Die Drachen und ihre Reiter

Dieser Bereich enthält Wissenswertes über alles was man zu Pern wissen sollte, bevor man anfängt zu spielen. Er ist vor allem auch für jene gedacht, die die Bücher von Anne McCaffrey nicht kennen.
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Die Drachen und ihre Reiter

#1 Beitragvon Silverdrak » Sa 15 Sep, 2007 23:54

Die Drachen von Pern


Hier ist Wissenswertes zu den Drachen auf Pern zu finden.
Ich hoffe ich hab nichts vergessen, wenn doch bitte melden.

[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=29187#p29187]Ein bisschen Vorgeschichte[/urlb]
[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=29188#p29188]Das Aussehen der Drachen[/urlb]
[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=29189#p29189]Die Maße der Drachen[/urlb]
[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=29190#p29190]Die Fähigkeiten der Drachen[/urlb]
[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=29191#p29191]Die verschiedenen Drachen nach Farbe mit ihren Eigenschaften [/urlb]
[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=29192#p29192]Der Paarungsflug[/urlb]
[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=29194#p29194]Das Gelege[/urlb]
[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=29195#p29195]Wenn Drachen schlüpfen... - Die Gegenüberstellung[/urlb]
[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=29196#p29196]Das Band zwischen Reiter und Drache[/urlb]
[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=29197#p29197]Aufgaben und Pflichten der Drachenreiter und ihrer Drachen[/urlb]
[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=29198#p29198]Der Weyr und das Weyrvolk [/urlb]
Zuletzt geändert von Silverdrak am Sa 22 Sep, 2007 18:54, insgesamt 17-mal geändert.

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#2 Beitragvon Silverdrak » So 16 Sep, 2007 22:59

Ein bisschen Vorgeschichte:

Die Drachen sind keine natürlich auf Pern entstandenen Lebenswesen. Die einzigen auf Pern lebenden Wesen, die an Drachen erinnern sind die Feuerechsen.
Die Drachen wurden mittels Gentechnik aus den Feuerechsen erschaffen. Alle Fähigkeiten die die Drachen besitzen, haben sie von ihren wesentlich kleineren Vettern. Die Drachen wurden erschaffen um die Fäden zu bekämpfen, die die ersten Siedler überraschten und viel Schaden anrichteten. Es wurde viel überlegt wie gegen die Fäden vorgegangen werden sollte, denn weg konnten Siedler nicht mehr. Dann eines Tages wurden die Feuerechsen entdeckt, die in der Lage waren durch das fressen bestimmter Steine Feuer zu speien und die Fäden zu verbrennen.
Es dauerte nicht lange bis der Entschluss gefasst wurde mit Hilfe dieser Wesen neue, größere Wesen zu schaffen, die in der Lage waren Menschen zu tragen und somit eine schlagkräftige Einheit gegen die Fäden zu bilden.
Dieser Plan musste schnell umgesetzt werden, da das Wissen um die Gentechnik ebenso wie anderes "höheres" Wissen langsam zu verblassen begann.
So wurden die ersten Eier erschaffen. In ihnen befanden sich nur Goldene, Bronzene und Braune Drachen. Diese Farben sind alleine im Stande alle übrigen Farben zu reproduzieren. Wie bei den Feuerechsen gibt es 5 verschiedene Farben: Die Goldenen, die Bronzenen, die Braunen, die Blauen und die Grünen Drachen.
Zu Beginn waren die Drachen nicht viel Größer als ein Pferd. Doch mit jeder neuen Generation wuchsen die Drachen immer ein Stückchen größer. Dies war so beabsichtigt. Die Drachen würden immer größer werden bis sich die vorgesehene Größe erreichten.

Die ersten Drachenreiter spalteten sich mit der Zeit immer mehr von den anderen Menschen ab. Das lag daran, dass sie sich immer um ihre Drachen kümmern mussten. Bald wurden die Drachen zu groß um mit in einem Haus zu wohnen. So beschlossen die Drachenreiter in erloschenen Vulkanen zu leben, die fortan Weyr genannt wurden. Dort war genug Platz für die Drachen, und sie waren unter sich.
Zuletzt geändert von Silverdrak am Mo 24 Sep, 2007 01:36, insgesamt 2-mal geändert.

