Heilkräuter - Pflanzen - Nahrung

Dieser Bereich enthält Wissenswertes über alles was man zu Pern wissen sollte, bevor man anfängt zu spielen. Er ist vor allem auch für jene gedacht, die die Bücher von Anne McCaffrey nicht kennen.
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Heilkräuter - Pflanzen - Nahrung

#1 Beitragvon Silverdrak » Sa 05 Feb, 2011 04:00

Noch in Planung...

Heilkräuter - Pflanzen - Nahrung

In diesem Thread soll so viel Wissen wie möglich über die Kräuter, Pflanzen und Nahrung gesammelt werden, die es auf Pern gibt.

Die ersten Siedler haben viele Pflanzen, Kräuter und auch Tiere nach Pern mitgebracht und soweit es möglich war, auch mit Gentechnik, an Perns Flora und Böden angepasst. Daher werden hier sowohl Erden-Pflanzen als auch Pern-Pflanzen aufgeführt.


[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=30345#p30345]Heilkräuter[/urlb]
[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=30347#p30347]Pflanzen[/urlb]
Nahrung
Zuletzt geändert von Silverdrak am So 06 Feb, 2011 22:06, insgesamt 4-mal geändert.

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#2 Beitragvon Silverdrak » Sa 05 Feb, 2011 04:03

Heilkräuter

Hier eine Übersicht der Heilkräuter und -pflanzen, die es auf Pern gibt, und ihrer jeweilige Wirkung. Manche Kräuter können auch als (z.B.) Gewürz zum Kochen verwendet werden, also nicht wundern.
Ich bin mir nicht mit allen Namen und Beschreibungen sichern da ich manche nur im Englischen oder gar nicht gefunden habe. Die Sammlung besteht aus Pflanzen, die ich in den Pern-Büchern gefunden habe oder im DLG oder auch über google, also alles ohne Gewähr. ^^ Wir werden die im West Weyr mal so nutzen.

Ein Warnhinweis: Bitte keine der unten erwähnten Pflanzen/Tees/Tinkturen/Puder... im echten Leben verwenden/ausprobieren, wenn ihr euch damit nicht 100% auskennt! Möchte nicht das sich jemand vergiftet.
Diese Auflistung soll ausschließlich dazu dienen, Spielern bei Begriffen in der pernischen Heilkunde für das Rollenspiel zu helfen.

Mitgebrachte Pflanzen von der Erde

Adonisröschen - Adonisröschen enthalten Herzwirksame Inhaltsstoffe und wird daher bei Herzschwäche verwendet. Es soll auch beruhigende Wirkung haben, muss aber mit Vorsicht gehandhabt werden, da sie falsch dosiert giftig sein kann. Renner können daran verenden, daher sollte man Weiden davon frei halten. Die Pflanze erreicht jenach Art eine Höhe von etwa 10 bis 50 cm, die Blüten sind gelb oder auch rot. Die Blätter sind fiederteilig und dunkelgrün.

Anis - Die Samen werden hautsächlich für einen Husten Sirup verwendet. Anisöl ist schleimlösend. Als Tee hilft es bei Verdauungsstörungen. Hierbei handelt es sich um eine einjährig krautige und weißblühende Pflanze, die eine Wuchshöhe zwischen 10 und 60 cm erreichen kann.

Arnika - Die Blüten dieser Pflanze werden hauptsächlich für Schmerz- und Entzündungslindernde Salben bei Verstauchungen und Prellungen verwendet. Die gelben Blüten sind Gänzeblümchenartig und haben einen Durchmesser von etwa 4,5 bis 8 cm. Die Pflanze selbst seht meist vereinzelt und wächst etwa 20 bis 60 cm hoch.

Basilikum - Diese Kraut hilft gegen Appetitlosigkeit, Blähungen und Völlegefühl. Sein Öl wirkt entwurmend, entzündungs- und Magengeschwür hemmend.

