Night's Gedichte

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Moonie
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Night's Gedichte

#1 Beitragvon Moonie » So 20 Apr, 2008 19:51

So und hier sind 2 meiner Gedichte :) Es sind zwar nur 2 aber es folgen demnächst mehr ^^

Weißer Nebel
Er legt sich schützend um mich
Wie der Schleier der Unschuld
Aber bin ich wirklich unschuldig?
Tu ich nicht nur so?
Der Nebel verdeckt mich
Wie eine Maske das Gesicht
Er verdeckt auch meine Gefühle
Und Gedanken
Wenn er sich so um mich legt
Und sich an mich schmiegt
Frag ich mich
Ob es etwas schöneres gibt als ihn!?!
Nein.
Denn Sonne und Mond verstecken mich nicht,
sie machen einen nur krank

______________________________________________________________________

Schatten
Dunkel sind sie zu erkennen
Unter meinen Augen
Zeugen von schlaflosen Nächten
Verschwinden und tauchen auf
Bringen eine Schwäche mit sich
Halten sich und wurden nicht weniger
Schwäche breitet sich aus
Will schlafen
Und in einen endlosen Schlaf fallen
Und vergessen
Vergessen was sie anrichten
Andere Schatten verfolgen mich
Auf Schritt und Tritt
Verstecken sich wenn ich mich nach ihnen umsehe
Werden schneller wenn ich’s auch werde
Kommen näher und verschwinden
Denn des Tages Anbruch ist gekommen
Und vertreibt die dunklen Schatten.

(c) by Nightmoon

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#2 Beitragvon OL_Champ » So 20 Apr, 2008 19:55

Sehr schön :D
Und auch tiefsinnig...
Ich glaube mit solchen Themen kann man sich gut mit Hilfe von Gedichten auseinandersetzen.
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#3 Beitragvon Calyptica » So 20 Apr, 2008 20:52

Cool! ^^
Wie gesagt, ich finde deine Gedichte echt toll.
In deinen steckt so viel Gefühl...
Die sind echt gut gelungen!
Weiter so! :)

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#4 Beitragvon Moonie » Mo 21 Apr, 2008 15:00

Danke schön ^^ bald stell ich neue Gedichte meinerseits rein :)

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#5 Beitragvon Moonie » So 04 Mai, 2008 19:23

hehe hat sich wieder viel in der schreibwerkstatt getan :) Hier das aktluellste Gedicht von mir. Viel Spaß beim lesen

Zukunft
Kommt auf mich zu
Bringt mir Neues, unerwartetes
Ich schöpfe neue Hoffnung
Schaffe mir neue Ambitionen fürs Leben
Lasse die Vergangenheit hinter mir ruhen
Und schaue nach vorn
Nach vorn, wo man mich erwartet
Selten holt mich die Vergangenheit ein
Und lässt mich zurückfallen
Doch ich bin stark geworden
Will noch weiterleben und nicht sterben
Doch manchmal muss selbst ich Niederlagen hinnehmen
Mich damit zufrieden geben und sagen können
,Hey beim nächsten Mal schaffst du es noch besser’
und dann die Vergangenheit irgendwann hinter mir lassen
alles Schlimme vergessen
und den Neuanfang genießen
denn die Hoffnung stirbt zuletzt...

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#6 Beitragvon Phobos » So 04 Mai, 2008 19:26

...*ersteinmal ein wenig nachdenken muss*
Ich glaube du schreibst gerne Gedichte, wo man nachdenklich werden soll, stimmts? Das Leben nicht nur zu leben, sondern es bemerken...

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#7 Beitragvon OL_Champ » So 04 Mai, 2008 19:29

Auch schön, ja...
Ich muss Phob recht geben, deine Gedichte sind immer etwas nachdenklich; da kann man nicht sofort etwas zu schreiben.
Nur weiter so ^^
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#8 Beitragvon Moonie » So 04 Mai, 2008 19:38

danke ^^
@phobos gedichte schreibe ich schon gerne doch die Worte kommen einfach so un dann schreib ich sie halt auf. und meistens kommt dann halt so etwas heraus. aber um auf deine eigentliche Frage zu antworten: meine gedichte geben einen immer zu denken, denn wenn man genauer liest erkennt man meist die wahre Geschichte die hinter so einem Gedicht steckt. so mehr sag ich aber jetzt nicht mehr dazu ;)