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#3 Beitragvon Silverdrak » So 16 Sep, 2007 23:32

Das Aussehen der Drachen

Die Drachen sehen im Großen und Ganzen aus wie typische Drachen.
Sie haben einen langen Schwanz, vier Beine und zwei Flügel. Ihre vorderen Pfoten sind Hand-ähnlich und haben daher haben 4 Finger und einen Daumen. Die hinteren sollen 3 Klauen haben.

Anne McCaffrey beschreibt den Kopf auf ihrer Webseite als pferde-ähnlich, in den Büchern wird er auch als keilförmig bezeichnet. Anstelle von Hörnern sollen die Drachen "Hornknubbel" (etwa wie bei einer Giraffe nur schöner oder wie ein verlängerter Hornansatz aus dem aber keine Hörner wachsen.), wobei ich aber anmerken möchte, dass ich mich nicht daran erinnern kann, dass sowas in den Romanen erwähnt wird, dennoch werden sie nicht selten von Fans so gezeichnet. Auch auf einem Bild das Anne McCaffrey als nah an ihrer Vorstellung bezeichnet, haben sie solch Knubbel auch. Diese Knubbel (möchte sich nicht wer nen coolen Namen dafür ausdenken?) werden für die telepathischen Fähigkeiten benötigt. Fraglich ist ob die Drachen Ohren haben. Where haben so was, aber ob Drachen so was auch haben? Ich kann mich nicht erinnern was dazu in den Büchern gesagt wurde. *grübel*

Die Drachen von Pern haben einen Kamm und entweder eine gespaltene Schwanzspitze oder aber eine "Schaufel-förmige" (sowas Dreieckähnliches wie es einige andere Drachen haben - Ich werde versuchen ein Bild zu erstellen.).
Im Nacken haben sie eine Kuhle die einen natürlichen Sitz für den Reiter darstellt.

Allgemein gelten die Drachen als sehr schöne Wesen. Sie sind so geschaffen, dass sie den Menschen gefallen, damit sie nicht als Monster betrachtet werden.

Da ihr Organismus auf Kupfer basiert, ist ihr Blut grün. Dadurch hat auch ihr Muskelfleisch einen etwas gräulichen Farbton. Die Perndrachen sind warmblütig und besitzen ein doppeltes Herz, das ihnen die Kraft für das Fliegen verleiht. Desweiteren besitzen sie einen zweiten Magen, der für das Feuerspeien benötigt wird.

Ihre Haut ist geschmeidig, weich und fühlt sich warm an. Wie erwähnt gibt es die Drachen in den verschiedensten Gold-, Bronze-, Braun-, Blau- und Grün-Tönen. Über Zeichnungen ist nichts bekannt, aber da sie sonst eher "nackt" sind im Vergleich zu anderen Drachenarten, würde ich das nicht ausschließen.
Ist ein Drache krank oder verletzt nimmt seine Haut einen eher matten und gräulichen Farbton an.

Die Drachen von Pern haben fassettenartige Augen, die im Dunkeln leuchten. Ihre Farbe wechselt je nach Stimmung und je schneller diese Farbe wirbelt desto intensiver ist das Gefühl. Hier eine Liste mit den Farben und den dazu gehörigen Gefühlen:

Blau: ist sowas wie eine Alltagsfarbe, sie erscheint also wenn nichts besonderes los.
Grün: zeigt an, dass sich der Drache wohl fühlt
Weiß: verrät Gefahr und Furcht
Gelb: Sorge oder Erregung/Aufregung
Orange: gereizt, verärgert
Rot: deutet auf Hunger, schlechte Laune, Wut oder auf Kampfstimmung/-bereitschaft (Fädenkampf z.B.) hin
Lila: Paarungsbereitschaft
Grau: verrät Schmerz und unwohl sein
Zuletzt geändert von Silverdrak am So 27 Jan, 2008 20:52, insgesamt 6-mal geändert.