Blauer Eisenhut - Das Extrakt aus den Blättern wird für Beruhigungsmittel verwendet. Es verlangsam das Herz und den Blutdruck. Dosiert wird nach dem Gewicht des Patienten und in Form von Tropf in ein Getränk jeglicher Art gegeben. Überdosiert ist es ein tödliches Gift. Alle Teile der Pflanze sind hochgiftig. Allein die Berührung der Pflanze kann schon Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Bei der Handhabung der Pflanze und dem Extrakt sollte man also Vorsicht walten lassen. Eisenhut wächsen ganzjährig. Die helmförmigen weiß blauen bis lilanen Blüten wachsen traubenartig an einem Stängel in die Höhe (zwischen 50 und 150 cm hoch). Die dunkelgrünen Blätter sind gezackt/handformig.

Borretsch - Dies Pflanze hilft gegen Depressionen. Aufgüße und der Sud aus den Blüten helfen gegen Fieber, Bronchitis und Durchfall. Die Pflanze ist einjährig, hat hohlen borstig behaarte Stiele und kann bis zu 70 cm hoch werden. Die Blüten sind Sternförmig und zunächst rosa gefärbt, werden aber später blau. Sie sind selbst-aussähend.

Echte Aloe - Aloe wird zur Behandlung von Verbrenungen und Hautproblemem verwendet sowie abführend bei Magenverstimmungen. Frisches Gel aus den Blättern kann für schwache Verbrennungen benutzt werden und als Bestandteil für Lotionen und Haut-Cremes. Es hat eine betäubende, antibiotische und regenerierende Wirkung. In getrockneter Form ist der Saft zwischen der Haut und dem Gelartigen Fleisch der Blätter ein starkes Abführmittel (kann Nebenwirkungen haben, da es den Darm reizt). Es wird hauptsächlich tiermedizinisch verwendet, kann aber auch kosmetisch bei Hautunreiheiten oder in Haarprodukten verwendet werden. Aloe wächst in allen warmen Klimazonen. Sie hat dicke fleischige Blätter mit zackigen Kanten und blüht mit langen gelben Blüten.

Echter Beinwell (hat einen ganzen Haufen sonstiger Namen) - Die Blätter dieser Pflanze werden zerstampft oder eingeweicht, dürfen aber nicht gekocht werden, da die Inhaltsstoffe keine Hitze vertragen. Sie töten Bakterien ab und sind sehr effektive in der Wundheilung. Die Pflanze ist mehrjährig, wird 30 bis 100 cm hoch und blüht violett (hängende Blüten). Sie braucht feuchte und nährstoffreiche Böden.

Echter Hopfen - Hopfenzapfen werden als leichtes Einschlaf- und Beruhigungsmittel genutzt.

Echte Mädesüß - Zu Tee verarbeitete Blüten und junge Blätter wirken Schmerzlindernd und Fiebersenkend. Echter Mädesüß ist eine ausdauernde krautige Pflanze und wird zwischen 50 bis 150 cm groß manchmal auch größer. Die kleinen weißen Blüten wachsen in Holunder-ähnlichen Trauben.

Echter Thymian - Durch seine Krampflösenden Eigenschaften wird es für Asthma, Keuchhusten, Magenkrämpfen und Menstruationsbeschwerden verwendet. Bei dieser Pflanze handelt es sich um einen stark verzweigten Stauch mit einer Höhe von bis zu 40 cm. Die Blüten sind weiß oder rosafarben. Die Blätter werden geerntet bevor die Pflanze blüht.

Eingriffeliger Weißdorn oder auch Hagedorn - Blüten, Früchte und Blätter enthalten Wirkstoffe, die die Pumpkraft des Herzens stärken und die Durchblutung der Herzkranzgefäße verbessern. Weißdorn ist ein kleiner Baum der zwischen 2 und 6 Meter hoch wird, selten auch größer. Die Äste wachsen sehr dicht und sind mit Dornen versehen. Die Blüten sind weiß und die Früchte dunkelrot, lang und eiförmig mit einem Stein im inneren.

Gerste - Als Tee aufgebrüht hilft es gegen die Symptome von Zystitis.

Gewöhnlicher Buchsbaum - Wohl dosiert hilft dieser immergrüne kleine Baum gegen Husten, Magen- und Darmkrankheiten sowie gegen wiederkehrendes Fieber. Er ist jedoch in allen Teilen giftig. Eine Überdosierung führt zu Erbrechen und Krämpfen bis zum Tod, daher sollte man hier stets Vorsicht walten lassen.

