Pern, der rote Stern und die Fäden

Dieser Bereich enthält Wissenswertes über alles was man zu Pern wissen sollte, bevor man anfängt zu spielen. Er ist vor allem auch für jene gedacht, die die Bücher von Anne McCaffrey nicht kennen.
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Pern, der rote Stern und die Fäden

#1 Beitragvon Silverdrak » So 30 Sep, 2007 03:03

Pern, der rote Stern und die Fäden


Hier ist etwas Wissenswertes über Pern, den Planeten an sich, und den roten Stern so wie die Fäden zu finden.


[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=29257#p29257]Pern[/urlb]

[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=29258#p29258]Der rote Stern und die Fäden[/urlb]
Zuletzt geändert von Silverdrak am Mi 03 Okt, 2007 05:11, insgesamt 2-mal geändert.

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#2 Beitragvon Silverdrak » Mi 03 Okt, 2007 05:04

Pern

Pern ist Rubkats dritter Planet. Rubkat ist eine Sonne im Sagittarius-Sektor. Sie ist, wie unsere Erden-Sonne, eine G-Typ-Sonne (das bezeichnet die Spektralklasse einer Sonne und sagt daher etwas über ihre Farbe und auch die Temperatur aus. ). Insgesamt besitzt sie fünf Planeten, zwei Asteroiden-Gürtel und einen Wanderstern, den sie in den letzten Jahrtausenden fangen und halten konnte. Er bewegt sich in einer stark elliptischen Bahn um sie herum.

Um ihren mittleren Planeten, Pern, kreisen zwei Monde. Auf der Innenbahn, Belior, der kleinere Mond, der wenn man auf Pern steht allerdings als der größere erscheint und Timor auf einer äußeren Bahn, der eigentlich größere von beiden.

Perns Landmassen befinden sich im Norden und im Süden des Planeten und sind getrennt durch einen Ozean.
Der Süd-Kontinent hat die meiste Fläche und ein angenehmes warmes Klima. Allerdings ist dieser Kontinent seismisch sehr aktiv, was bedeutet das es dort viele Erdbeben gibt und das dort auch Vulkane sehr aktiv sind. Das war letztlich auch der Grund weshalb die ersten Siedler schließlich beschlossen den klimatisch besseren Süd-Kontinent zu verlassen und auf den stabileren Nord-Kontinent um zu siedelten. Der Nord-Kontinent ist kühler und kleiner als der Süd-Kontinent. Auf diesen kehrten die Menschen erst während des neunten Erscheinen des roten Sterns zurück.
Weit im Westen gibt es eine Inselkette, die als westliche Ring-Inseln bekannt sind. Nördlich von ihnen befindet sich eine größere aber im Vergleich zu den anderen Kontinenten sehr kleine Landfläche, die als West- Kontinent bezeichnet wird. Über den West-Kontinent ist nicht viel bekannt (daher spielt unser Rollenspiel dort.). Im Osten befindet sich ebenfalls eine Inselkette die sich Östliche Ring-Inseln nennen.
Der hohe Norden und der tiefe Süden Perns ist eisig kalt und Schnee bedeckt.

[align=center]Bild[/align]

Pern (P.E.R.N.) steht für Parallel-Erde, Ressourcen nebensächlich. Was bedeutet, dass dieser Planet von der Vegetation und von seinen Eigenschaften her der Erde ähnelt. Beispielsweise gibt es auch auf Pern Ebbe und Flut. Die Boden Eigenschaften sind ähnlich usw.
Anders als auf der Erde hat der Himmel eher einen etwas grünlichen Touch und die Schwerkraft ist etwas schwächer.
Pern-Tage sind etwas mehr als 24 Stunden lang. Ein Pern-Jahr dauert 362 Pern-Tage das entspricht 366 Erden-Tagen.

Hier ein kleiner Überblick über pernische Begriffe zur Zeitrechnung (hoffe das nennt man so):

<table cellpadding="3" cellspacing="1" class="forumline"><tr><th>Erden Bezeichnung</th><th>Pern Bezeichnung</th><th>die Zeitspanne</th></tr><tr><td class="row2">Tag</td><td class="row2">Tag</td><td class="row2">etwas mehr als 24 Stunden</td></tr><tr><td class="row3">Woche</td><td class="row3">Siebenspanne</td><td class="row3">7 Pern-Tage</td></tr><tr><td class="row2">Monat</td><td class="row2">Monat</td><td class="row2">30 Tage also etwa 4 Siebenspannen</td></tr><tr><td class="row3">Jahr</td><td class="row3">Planetenumlauf</td><td class="row3">12 Monate + 2 Tage -> 362 Tage insgesamt</td></tr></table>

Die zwei zusätzlichen Tage befinden sich an Ende und Anfang eines Planetenumlaufs. An diesen beiden Tagen finden besondere Feierlichkeiten statt zum Abschluss des vergangenen Umlaufs und zur Begrüßung des neuen.
Alle 6 Jahre hat Pern ein Schaltjahr.