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#9 Beitragvon Moonie » Di 08 Jul, 2008 18:34

weiß nicht warum, aber seit dem letzten mal hat sich serh viel an gedichten bei mir getan. die anzahl beträgt jetzt schon 64 und es werden immer mehr. schreibe auch gerne mal für freunde gedichte, wenn sie mich fragen, können aber auch geschichten sein, jenachdem wie es ist. naja hier mal wieder ein paar gedichte von mir. würd mich über jeden kommentar freuen. und viel spaß beim lesen ^^

Fragen
Kommen auf
Treiben ihr Unwesen in meinem Kopf
Wissen keine Antwort
Und lassen mich im Unklaren
Quälen mich
Und werden immer mehr
Überall nur sie
Ich sehe nicht mehr klar
Überall nur Fragezeichen am Ende
Ungewissheit quält mich
Bin den Tränen nahe
Kann sie nicht länger unterdrücken
Zu viel schwirrt mir im Kopf herum
Ich weine,
Weine mich aus
Es beruhigt mich
Und schafft mir Freiraum
Doch ungeklärte Fragen bleiben
Tag und Nacht
Nacht und Tag
Ständig nur diese einen Fragen im Kopf...

___________________________________________

Missing you
You’re away
Away from me
And I am not at your side now
I miss you
And don’t know
What shall I do without you?
Day and night come and go
But you don’t come back to me
Did you know
What you’ve done to me?
Can’t you see
But I love you from all my heart
And can’t forget you
I can’t live without you
One day a wonder happen
You come back
And all the time we were seperated
Were away
We kiss us
And sun and moon are back.

(das war mal für ein englisch referat)
___________________________________________

Loved an angel
I see you here near me
Come to me
Take me in your arms
And fly with me
Bring me away from all my sorrows
The wind plays with our hair
Dance with you
And then comes a lightning between us
You lose my hand
And I fall
But suddenly wings grow on me
I fly
Fly to you
And together we fly to the sun
You laugh and I laugh too
You’re my dream
And when I wake up
I see you in my dream pictures
‘I love you’ I still say
And tears run along my cheeks
‘I love you from all my heart
And don’t forget you’
I cry
And my last tears run
And let me sleep
And then I dream of you again.

_____________________________________________

Werwolf und Nachtelfe
Trafen sich nachts
Still und heimlich
Schlichen davon, nur um den anderen wiederzusehen
Suchten des anderen Nähe
Waren so verscheiden und doch gleich
Keiner bekam etwas mit
Redeten die ganze Nacht durch,
Bis die Morgendämmerung anbrach
Es tat weh sich zu trennen
Der Werwolf heulte,
Die Nachtelfe stimmte ein trauriges Lied dazu an
Doch schau, sie wussten,
Dass des Abenddämmerung schnell heraneilt,
Um sie wieder zu vereinen
Sie schlichen zurück
Man erwartete sie bereits
In dieser Nacht wurden sie für immer getrennt
Doch es gab Hoffnung
Sie konnten flüchten
Und der Weg war frei
Keiner konnte sie jetzt noch stoppen
Und beide lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage zusammen.

_________________________________________________________

Engel
Jeder hat einen
Schützt einen
Und passt auf denjenigen auf
Breitet die Arme aus,
Um die Gefahr zu verhindern
Man sieht sie nicht
Doch spürt man sie
Diese Schutzpatronen
Sie sind überall
Wachen über uns
Und lassen uns nie allein
Sind da wenn jemand in Not ist
Und verrichten nur gute Taten
Bewegen sich unter uns
Aber schauen auch vom Himmel aus auf uns
Sie sind da
Und keiner ist ohne einen
Wer an sie ganz feste glaubt
Kann sie sogar sehen,
Doch das nur bedingt
Und sehr selten
Schützen unsere Menschheit
So weit es in ihren Mächten steht
Und jeder weiß
Irgendwann wird selbst er einer von ihnen...


ich glaub das reicht jetzt erst mal ;)

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#10 Beitragvon OL_Champ » Fr 11 Jul, 2008 21:15

Ja, deine Gedichte haben sich wirklich verändert. Was natürlich nicht heißt, dass sie mir nicht mehr gefallen :)
Bei den Englischen stimmt die Grammatik glaub ich nicht immer und hier und da würde ich einen andern Tempus wählen, aber sie sind dir doch gut gelungen ^^
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#11 Beitragvon Moonie » Sa 12 Jul, 2008 01:29

danke ^^ aber muss dich korrigieren denn die garmmatik stimmt. hab's von meiner lehrerin überlesen lassen.