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#4 Beitragvon Silverdrak » Mo 17 Sep, 2007 04:06

Die Maße der Drachen

Hier gibt es verschiedene Angaben zur Länge der Drachen: <table cellpadding="3" cellspacing="1" class="forumline">
<tr><th>Farbe</th><th>Moreta-Buch</th><th>Dragonlover's Guide (DLG)</th><th>DLG Feet-Maße umgerechnet in Meter</th></tr> <tr><td class="row2">Grün</td><td class="row2">20 - 24 m</td><td class="row2">20 - 25 m</td><td class="row2">6.096 - 7.62 m</td></tr> <tr><td class="row3">Blau</td><td class="row3">24 - 30 m</td><td class="row3">25 - 30 m</td><td class="row3">7.62 - 9.144 m</td></tr> <tr><td class="row2">Braun</td><td class="row2">30 - 40 m</td><td class="row2">30 - 35 m</td><td class="row2">9.144 - 10.668 m</td></tr> <tr><td class="row3">Bronze</td><td class="row3">35 - 45 m</td><td class="row3">35 - 38 m</td><td class="row3">10.668 - 11.582 m</td></tr> <tr><td class="row2">Gold</td><td class="row2">40 - 45 m</td><td class="row2">38 - 42 m</td><td class="row2">11.582 - 12.802 m</td></tr>
</table>

Erläuterung:

Im Buch "Moreta - Die Drachenherrin von Pern" von Anne McCaffrey gibt es am Ende (zu mindest in der älteren Version) eine Zusammenfassung von verschiedenen Fakten zu Pern. Dort werden die oben genannten Maße angegeben.

Im "Dragonlover's Guide to Pern (kurz DGL) - einem Buch von Jody Lynn Nye, das allerlei Daten und Infomationen zu Pern beinhaltet - werden die mittleren Angaben gemacht. Viele Fans der Pern Romane bemängeln allerdings, dass dieses Buch voller Fehler sei.

So kommt die dritte Spalte zu Stande. Auf mehreren Veranstaltungen soll Anne McCaffrey gesagt haben, das die Angaben im DGL ein Fehler sei und das sei eigentlich Feet anstelle von Metern hätten sein sollen. In verschiedener Hinsicht erscheinen diese Maße am wahrscheinlichsten. Näheres dazu wird im Regel-Bereich erläutert. Im West Weyr werden diese Maße verwendet.

Die goldene Königin Ramoth gilt mit 45 Metern/Feet als der größte/längste Drache den Pern je gesehen hat.

Die Höhe der Drachen berechne ich immer mit Gesamtlänge durch 2 minus ein bisschen.
Zuletzt geändert von Silverdrak am So 27 Jan, 2008 20:54, insgesamt 1-mal geändert.

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#5 Beitragvon Silverdrak » Mo 17 Sep, 2007 05:36

Die Fähigkeiten der Drachen

Die Drachen von Pern haben einige besondere Fähigkeiten, die sie unter anderem von den Feuerechsen geerbt haben. Im Folgenden eine Auflistung und Beschreibung dieser Fähigkeiten:

Die Telephatie:
Die Drachen von Pern können nicht mit Lauten sprechen. Natürlich können sie Brüllen, Summen oder Trompetende Laute ausstoßen doch als Hauptkommunikationsmittel dient ihnen die Telephatie.
Ein Drache redet normalerweise nur mit seinem Reiter oder anderen Drachen. Wenn sie wollen können sie aber auch die Gedanken anderer Menschen hören und mit ihnen reden, das ist aber eigentlich eher selten. Es heißt, das Drachen hören was sie hören wollen.
Oft wird gesagt, dass sich der Drachen ebenso anhört wie sein Reiter nur evtl. in einer höheren oder tieferen Tonlage.


