"Poesie" von Blackdrag

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"Poesie" von Blackdrag

#1 Beitragvon Blackdrag » Do 24 Mär, 2005 23:34

Katzenauge

Schwarz bei Licht,
sein Schein die Dunkelheit bricht.

Tiefschwarz wie das All
und dennoch klar wie ein Kristall.

Fängt mich dieser Blick
erfüllt mich mit Trauer, Sehnsucht und Glück -Stück für Stück.

So stolz, so schön und rein,
Ein Meer des Nichts...
...Ich tauche hinein.

KS



Das Copyright unterliegt dem jeweiligen Künstler, in diesem Fall wäre ich das :|
Zuletzt geändert von Blackdrag am Sa 30 Apr, 2005 21:34, insgesamt 2-mal geändert.
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(Der Tod ist gewiß, die Stunde ungewiß ... idS ... sei dir des Sterbens bewusst ... ug ... nutze die Nacht!)

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#2 Beitragvon Blackdrag » So 17 Apr, 2005 23:41

Ich möchte vorher nur noch mitteilen, dass ich lange darüber nachgedacht habe ob ich das folgende Gedicht hier rein stelle, wobei ich dabei immernoch meine Zweifel habe. :(

Nacht (...,eine andere Welt)

Eine andere Welt ohne Schein
in ihrem finsteren Sein,
ist sie perfekt und ohne Trug,
lässt verblassen, den täglichen Lug.

Eine Welt mit strahlenden Firmament
birgt so viele weitere, die noch niemand kennt.

Betrachte ich sie, so kommt eine Frage mir,
leise gesprochen im Wandel eines stillen Augeblicks:
"Was ist es, das mich hier bindet? Was will ich hier?".
Für so manchen endete die Sehnsucht am Ende des Todesstricks.

Ich sehe die Welt, halte mich fest mit Angst und Bange.
Ich weis ich werde leben, aber...
...für wie lange?

KS
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#3 Beitragvon Blackdrag » Sa 30 Apr, 2005 21:42

Dies ist an jene gerichtet die dem Denken nicht abgeneigt sind. Ich bitte vor der Kritik über jeden dieser Verse nachzudenken...*auf die Beschreibung seines Gedicht-Threads deutet*

Endgültiges Bewusstsein

Kennt ihr das, wenn...

... euch so ziemlich alles egal ist

... ihr ständig mit neuen Aufgaben und Hindernissen des Lebens konfrontiert werdet

... euch bewusst ist, dass alles was ihr im Leben aufbaut sowieso dazu bestimmt ist, nach eurem Dahinscheiden zu vergehen

... ihr jeden, der euch mit einer unerträglich guten Laune grüßt, am liebsten eins reinwürgen wollt

... ihr denkt, dass ihr der einzige seid, dem bewusst ist wie beschissen das Leben eigentlich ist

... ihr der Gewissheit unterliegt, dass niemanden euer Handeln interessiert, egal ob es nun der Umwelt positiv oder negativ angedacht sei

... euch das Leid anderer, in keinster Weise berührt oder auch nur im entferntesten interessiert

... euch jegliches Angehörigkeitsgefühl fehlt und euch selbst eure Verwannten, Bekannten, Freunde oder die engsten Familienangehörigen fremd erscheinen

... die Freude anderer in euch nur noch mehr Unbehagen erweckt

... ihr eine Fassade aufrecht zu erhalten versucht, die eurem Denken, eurem Gefühlszustand aufs strengste widerspricht

... nur noch Verzweiflung und Leid existiert

... die Einsicht und Gedanken euch vom Schlafe abhalten

... euer Dasein von einer Einsicht bestimmt wird, die ihr euch nun als vergessen wünscht

... euch bewusst ist, dass ihr innerlich langsam vergeht

... Hoffnungslosigkeit euer ständiger Begleiter ist

... euch nichts geblieben ist

... íhr euch am Rande des Abgrunds bewegt, aus euren Gedanken erwacht und ihr dann feststellt, dass ...
...ihr auf dem Dach eines Hochhauses, auf der Brüstung stehend, wiederfindet
...neben euch eine leere Arzneischachtel vorfindet, während ihr auf einem Stuhl sitzt und in die Leere starrt
...eure Unterarme feine, stark blutende Schnitte aufweisen und ihr nur auf das Ende wartet
...ihr auf einer Brücke steht und das fließende Wasser eines Flusses euch eurer Sinne beraubt...
...und ihr euch dem Fall hingebt?

KS

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#4 Beitragvon Blackdrag » Do 07 Jul, 2005 22:30

Eine Gegenüberstellung von Realität und Fantasie...

Himmel

Im Zustand der Freiheit erhebst du mich,
im Glückestaumel schwebe ich.
Dort oben erblick' ich einen Vogelzug
in anmut'ger Formation führt sie ihr Flug.
Die Erde ist eine Strafe, ein Gefängnis lediglich,
die Luft ist mein Element auf ewiglich.
Doch sie wird mir dünn und mein Körper geschunden
und in wenigen Sekunden
bin ich doch nicht mehr an sie gebunden.
Dann bin ich nicht mehr da,
aber dem Himmel soo nah.
Eine letzte Träne, sie geht zu Grunde.
Nur sie begleitet mich in meiner letzten Stunde.

KS

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