An Perns Himmel kann man außerdem als drei leuchtende Sterne die Dämmer-Schwestern (je nach dem wo auf Pern man lebt auch Tag-Schwestern) erkennen. Das sind die drei zurückgelassenen, ausgeschlachteten Raumschiffe mit denen die Siedler nach Pern kamen. Mit der Zeit vergaßen die Menschen die Technik und ihre Herkunft von der Erde und führten auf Pern ein eher mittelalterliches Leben.
Zuletzt geändert von Silverdrak am Sa 06 Okt, 2007 01:32, insgesamt 3-mal geändert.

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#3 Beitragvon Silverdrak » Mi 03 Okt, 2007 05:06

Der rote Stern und die Fäden

Alles auf Pern könnte so nett und friedlich sein, hätte Rubkat nicht vor einigen Jahrtausenden den Wanderstern gefangen. Wie erwähnt bewegt er sich auf einer stark exzentrischen Bahn um Rubkat herum. Für einen Umlauf benötigt der rote Planet 250 Jahre. Auf seiner Bahn um die Sonne streift er von Zeit zu Zeit (normalerweise alle 200 Umläufe) Perns Orbit für 50 Jahre. Während dieser Zeit kann man ihn an Perns Himmel als großen roten Kreis erkennen. Daher nennen ihn die Menschen dort den roten Stern.
Sein Erscheinen kündigt Problem an. Auf seiner Reise durchs All auf seiner stark elliptischen Bahn kommt er durch eine Oortsche Wolke (wer wissen will was das ist kann versuchen sich hier schlau zu machen. Ich bin ganz fasziniert: Sedna erinnert mich irgendwie an den roten Stern. Das nur am Rande...) und bringt Organismen von dort mit, die, wenn er Perns Orbit streift, auf die Welt herab regnen.
Diese Organismen befinden sich zu nächst in Kapseln, die beim Eintritt in die Atmosphäre verglühen und silbern schimmernde Fadenähnliche mykorrhizoiden Pilzgeflechte-Sporen freigeben. Diese Sporen sind ohne jeden Verstand dafür aber äußerst gefräßig. Keine organische Materie ist vor ihnen sicher und einmal in den Boden eingedrungen vermehren sie sich rasant.
Die ersten Siedler waren extrem geschockt als plötzlich über ihnen ein solcher Regen herein brach. Es gab viele Verluste. Schon eine leichte Berührung mit diesen Sporen reicht um sich fiese Verletzungen zu zuziehen (ich glaube in Erinnerung zu haben das sie ätzend sind). Diese Fädenfälle waren zyklisch und ließen sich daher berechnen so das die Siedler beim nächsten Mal etwas vorbereiter waren, eine effektive Waffe hatten sie zu dem Zeitpunkt aber noch nicht.
Sie fanden allerdings heraus, dass die (Silber-)Fäden oder Sporen wie sie auf Pern genannt werden mit Feuer vernichtet werden konnten. Bei Kälte erfroren sie, in Wasser ertranken sie und auf Metall oder Gestein wo es nichts organisches gab verhungerten sie.
Das Problem der Menschen war nun, das sie auf Pern keine hoch entwickelte Technik hatten bzw. diese nach und nach verschwand, da Teile einfach kaputt gingen und es auf Pern eben keine Möglichkeit gab, diese Dinge zu rekonstruieren. So war man lange ratlos was man gegen diese Gefahr, mit der keiner gerechnet hatte, tun sollte bis man die Feuerechsen entdeckte, die an die Drachen aus den Mythen der Erde erinnerten und die durch das Fressen von phosphorhaltigem Gestein Feuer speien konnten. So kam es das man die letzten verbleibenden Gentechniker dran setzte um große [urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?t=1182]Drachen[/urlb] zu erschaffen, die Menschen tragen konnten.

So kommt es, dass seither immer, wenn Fäden vom Himmel regnen, Drachengeschwader an Perns Himmel schweben um diese zu bekämpfen und die Menschen und die Ländereien zu schützen. Als Gegenleistung für den Schutz werden die Weyr von den Burgen mit versorgt auch während der Fadenfreien Zeiten. Wenn 50 Jahre lang Fäden vom Himmel fallen haben Drachenreiter keine Zeit sich um anderen Dinge als um das Training und die Vorbereitung für den Fadenkampf zu kümmern. Auch während der Fadenfreien Zeit, die allgemein Intervall genannt wird, sind die Drachenreiter nicht untätig und trainieren.
Ein Intervall dauert 200 Pern-Jahre. Je nach Planetenkonstellation kann es auch schon mal ungefähr 400 Jahre dauern. Das ist eine lange Zeit und führt nicht selten zu Konflikten darüber ob die Drachenreiter überhaupt noch benötigt werden. So kommt es vor das manche die Drachenreiter während der Intervalle als Schmarotzer betrachten, diese Meinung ändert sich allerdings ziemlich rasant wieder sobald der rote Stern und die Fäden wieder kehren.

Erst mit dem neunten Erscheinen des roten Sterns wird eine dauerhafte Lösung für das Problem gefunden. Wer nähere Details darüber möchte sollte das Buch "Die Weyr von Pern" lesen. ;)


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