Huflattich - Die Blätter dieser Pflanze enthalten Stoffe mit Schleimlösender Wirkung, die auch gegen Husten helfen. Die Pflanze hat eine Wuchshöhe von 10 bis 30 cm. Die Blüten sind gänseblümchenähnlich aber gelb gefärbt. Die Blätter sind herzförmig und an der Unterseite behaart.

Jakobsleiter - Diese Kraut hilft gegen Husten und Erkältungen. Als Infusion kann es bei Herzproblemen helfen. In Tee Form lindert es (morgen) Übelkeit und Magenverstimmungen. Bei Reisekrankheit nimmt man es in Puderform. Die Pflanze wächst etwa 50 cm hoch und blüht weißlich blau. Sie wird im Herbst geerntet und je nach dem für die spätere Verwendung getrocknet.

Nesselkraut (pernisch, denke ich, für Brennnesseln) - Die Blätter, Wurzel und Früchte können zu Tees und Extrakten verarbeitet werden, die unteranderem bei Magen- und Darmbeschwerden, Bluthochdruck und rheumatischen Beschwerden helfen.

Odermennige oder auch Ackerkraut - Dieses Kraut ist säurehaltig und wird als Tee zur Behandlung von minderschweren Halsentzündungen genutzt. Ackerkraut hat tiefgrüne stachelig-behaarte Stängel, die bis zu einem Meter hoch werden können. Die Pflanze wächst ganzjährig und blüht traubenartig mit 5-blättrigen gelben Blüten. Die Blüten sondern einen beißenden Geruch ab.

Petersilie - Als Tee hilft sie gegen Bluthochdruck. Zerstampft und auf die Haut aufgetragen lindert sie das Jucken von Insektenstichen.

Rainfarn - In der Tierheilkunde wird der Tee Kälbern und Kühen bei Durchfall verabreicht. Als Breiumschlag soll Rainfarn bei Quetschungen, Rheuma und Krampfadern helfen. Das Laub kann Hautreizungen verursachen. Rainfarnöl ist ein starkes Gift. Die Pflanze blüht gelb.

Rote Weide (freiübersetzt von eng. Red Willow (wächst in Kalifornien)) - Getrocknete und als Tee aufgebrühte Rinde dieses kleinen Baumes hat eine fiebersenkende, schmerzlindernde und antirheumatisch Wirkung. Die Rote Weide wird maximal 14 Metern hoch. Die Äste werden auch zur Korb-Herstellung verwendet. Das Laub eignet sich auch als Futter für Tiere.

Seifenwurz oder die pernische Variante Rotwurz - Kocht man die Wurzen und Blätter erhält man eine seifige Lösung mit ausgezeichneten keimtötenden Eigenschaften. Seifenwurz ist dabei eher mild und eignetsich zur Linderung von Ausschlägen und Ekzemen. Rotwurz ist harscher, stärker und eigentsich daher wunderbar zum desinfizieren. Seifenwurz ist eine mehrjärige Pflanze, die zwischen 30 und 80 cm hoch werden kann. Sie ist ein-stielig und blüht in weiß oder pink. Rotwurz hat einen kräftigeren Stängel und blüht Pfirsich-farben. Außerdem haben sie einen eher beißenden Duft. Mit Rotwurz eingeriebene Hände (es hinterlässt eine Rotfärbung auf der Haut) sind gegen die Wirkung der Taubkraut-Salbe geschützt.

Speerlauch (pernisch (denk ich) für Chinesischer SchnittLauch oder Schnittknoblauch) - Hat antibakterielle Wirkung. Geschmacklich geht es eher in Richtung Knoblauch als in Richtung Schnittlauch, ist aber milder. In zu großen Mengen konsumiert kann es unverträglich für den Menschen sein. Für einige Tiere, vor allem Hunde, ist es unverträglich.

Weißknolle (pernisch (glaub ich) für Knoblauch) - Diese Knollen sollen antibakterielle und -viralle eigenschaften haben. Außerdem soll es bei Herzleiden helfen.

Ysop - Tinkturen oder Tees aus dieser Pflanze helfen gegen Bronchitis und Halsschmerzen. Die Stängel müssen geerntet werden bevor sich die Blüten öffnen. Die Blätter enthalten Penizilin-ähnliche Stoffe die als Antibiotikum wirken. Dieser Strauch kann bis zu 60 cm hoch werden und blüht violett oder blau.

