nicht so praktisch vor, als Kaltblüter im Dazwischen zu landen.
Ich empfände maximal eine Woche als realistischer, aber das ist jetzt nur meine persönliche Einschätzung.

[hr]
und Silvi:

Ja, Perndrachen sind Warmblüter. Dennoch ist ihr Organismus anders als der des Menschen. Sie haben zwei Herzen, zwei Mägen, anstelle von Kalzium brauchen sie Bor, ihr Blut ist anders... Es wäre möglich das sie einen besseren Stoffwechsel haben oder besser mit ihren Engerien Haushalten können. Ich weis, das Schlüpflinge zu anfang viel Futter brauchen und täglich gefüttert werden. Sie wachsen ja auch sehr schnell, aber später wird der Futterbedarf geringer. So das sie nur noch alle paar Tage was essen.
Der Magen der Drachen ist, wie der der Feuerechsen, sehr dehnbar. Drachenreiter müssen auf das Fressverhalten ihrer Drachen achten. Vor Fädenkämpfen z.B. dürfen sie sich den Magen nicht bis zum Maximum vollschlagen weil sie sonst zu träge und schwer zum Fliegen wären.

----------

später:

Also das scheint Größenabhängig zu sein. Im weißen Drachen steht, das Ruth häufiger Futter brauch als die anderen größeren Drachen und das er jeden vierten Tag jagen geht. Jetzt wäre cool zu wissen was da in englisch steht, ob wirklich jeder vierte Tag gemeint ist oder jeder Donnerstag (auf Pern der vierte Tag).

[hr]
Carni meinte dazu:

Ich meine mich an eine Fressrate von alle 2-3 Tage zu errinnern, täglich wenn es sich um Schlüpflinge handelt und ich glaube es lässt sich auf 1-2 Wochen ausdehnen wenn es wirklich nicht anders geht. Vorrausgesetzt der Drache steht unter normaler Belastung. Fädeneinfall würde ich nicht unter normale Belastung sondern eher auf eine Stufe mit Hochleistungssport stellen. Außerdem glaube ich, dass Drachen üblicherweise direkt nach dem Fädenkampf gefüttert werden und dann erstmal den Rest des Tages verschlafen.
Ich glaube man kann also allgemein von einem besseren Energiehaushalt reden, aber wenn viel Energie gebraucht wird muss das auch so schnell wie möglich in Form von Futter wieder rein. Sparsam bei wenig Bewegung, überhaupt nicht sparsam unter hoher Belastung. Ich glaube hungernde Drachen sind innerhalb kürzester Zeit unfähig am Fädenkampf teilzunehmen, jedenfalls über ihren üblichen Zeitraum hinweg, meine das ebenfalls irgendwo gelesen haben, kann sein dass das irgendein Weyrlingausbilder war der seinen Weyrlingen eine Lektion darüber hielt seinen Drachen immer gut im Futter zu halten, weil er den Fall sonst nicht durchhält...

[hr]
worauf Silvi dann eine Lese-Session im Welt der Drachen Buch gemacht hat:

hm... also Bücher und DLG stimmen in der Tat nich über ein... sagt der DLG nicht das Wildtiere wie Hirsche und dergleichen auf Pern nicht überlebt hätten? *liest in der Welt der Drachen grade von einem Rehgeiß daß Canth erlegt...* [s]Muss das später im DLG nochmal nachlesen, vielleicht war ich zu dumm für englisch als ich es las.[/s] nö es steht da so "deer and other forest-loving animals did not survive the transition to Pern" ... hm...
...Aber nichts zum gesuchten Thema... *liest weiter*

F'lar sagt auch das eine der Hauptaufgaben der Reiter die aufmerksame Kontrolle und zuteilung des Futters ist. (Boah der hat einen Lift zur Küche in seinem Weyr.... voll der Luxus.... sowas haben unsere Reiter aber nich.... Ich sollte die Bücher echt alle noch mal im Ganzen Lesen... *hat zu letzt immer nur nach bestimmten Stellen in den Büchern gestöbert*)
F'lar bleut Lessa jedenfalls ein keine Furcht zu zeigen und die Königin nicht zu überfüttern (vor der Gegenüberstellung <- Kandidaten-Briefing quasi).
Mehr später, sagt er... Aber warum? Der könnte da mal ins Detail gehen *find!* *seufz - blättert weiter*