Die Teleportation - Das Dazwischen:
Eine weitere besondere Fähigkeit ist das Teleportieren. Sie können mit Hilfe des Dazwischens (das wird üblicherweise immer Schrifttechnisch hervorgehoben) an andere Orte springen. Dazu ist wichtig das der Drache ein klares Bild von dem Ort hat zu dem er soll/will. Andernfalls geht er im Dazwischen verloren oder kommt unter Umständen in einem Berg aus, was beides tödlich ist. Die Drachen haben einen Instinkt der verhindert das sie mit anderen Drachen kollidieren. Der Reiter nimmt so etwas nur durch ein Gefühl der Kursänderung noch im Dazwischen wahr.
Um zu einem anderen Ort zu kommen, geht der Drache in das Dazwischen.
Das Dazwischen ist ein eisig-kaltes Kontinuum, ein Nichts. Man sieht dort nichts, man fühlt dort nichts und man hört auch nichts. Beim ersten betreten löste es meist Angst- und Panikgefühle aus, da man dort alleine zu sein scheint. Ein Drachenreiter kann dort um ein Beispiel zu liefern, den Drachen auf den er sitzt weder sehen noch fühlen noch hören (außer er spricht telepathisch mit ihm).
Glücklicherweise dauert eine Reise durch das Dazwischen in der Regel nur 3 Sekunden. Dann verlässt der Drache es wieder und befindet sich am Zielort.
Aber nicht nur Reisen von Ort zu Ort sind möglich. Auch Zeitreisen sind machbar. Diese sind aber gefährlich. Sie sind extrem Kraft raubend und die Wahrscheinlichkeit im Dazwischen verloren zu gehen ist höher. Bei einer Zeitreise verbleiben Drache und Reiter länger im Dazwischen als normal. Bei extem weiten Sprüngen dieser Art kann man durch den langen Aufenthalt im Dazwischen verrückt werden. Drache und Reiter brauchen nach solch einer Reise meist erst eine Pause um sich zu erholen.
Aufgrund der Gefahren, die Zeitsprünge mit sich bringen, wissen in der Regel nur sehr wenige hochrangige Reiter darüber.


Die Telekinese:
Die Drachen können Objekte mittels ihrer Gedanken bewegen wenn sie das wollen. Er muss sich dazu nur vorstellen wie etwas verschoben wird und es geschieht dann in Wirklichkeit. Man kann sich das als eine Art unsichtbare Hände von Drachen vorstellen. Übt ein Drache mittels Telekinese zu viel Druck aus, so geht das Objekt natürlich kaputt, schubst er es zu stark an so fliegt es vielleicht viel zu weit usw..
Drachen können mittels Telekinese auch andere Reiter oder sogar Drachen bewegen. Wenn man mittels Telekinese bewegt wird, nimmt man alles um sich herum als verschwommene Farben war.


Das Feuerspeien:
Die wohl wichtigste Begabung der Drachen ist das Feuerspeien. Sie können das nicht einfach so wie einige andere Drachenarten. Perndrachen müssen phosphorhaltiges Gestein fressen. In ihrem zweiten Magen wird dann das Phosphorgas freigesetzt, das die Drachen dann ausatmen können. An der Luft entzündet sich das Gas dann. Je nach Güte-grad des Feuersteins, so wird das phosphorhaltige Gestein auf Pern genannt, ist die Flamme kürzer oder länger.


Die Reitbarkeit:
Das ist nun ein banaler Punkt, aber ich wollte auf verschiedene Punkte im Bezug auf das Tragen eingehen.
Auf Grund ihrer Größe sind sie in der Lage Menschen zu transportieren. Normalerweise tragen sie nur ihren Reiter. Andere Reiter/Menschen ohne den eigenen Reiter tragen sie nur wenn ihr Reiter sie darum bittet. Das kommt auch eher selten vor. Häufiger hingegen ist, das Drache und Reiter Transport-Jobs übernehmen und Menschen oder Güter von A nach B bringen. Wenn der Rote Stern am Himmel steht, machen sie das allerdings seltener. Da sie sich da auf die Fädenkämpfe konzentrieren müssen.
Allgemein gilt, ein Drachen kann so viel tragen wie er denkt, dass er tragen kann. Ich denke das die Telekinese hierbei auch eine Rolle spielen kann.
Zuletzt geändert von Silverdrak am Mo 24 Sep, 2007 02:21, insgesamt 3-mal geändert.