Zaubernuss - Dieser kleine Baum enthält Stoffe die blutstillend, entzündungshemmend und Juckreiz lindernd sind.

Zitrone - Die Zitrus-Früchte enthalten viel Vitamin C und helfen damit gegen Skorbut (Vitaminmangelkrankheit).

[hr]
Heimische Pflanzen auf Pern

Drachenzunge (Pern Aloe) - Hilft gegen Verbrennungen.

Federfarn - Federfarn enthält schmerzlindernde Stoffe ähnlich dem Apirin. Die gelben-grünen Wedel dieses buschigen Farn werden im Frühling geerntet, wenn die Blätter noch jung und elastisch sind. Später wären sie zu zäh und holzig. Die Blätter werden getrocknet und zu einem Puder zermahlen, das dann wiederum in der Anwendung mit Flüßigkeit vermischt wird. Federfarn wächst in sumpfigen Gebieten und wird etwa 45 bis 60 cm hoch.

Federkraut - Verwendet als Tee ist diese Kraut Fiebersenkend. Doch enthält es auch schmerzlindernde Stoffe. Daher kann man die Blätter auch als Paste vermahlen bei Zahnschmerzen anwenden. Oder als Puder zur Blutgerinnung bei Schnittverletzungen oder chirurgischen Eingriffen. Hierbei handelt es sich um eine kleine buschige Pflanze mit breiten tiefgrünen Blättern und kleinen Gruppen von strahlend blauen Blüten and langen Stielen. Das Kraut wächst bevorzugt auf felsigem Gelände.

Fellis (Baum) - Aus den Früchten des Fellis Baumes wird ein starkes Sedativum gewonnen, das zur Betäubung bei chirurgischen Eingriffen oder als Schlafmittel für Verletzte dient. Der Geschmack des Fellis wird oft durch Fruchtsäfte verschleiert. In Puderform kann es als lokale Betäubung genutzt werden oder aber vermischt mit Wasser als betäubende Dämpfe inhaliert werden. Die Blätter können zur Sedierung auch gekaut werden, wobei man aber darauf achten muss das man nicht überdosiert. Die Bäume sind relativ klein aber schnell wachsend mit scharfen spitz-zulaufenden Blättern. Die Blüten verströmen einen süßlichen Duft. Das Rindenextrakt wird gelegentlich tier-medizinisch als lokale Adstringens (ein Mittel, das beim Auftreffen auf Haut oder Schleimhaut durch Eiweißfällung austrocknend, blutstillend und entzündungshemmend wirkt und zur Verdichtung (Zusammenziehen) des Gefüges führt. (laut Wiki)) verwendet. Die ansauernde Anwendung des Fellis kann süchtig machen, daher haben die Heiler stets ein scharfes Auge auf die angewendete Menge ihrer Patienten.

Fiebersenker (?? Feverease ist der englische Name) - Hierbei handelt es sich um ein zierliches Kraut, das aufgebrüht als Tee oder roh gegessen schnell gegen Fieber helfen kann. Es kann auch Migräne lindern. Gekaut wirken die Blätter schmerzlindern, sie haben jedoch einen bittern Geschmack. Die Blätter haben einen süßlichen fruchtigen Duft den man super für Insektenschutz-Lotionen benutzen kann. Diese Pflanze ist mehrjährig, hat breite Blätter und lange Stängel mit kleinen Gänseblümchen-ähnlichen Blüten in den Farben gelb, orange, rot oder pink.