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#12 Beitragvon Moonie » Mo 28 Jun, 2010 21:38

Nach langer Zeit auch hier mal wieder ein paar meiner Werke ^^

Das Windlied
Sachte durchstreift er mein Haar
berührt so sanft und doch so kalt mein Gesicht
gleitet hinfort
über Land und Tal
hinfort in seine Welt
ein leises Rascheln der Blätter hier
eine raue Meeresbriese dort
sein einsames durchbrausen ist zu vernehmen
das klagende Heulen dazu
Sehnsucht liegt in der Luft
sein Atem so seicht
und doch auch wieder so hart
er weiß nicht was er will
und auch nicht wohin des Weges
hinfort gleitet er
immer und immer weiter
nie wird er enden
und doch,
auch sein Atem erstirbt nach einiger Zeit
nur um wieder neu sich zu entfachen
und erneut von vorne anzufangen
mit demselben guten wie schlechten Klagelied
dem Lied des Windes
in aller Ewigkeit…
__________________________________________________

Geisterstundentanz
Sitzt neben ihr,
Umhüllt sie so sehr,
Durchzieht sie mehr,
Streift sie,
Berührt sie auf sanfte Art
Verführt sie
Und bringt sie doch zum Frösteln
Gänsehaut auf der bloßen Haut
Er doch auf sie herunter schaut
Nah ist er ihr
Und doch in der Ferne
Ist sein Hab und Gut
Besitzt sie
Gibt ihr tausend Küsse
Auf seine Art
Starr und doch so klar
Sitzt sie nun vor ihm
Atemzug um Atemzug
Auge zu Auge
Und doch können sie sich nicht sehen
Nicht berühren
Nicht lieben
Zwei verschiedene Gestalten
So nah und doch so fern
Eine Liebe, die nicht darf walten
Auch wenn sie sich noch so haben gern
Werden sich niemals spüren
Wo wird dies nur hinführen?
Voller Sehnsucht
In den Augen
Wenden sie sich ab
Und gehen zurück in ihr Grab
So waren sie auf der Flucht
Vor dem großen Schmerz
Der Geistertanz nun vorbei ward
Doch der nächste würde folgen
So besagt ihr beider Herz…
_________________________________________________

Schneeflocken
Weiß kommen sie herab
Klein und fein
Legen sich überall drauf
Schneekleider entstehen
Die Kinder rennen raus
Freudenschreie ertönen
Schneeengel entstehen
Das Strahlen in den kleinen Äugelein der Kinder
Schlittenglocken sind leise zu vernehmen
Überall herrscht Freude
Spuren im Schnee
Lassen die Tiere sehen
Enger Zusammenhalt
Und ein Nahes zusammenrücken aller
Kamine knistern
Leute sitzen vor ihnen
Trinken warmes und haben es gut
Draußen verebbt der Schnee
Und die Sonne kommt heraus
Sie strahlt und freut sich mit allen mit…
_____________________________________________

Spinnenweben
Hängen an der Wand
Verwoben mit der Zeit
Schon lange keiner mehr darin sitzt
Verlassen weht es im stillen Winde
Klein und doch so fein
Einst noch so fröhlich,
Erfüllt mit Leben
Doch nun still und grau
Gelöst von der Wand
Und durchlöchert durch grausiger Hand
Kein Wind sich mehr darin verfängt
Kein Leben mehr es erhängt
Wie von Geisterhand
Verloren und doch Hoffnung erblüht
Altes ist gewichen
Und neues entstand
Wie durch Geisterhand
An alter Stell‘
Hängt nun ein neues Gewand
Erfüllt mit neuem Leben
Und großen Tatendrang
Nun hängt hier wieder ein neues
Gewoben wie aus eigner Hand
Glitzernd und glänzend
Im Sonnenaufgang
Vor dem letzten Gang
Um danach wieder neu anzufangen…
Siehst du, wie die Flammen lecken,
züngeln und die Zungen blecken,
wie das Feuer tanzt und zuckt.
Trockene Hölzer schlingt und schluckt?


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