....Stunden später... Auch wenn da häufige Szenen drin sind in denen Drachen gefüttert werden, wird doch nie erwähnt wie oft der Drache frisst. Ich war sicher in dem Buch würde es Hinweise geben. Dafür steht da doch tatsächlich was von einem gegabelten Drachenschwanz... nur weil wir letztens in der Agora nochmal drüber sprachen (und nur für zum merken... S 143. Die Shoutbox ist ein Info Bunker. ^^' *hat letztens schon mal was darin gesucht*)

Wie auch immer. Ich denke auch, dass der Nahrungsbedarf und damit die Häufigkeit der Mahlzeiten mit der aufgewendeten Energie im Zusammenhang stehen muss. Denke im normalfall brauchen sie nur alle paar Tage Futter. In Notzeiten kommen sie mit weniger aus bzw. können Mahlzeitenhäufigkeit reduzieren. Ein Drache der nur in der Sonne liegt braucht sicher auch weniger Futter als einer der Fäden bekämpft *nickt* Und der zeitpunkt des Fütterns so wie die Menge ist wichtig. *weiter nickt* (DLG sagt bei den Schlüpflingen: At first, the young dragons feed almost daily, and then once every three to five days, devouring one or two wherries or a small heardbeast [...] - weis nun nicht wie man das bewerten möchte, das bezieht sich auf junge Drachen. Zu den Ausgewachsenen hab ich so direkt noch nichts entdeckt in dem Buch.)
Werde das Buch (Die Welt der Drachen) wohl noch weiter durchlesen aber ....

... um die Frage die eigentlich dahintersteckt zu beantworten.... Verdammt, Nemesyth braucht viel Futter. Viel. Sie wird einen Heißhunger haben wegen den Eiern die heranreifen. vielleicht noch nicht jetzt direkt aber später auf der Reise bestimmt. kk *setzt marker im Gedächtnis*

[hr]
Raggi fragte dann:

Was Nemesyth Heisshunger während der Reise angeht, wie wär's mit Fisch? Wir haben schliesslich 2 Braune und einen Blauen, die Fisch für die Königin beschaffen könnten. Wobei dann auch diese einen erhöhten Energie bedarf aufwiesen würden, da sie jagen müssen... Ob es in Perns offenen Ozeanen grosse Fischschwärme à la Tunfische gibt?
Ah, aber da fällt mir ein... könnten die Braunen und Geboleth nicht auf's Festland teleportieren, um stets Futtertiere neu zu holen? Wäre mittels Teleportation ja ganz simpel zu bewerkstelligen.
Da kommt mir gerade noch ne Frage in den Sinn, iwie ist das wohl untergegangen, aber... wo pennen eigentlich die 2 Braunen während der ganzen Reise? Geboleth oder ein Brauner alleine hat ja noch Platz auf der kleineren Amelya... aber alle 3 zusammen? Die Drachen können ja wohl kaum 3 Monate nonstop fliegen, oder? Gestaffelte Ausruhphasen wären eine Möglichkeit, also ein Drache ist immer an Bord der Amelya, während die beiden anderen über den Schiffen patroullieren.... ?
Aber auch ganz schön anstrengend, die ganze Zeit fliegen zu müssen und dann im Ernstfall auch noch für Fädenkampf bereit sein müssen, und das auf hoher See...

[hr]
Silvi:

Keine Sorge wegen Nem, Raggi. Sie wird mal Fisch bkommen und mal etwas das ihnen die Begleitdrachen bringen. Denke sie wird wählerisch sein. Mir war nur wichtig erstmal zu wissen wie und ob ich in die Richtung spielen sollte. Denn wenn ein Drache einen Monat mit Futter auskäme, wäre es evtl unnötig gewesen da zu sehr drauf einzugehen.