Nadeldorn - Diese Pflanze an sich, ist kein Heilkraut, dennoch wird sie aber in der pernischen Medizin verwendet: An diese Büschen wachse lange dünne stabile und vor allem hohle Dornen, die von den Heilern auf Pern als Nadel für Spritzen verwendet. Die besten Nadelbüsche wachsen in einer kleinen Gegend auf Ista. Die Ernte der Nadeln ist im Herbst, denn in Frühling und Sommer sind die Nadeln des Busches giftig. Ein einziger großer Busch kann tausende dieser Nadeln bilden. Während ihrer giftigen Phase saugen die Nadeln alle Lebenssäfte der bedauernswerten Geschöpfe auf, die sich in den Büschen verfangen. Er kann die Dornen auch verschießen wenn jemand nahgenug rangeht. Während ihrer giftigen Zeit verströmen die Büsche einen Duft der Insekten und Schlangen anlockt. Ab Herbst haben die Büsche genug Nahrung aufgesaugt um über den Winter zu kommen. Dann werden die Stacheln vom eigentlichen Strauch abgekapselt, wodurch das verbleibende Gift in den Stacheln mit der Zeit vertrocknet und unwirksam wird. Um die Nadeln zu ernten braucht man sie dann nur noch mit der Hand abstreifen in dem man eine Stelle eines Astes zunächst freilegt, dann seine Hand mit einem Tuch schützt und den Ast dann entlang fährt, wenn man es richtig macht hat man im Anschluß eine Ladung Nadeln in der Hand. Sonst muss man sie vom Boden aufsammeln. Die meisten Nadeldorn Büsche wachsen in der Nähe eines Ging Baumes was einige nützliche Aspekte hat. Zu nächst einmal werden die Nadeln im Herbst geerntet, wenn der Ging Baum blüht. Und dann sind da die robusten Wedel des Ging, die sich zum verpacken der Nadeln nur so anbieten. Der Saft aus den Blättern ist sehr klebrig und trocknet schnell. Man muss nur einen Wedel abzupfen, Nadeln reinlegen und das Paket zusammen falten und mit seinem Saft zusammen kleben, fertig. Praktischer kanns nicht gehen.

Taubkraut - Aus diesem Kraut wird eine starke schmerzlindesnde Salbe hergestellt. Sie ist eines von Perns wichtigsten pharmazeutischen Mittel. Wenn sich jemand irgendwo auf Pern verletzt, bekommt er meist erstmal Taubkraut drauf und spürt danach nichts mehr. Die Salben und Cremes werden in einem langwierigen und wegen dem abartigen Gestank unangenehmen Prozess gewonnen. Die dicken schwammigen Blätter des Krauts werden geernted und in großen Kesseln gekocht. Die kleingeschnittenen Blätter müssen mindestens drei Tage lang köcheln damit das Fleisch zu einem Brei wird. Ein weiterer Tag ist nötig um den Brei zu passieren. Dem Ergebnis muss dann noch weiter Flüssigkeit entzogen werden bis es die gewünschte cremige Konsitenz hat. Für Injektionen bei schweren Verletzungen und Zahn-medizinische Angelegenheiten wird auch schon mal eine flüßige Variante hergestellt. Für innerliche Anwendung wird es als Puder verwendet. Im Notfall kann man auch ein frisch zermatschtes Blatt auf die Verletzung auftragen, der frische Saft kann jedoch Pusteln und Ausschläge hervorrufen.

Tuftgras - Diese Pflanze ist besonders effektiv gegen Fieber. Die Samen von langen Stängeln werden für Tees und Tinkturen verwendet. Das Herz der Pflanze direkt über dem Wurzelballen wird getrocknet und zu Puder zermahlen. Dies ist die beste Behandlungsmaßnahme gegen Feuerkopf Fieber (? Firehead fever ... war das das was Jaxom auf dem Südkontinent hatte? *grübelt*). Tuftgras wächst büschelweise auf sumpfigem Gelände.


[hr]
Englische Namen wo ich den Deutschen Begriffe nicht weis (kann pernisch oder nicht-pernisch sein):

Mosstea (engl.) - Ein Heilkraut das man auf die Wunde tut um Infektionen zu verhindern. Es kann auch zu einem schmerzlindernden Tee aufgegoßen werden.

glovecap - Fingerhut vielleicht? Aber Fingerhut ist Foxgloves in englisch eigentlich. hochgradiggiftig - Genutzt als Mittel gegen Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
ash bark - ?? = prickly ash??

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#3 Beitragvon Silverdrak » So 06 Feb, 2011 20:14

Pflanzen

In diesem Beitrag werden alle bekannten Pflanzen auf Pern aufgelistet (ausgenommen der Heilpflanzen, da diese ja bereits oben aufgelistet sind). Ach hier werden viele Pflanzen aufgelistet die die Siedler mitgebracht haben. Die pernische Flora wird zwar durch aus in den Bücher beschrieben, aber nur wenige pernische Pflanzen sind auch Namenlich bekannt oder genauer beschrieben worden. Im Gegensatz zu den Tieren haben sich die Pflanzen recht gut an Pern adaptieren und sich über die Jahre auf Pern etabliert.


Bäume

Auf Pern heimische Bäume sind unter anderem:
Himmelsbesen/-feger (bin nicht sicher mit dem Namen) - ein recht hoch wachsender Baum, dessen Äste gen Himmel gerichtet sind und so an einen Besen erinnert (auf dem Cover zu den Renegaten von Pern sind sie zu sehen)
Klah-Baum - Seine Rinde für Klah einem Getränk verarbeiten, dazu beim Bereich Nahrung mehr.
Ging Baum - Ein Baum der in warmen gefilden meist in der Nähe von Nadeldornbüschen wächst. Er blüht sehr prachtvoll im Herbst. Seine Blätter enthalten ein klebriges Sekret.
Pern besitzt auch viele Bäume die Früchte tragen, sie werden aber namentlich nie genannt.

Zu den Bäumen von der Erde gehören zahlreiche Obstbäume wie zum Beispiel Zitrusfrucht-Bäume (Orangen, Zitronen), Apfel- und Birnenbäume, Pflaumen-Bäume und Kirsch-Bäume.
Aber auch andere Bäume wurden mitgebracht wie unteranderem Ginko-Bäume, Pappeln, Eichen, Kiefern, Eschen, Ebereschen und Weiden.


Gräser

Pern hat viele verschiedene Gräser. Sie unterscheiden sich allerdings vom Erdengras (Perngras ist holziger mein ich) daher mussten mitgebrachte Pflanzenfresser erst an es angepasst werden, damit sie es verdauen können.
Erdengras wurde auch nach Pern mitgebracht und ausgesäät um den noch nicht angepassten Tieren Futter bieten zu können. Es wächst auch in den späteren Umläufen noch auf Pern, ist allerdings nur auf dem Südkontinet verbreitet.
Natürlich habe die Siedler auch Getreide aller Art mitgebracht (Weizen, Gerste, Roggen, Reis, Mais und was es da noch so gibt).


Pilze

Auch einige essbare Pilze wurden von der Erde mitgebracht und an Perns Flora angepasst und werden neben den einheimischen Sorten kultiviert. Wie auf der Erde sind auf Pern auch nicht alle Pilze essbar. Hier muss man allerdings darauf hinweisen, das Pern Pilze nicht das gleiche sind wie Erden-Pilze. Sie besitzen lediglich eine gewisse Ähnlichkeit miteinander weshalb auch die pernischen Pilze so genannt werden.

Zu den nicht essbaren aber dennoch nützlichen Pilzen Perns zählt ein spezieller phosphoreszierend Pilz, der in den Leuchtkörben verwendet wird. Im englischen werden die Glows genannt eine deutsche Übersetzung ist mir nicht bekannt. In den Bücher ist nur die Rede von den Leuchtkörben (die ich als die Behälter für die Pilze verstehen würde). Das besondere an diesem Pilz ist, das er bei Kontakt mit Sauerstoff zu leuchten beginnt. Dies tut er um Insekten und anderes Getier an zu locken. Sie ernähren sich von den Hinterlassenschaften der pernischen Flora und da sie sich nicht bewegen können, muss das Futter oder die Nährstoffe daher zu ihnen kommen. Die runden Kugeln sind klein doch zahlreich in Perns Höhlen vorhanden. Mit ausreichend Futter können sie sich durch Teilung vermehren. Für gewöhnlich wachsen sie mit der Zeit und Teilen sich dann. Sollten sie jedoch nicht genug Nährstoffe bekommen, werden sie nach und nach dunkler. Bis sie gar kein Licht mehr abgeben, können sie kurzzeitig ihre Lichtintensität erhöhen, wenn sie Luftbewegungen wahrnehmen, um so vielleicht doch noch Futter locken zu können. So kann es vorkommen, dass alte Leuchtkörbe mit der Zeit zu flackern beginnen. Während dieser Zeit konzentrieren sie ihre Energie ansonsten auf die Produktion unzähliger Sporen in ihrem Inneren. Ist diese Produktion abgeschlossen erlischt der Pilz komplett und platzt schließlich wodurch die Sporen freigesetzt werden. Der verbeliebende Zustand wird, meine ich, als eine große Sauerei beschrieben. Deswegen und auch weil es nicht überall auf Pern diesen Pilz gibt, werden die Pilze jenach Ort täglich ausgetauscht. Die Leuchtkraft der Pilze hält ohne Futter, meine ich, maximal etwa eine Woche an. Allerspätesten wenn sie anfangen zu flackern, sollten sie ausgetauscht werden. Verwendete Pilze werden, dann zurück in eine etwas abgelegene Höhle gebracht wo die Pilze für den Gebrauch gesammelt und gezüchtet werden. Wherry oder Wher Exkremente, die als Futtermittel verwendet werden können, gibt es in nahe zu jeder Siedlung auf Pern. Bevor die neuen Pilze verwendet werden, müssen sie natürlich gereinigt werden. Nicht zuletzt deswegen gilt das austauschen der Pilze auch als Strafarbeit, außer man ist gegen den Gerucht des Futters resistent. Abgesehen von dem Geruch ist es auch eine anstrengende Aufgabe, eine ganze Burg oder einen ganzen Weyr abzulaufen um alle Pilze auszutauschen.
Da diese Pilze keine Hitze absondern, könne sie in nahe zu jedem Material gelagert und transportiert werden und bieten durch ihre Leuchtkraft für die Bewohner Perns ein hervorragende Alternative zu anderen Leuchtmitteln wie Kerzen an.