In Perns Ozeanen gibt es sicher auch große Fischschwärme. Vielleicht sind sogar Tunfische dabei. Immer hin haben die ersten Siedler Fische und anderes "marines Leben" mit gebracht und auf Pern ausgesetzt. Laut DLG war eine Anpassung dieser kaum nötig, da viele von Perns Fischen essbar für sie waren und da es viel proteinreiches Plankton dort gibt. Weis nicht ob das "marine Leben" ausschließlich aus Geleitfischen (Delfinen - meine die heißen auf Pern so weil sie die Schiffe begleiten - und unteranderem zu Fischschwärmen führen oder sie vor unwettern warnen) oder ob die Siedler auch andere Meeressäuger mit gebracht haben. Ich glaube zu wissen, das sie auch Wale dabei hatten, aber ich bin nicht sicher ob das in den Büchern stand oder ob das Fan-Fiction ist die ich irgendwo aufgeschnappt habe.


Was die Begleitdrachen angeht... Es sind nicht die ganze Zeit die gleich... bzw schon aber sie wechseln sich ab. Zu Akaras und Nemesyth Schutz sind nicht bloss zwei Drachen sondern vielleicht 10 (oder mehr) abgestellt. Wenn einer müde wird (denke so lange werden die am Stück gar nicht fliegen), ruft der einen anderen herbei und springt dann zurück zum Weyr in dem er lebt. Braune sind es wegen der größeren Ausdauer. Vielleicht ist auch mal ein junger Bronzener dabei (die älteren haben (während Fädenzeiten) sicher wichtigeres zu tun als neben einem Schiff herzufliegen). Und sollte es Fäden regnen - was unteranderm Aufgabe der Begleitdrachen ist, zu erkennen und so schnell wie möglich zu melden - kommt natürlich mindestens ein ganzes Geschwader wahrscheinlich aber eher mehrere um diese zu bekämpfen.

Ich bin nun nicht sicher wie wir das mit Geboleth handhaben wollen. Von mir aus können deine Blauen die Schiffe begleiten (und dann entweder auf einem der Schiffe übernachten oder im Weyr). Sie können aber auch schon zum West Weyr vorspringen. Die Koordinaten dafür zu bekommen sollte kein Problem sein. Einer der Begleitreiter oder jemand in L'kans Weyr wird die Wissen. Im Zweifel sendet Nemesyth ihnen welche, die bekommt alles raus. Niemand würde ihr eine Auskunft verwähren.

[hr]
Raggi:

Ja, stimmt, das mit dem Herumteleportieren macht natürlich mehr als Sinn.
Ich denke, es ist am klügsten, wenn Geboleth hin und her springt und während der Reise als einer dieser "Begleit- und Schutzdrachen" funktioniert. Das mit den Koordinaten für den WestWeyr ist ne gute Idee!

[hr]
Silvi dann wieder:

Noch mal wegen der Zeitrechnung. Also im ersten Buch reden die immer von Stunden und sie scheinen relativ genau berechnen zukonnen wann und wo Fädenfallen werden. F'lar sagt jedenfalls, dass Fädenfälle 6 Stunden lang andauern und in Abständen von 14 Stunden auftreten. Ich finde das schon relativ genau. Nur anhand welcher Messgeräte sie sowas ermitteln können weis ich nicht. Vielleicht besitzen sie ja doch auch Uhren nur halt solche die man immer mal aufziehen muss damit sie weiter ticken, weil sie halt keine Batterien oder dergleichen haben.

[hr]
Carni:

Sonnenuhren dürften auch relativ genau sein, nehme ich an. Aber vielleicht gibt es auch ein paar seltene, kostspielige mechanische Uhren zusätzlich zu allem anderen, kann durchaus sein... Relikte aus einer Zeit als die Technologie-Basis noch höher war.
Gibt im übrigen auch Ring-Sonnenuhren die man an einer Schnur um den Hals tragen kann.

Außerdem haben Drachen eventuell auch ein vages Zeitgefühl, wenn sie in der Lage sind sich sowohl Räumlich als auch Zeitlich zurechtzufinden. Nichts zu genaues, nehme ich an, aber sie sollten wohl wie die meisten Tiere und Pflanzen in der Lage sein sich grob zeitlich zurechtzufinden.

So oder so... die Menschen von Pern werden wohl Möglichkeiten gefunden haben die Zeit halbwegs akkurat zu messen...