Sonstige Kräuter zum Kochen (und auch Heilen)

Die Siedler haben so viele Gewürze und Heilkräuter mitgebracht wie sie konnten, hier noch ein paar Kräuter die im Vorherigen Beitrag nicht genannt sind:
Estragon, Rosmarin, Liebstöckel (Maggikraut ^^) und Koriander. Natürlich werden auch die bereits obengenannten Basilikum und Petersilie sowie einige andere Kräuter zum Kochen verwendet. Sicher kommen auch einige pernische Kräuter beim kochen zum Einsatz.


Sträucher

Darunter sind einige Beerensträucher wie Blaubeeren, Bromberren, Himbeeren und auch Stachelbeeren. Heimische Beeren sind nicht namentlich genannt.
Gurken und Haselnusssträucher gibt es ebenfalls, Vermutlich auch einige andere Nusssträucher.

Weinreben werden natürlich für die Weinherstellung angebaut.


Sonstige Pflanzen

Über die Pflanzen die nicht bei den Heilpflanzen genannt werden ist sonst nicht viel bekannt. Natürlich wird es auf Pern noch mehr Pflanzen geben. Ich gehe davon aus das auch einige Gemüse Pflanzen auf Pern mit gebracht wurden, da generell alles nützlich ist mitgebracht wurde.
Bekannte sonstige Pflanzen sind hier
- Flachs - es gibt hier sowohl eine Erden als auch eine Pern Variante.
- Karroten
- Zwiebeln - wobei die auf Pern eigentlich anders genannt werden. Im Englischen heißen sie jedenfalls Weeper (to weep = weinen)
- Zuckerrüben und Zuckerrohr - aus ihnen wird Süßwürze hergestellt (pernisch für Zucker). Zuckerrohr wird vorallem in Nerat, Boll und Ista angebaut, also da wo es wärmer ist, während Zuckerrüben eher im Norden angebaut werden.
- Knollen - werden meine ich noch genannt, wobei ich hier nicht sicher bin was genau damit gemein war.


Wenn noch jemand was einfällt was hier her passt nur her damit.

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Bekommt noch einen eigenen Post. Ist nur zwischengespeichert.

Nahrung
- Zitrusfrüchte
- Beeren
- (saure) Pflaumen
- Weintrauben
- Äpfel

- K'lah - wird aus der Rinde des Klah-Baumes gemacht und ist quasi das was bei uns Kaffee oder Tee ist
- Süßwürze
- Wein
- Säfte
- Likör -Quikal
- Bier
- Wasser

- Milchprodukte
- Eier

- Fisch
- Spinnenklauen
- Herdentier, Ziege etc.
- Wherrie

Kein Honig weil keine Bienen


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