[hr]
Silvi:

Meinst du? Ich weis nicht wie die Tageslänge (im Winter kürzer, im Sommer länger) eine Sonnenuhr beeinflusst oder ob das überhaupt nicht zu Abweichungen führt. muss mich mal über Sonnenuhren weiterbilden...

*sinniert über andere Techniken vor sich hin*
Bei Sanduhren hängt ja viel davon ab, das immer jemand rechtzeitig dreht. Daher würde ich persönlich Sanduhren weniger bevorzugen. Als "Stopuhren", also für Zeitlich bemessene Arbeiten wären sie wohl denkbar, aus meiner Sicht.

Armbanduhren... also die Technik dahinter würde ich für Pern zu filigran halten. Würde da eher größere Uhren erwarten wenn. kann mir Uhren auf Pern irgendwie nicht richtig vorstellen.


Ja, auf jedenfall (also das sie irgendeinen Weg zur Zeitmessung haben). ehm... vielleicht... Wissen sie was eine Stunde ist, aber vielleicht haben sie keine genauen Messgeräte. Also weder F'lar noch Lessa waren irritiert von Begriffen wie "Stunde" und auch in Gesprächen wurde sowas wie "war 2 Stunden damit beschäftigt" verwendet. Vielleicht ist das eine Grobe Angabe, denn ich glaube es wurde nie gesagt "Morgen um 10 Uhr fallen Fäden" sondern mehr sowas wie "Morgen gegen/zu vormittag/szeit fallen Fäden". Was ich meine ist. Sie reden nie von Uhrzeiten verwenden aber sehr wohl Zeitangaben wie Stunden, oder Atemzüge oder Herzschläge.


Andere Frage: Warum gibt es auf Pern Weinschläuche aber keine Weinflaschen? Ich erinnere mich jedenfalls nur an Weinschläuche. Glas, also das Material gibt es. Die haben Fenster und ich meine jemand von den Schmieden hätte sich vergläser gebaut um Sterne zu betrachten. Der DLG mein es gäbe Glasbläser, bin aber nun nicht sicher wie glaub würdig das ist. Interessant wäre das Thema in bezug auf Sanduhren.

[hr]
Carni zuletzt:

Ich antworte auf den Rest später - bin mir sicher sie haben sowohl Weinfässer als auch Weinflaschen, allein aus lagerungsgründen... Aber mir würde direkt ein guter Grund einfallen seltener das teure, zerbrechliche Glas zu benutzen: Wasser dehnt sich aus wenns friert, aye? Ich persönlich würde Wein nicht in Flaschen transportieren wenn auch nur ein geringer Prozentsatz im Dazwischen platzen kann. Mal ganz abgesehen davon, dass Glas allgemein eher ein Luxusgut zu sein scheint dürfte das einen hohen Einfluss auf tagtäglich verwendete Gefäße haben. Zumal Glas auch jeglicher Form von normalem Transport gegenüber anfälliger ist...

[hr]

Noch ein Kommentar von Silvi:

Sonnenuhren:
Hab mir den Text in der wiki angesehen, war aber zu faul ihn intensiv zu lesen und zu verstehen, mach ich aber noch. Dafür weis ich jetzt das man die Teile an der Kette Bauernringe nennt. wobei es zu mindest bei Amazon auch kleine Sonnenuhren zum "aufklappen" gibt. *hat sich mit Messgeräten eingedeckt* Hoffe die funktionieren auch wie beschrieben.... waren nicht ganz günstig. Aber so einen Bauernring hab ich schon mal gesehen. Irgendwer hatte sowas mal in der Schule dabei.
Desweiteren gab es in Ägypten... glaub ich... Wasseruhren, die nach einem ähnlichen Prinzipfunktionieren wie Sanduhren. Unten tropft wasser raus und anhand des Wasserstandes konnte man dann die Zeit ablesen.
Und Kerzenuhren hab ich bei der Wiki auch gefunden, da war jemand beschrieben der Kerzen benutzte die 4 Stunden lang brennen. *hat versucht brauchbare Details zusammeln* :3
Zu mehr bin ich nicht gekommen.

[hr]

Und ab hier können wir weiter diskutieren, denk ich. Hab mich auf die Text-Passagen beschränkt, die sich irgendwie mit den Themen befassen. Sagt bescheid wenn ich was vergessen habe.
Zuletzt geändert von Silverdrak am Mo 21 Mär, 2011 19:26, insgesamt 1-mal geändert.
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#3 Beitragvon Silverdrak » Mo 21 Mär, 2011 19:21

okay neue Erkenntnisse in Sachen Sonnenuhr: Ich hatte mir zu Studien-Zwecken (und weil ich sonen Krempel toll finde) ein paar portable Sonnenuhren zugelegt. Einen Bauernring, ein "Saturn" (heißt so auf Teil dem Zettel hier) und eine Äquatorialkugel.

Der Bauernring: Hierbei handelt es sich um einen Ring, der im inneren eine Zeitskala besitzt, außen hat er MonatsMarkierungen. Im Grunde besteht er aus zwei Ringen, einen Basisring mit der Skala und allen sonstigen Markierungen. An ihm befindet sich auch eine Öse wo ein Halsband durchgeführt wird und dann ein schmaler Ring in der Mitte, der zum Einstellen des Rings dient. In ihm befindet sich auch ein kleines Loch. Um die aktuelle Zeit ablesen zu können muss der Ring entsprechend des Monats eingestellt werden, dann hält man ihn am Halsband in die Sonne, so das Licht durch das kleine Loch fallen kann, dadurch bildet sich dann im inneren auf der Skala ein kleiner Lichtpunkt ab, der die Zeit angibt.

Der Saturn: Ist ein rundes Medallion. Im Zentrum ist eine Glaskugel eingebettet, rundherum sind Zahlen angeordnet und an einer Stelle ist der Süden markiert. Zum Zeit ablesen muss die Südmarkierung nach Süden gerichtet sein, dann neigt man das Medallion etwas so das Licht durch die Glaskugel fallen kann, auf den Ziffern rundherum bildet sich dann eine Lichtline ab.

Die Äquatorialkugel: Das ist eigentlich ein Medallion, das aus zwei Ringen (einem Äußeren und einem Inneren) und einem Stift besteht. Den inneren Ring kann man ausklappen, er befindet sich dann in einem 90° Winkel zu dem Stift und lässt das Gebilde ausgeklappt zu einer Kugel werden, daher der Name. Auf dem inntern Ring ist auch die Zeitskala. Im Grunde sind es drei Ringe um den Äußeren ist noch ein Draht der mit der Halsbandöse verbunden ist. Man kann den äußeren Ring darin drehen und so den Breitengrad einstellen auf dem man sich befindet. Ist der eingestellt und der Stift nach Norden ausgerichtet, kann man im innernen Ring die Zeit ablesen.

Testergebnis: Wenn ich auf einer einsamen Insel stranden würde, würde ich am liebsten den Bauernring dabei haben. Er ist am einfachsten zu hand haben und das einzige was man wissen muss, ist der Monat in dem man sich befindet. Am kompliziertesten finde ich die Äquatorialkugel weil man da halt den Breitengrad (google den mal auf ner einsamen Insel...) und die Himmelsrichtungen kennen muss. Irgendwo dazwischen ist der Saturn, da muss man nur herausfinden wo Süden ist, denke das bekommt man auf einer einsamen Insel durch Beobachtung schon raus.
Was der Nachteil bei allendreien ist, ist natürlich das sie nur bei Sonneneinfall funktionieren, sind halt alles Sonnenuhren. Ansonsten finde ich sie ganz nett.
:)


Sonstige Erkenntnisse zu Sonnenuhren:
Also wie ich in der Shoutbox bereits festgestellt hatte, ist die Lichtdauer eines Tages über das Jahr verteilt unterschiedlich lang. Eine Sonnenuhr, die aus 12 gleichen Markierungen und einem senktechten Stock in der Mitte besteht, ist daher nicht sonderlich genau was die Stundenlänge angeht. Um gleichlange Stunden anzuzeigen muss der Stock parallel zur Erdachse stehen (Polstab), hab ich gelernt.
WIe man wohl rausbekommt wie der jeweilige Stock ausgerichtete werden muss...?
Jedenfalls sollen die Uhren dann die Zeit relative genau anzeigen. :)
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