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#6 Beitragvon Silverdrak » Mo 17 Sep, 2007 06:04

Die verschiedenen Drachen nach Farbe mit ihren Eigenschaften

Wie oben schon ein paar mal erwähnt gilt es die Drachen in verschiedenen Größen und Farben. Sie haben je nach Farbe auch einen anderen Rang in der Drachengemeinschaft. Im Folgenden die wichtigsten Fakten zu den verschiedenen Drachen zu finden:

Goldene Königinnen sind die Rang höchsten Drachen in einem Weyr. Alle anderen Drachen hören auf ihre Worte. Ein Weyr wird üblicherweise von der ältesten und mächtigsten goldenen Drachin geführt. Sie hat den meisten Einfluss auf die anderen Drachen. Die Königen sorgen alleine für das bestehen der Drachenpopulation. Sie sind ausschließlich weiblich und paaren sich mit den Bronzenen und selten auch mit den Braunen Drachen. Ein Gelege kann zwischen 10 und 40 Eier umfassen. Am größten sind die Gelegen, wenn der Rote Stern am Himmel steht.
Goldene binden sich ausschließlich an einen weiblichen Partner.
Da das fressen von Feuersteinen steril macht, können Goldene kein Feuerspeien. Üblicherweise fliegen sie während des Fadenkämpfes an unterster Stelle in einem Königinnen Geschwader. Dort bekämpfen ihre Reiterinnen die Fäden die anderen Geschadern entwischt sind mit einem Flammenwerfer.
Sie sind die seltensten Drachen in einem Weyr. Am kann ihre Anzahl an den Händen abzählen.
Während eines Paarungsflugs müssen alle anderen Königinnen den Weyr zeitweilig verlassen, da die Goldenen zu dem Zeitpunkt andere Goldene als Rivalen betrachten, die nicht geduldet werden. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Kampf, der damit enden kann, dass alle beteiligten Königinnen sterben. Was grauenvoll wäre, da es eben nur wenige Goldene gibt.
Königinnen gelten als Stolz, sind manchmal ungeduldig und frech aber auch als leidenschaftlich. Sie wissen genau um ihre Position und verhalten sich daher auch so. Manche Goldene ist auch etwas egozentrisch.

Bronzene Drachen sind die größten und ranghöchsten Männchen. Sie sind privilegiert sich mit den Goldenen zu paaren. Diese Drachen und ihre Reiter werden für Führungspositionen ausgebildet. Sie befinden sich an der Spitze der Kampfgeschwader als Geschwaderführer oder -zweite. Ihre Reiter sind ausschließlich männlich. Es gilt das etwa 5% aller Drachen eines Weyr Bronze Drachen sind. Sie gelten als stark aber auch als ruhig.

Braune Drachen stehen rangmäßig eine Stufe unter den Bronzenen Drachen. Sie gelten als kämpfernaturen, abenteuerlustig, geduldig und freundlich. Außerden Klug, kräftig und agil genug um sich in eine Schlacht zu stürzen. Sie haben weniger Ausdauer als die größeren Drachen dafür sind sie aber schneller und beweglicher. Es wird nicht gerne gesehen aber auch Braune können sich mit Goldenen paaren. Dies kommt aber nur selten vor. Braune wählen männliche Reiter. (In Rollenspiel-Foren ist das oft gelockt, so das sie in seltenen Fällen auch schon mal einen weiblichen Partner nehmen).
Braune Drachen und ihre Reiter kümmern sich oft um die Ausbildung der Jungreiter und sind nicht selten auch Geschwaderzweite. Ihre Population im Weyr liegt bei etwa 15%.

Blaue Drachen sind die kleinsten, zahlreichsten (30% der Drachen eines Weyrs) und Rang niedrigsten dafür aber die schnellsten und agilsten Männchen was sie zu den besten Fadenkämpfern nach den Grünen macht. Sie gelten als gutmütig, ruhig, unerschütterlich und ausgeglichen. Sie haben ein gutes Gespür für Drachenkandidaten und werden daher nicht selten für die Suche nach diesen aus geschickt. Sie paaren sich mit den Grünen.
Als Partner wählen sie in der Regel männliche Partner. (In Rollenspiel-Foren wählen sie ab und an auch weibliche Reiter).

Grüne Drachen sind die kleinsten aller Drachen. Sie sind weiblich, legen aber nur selten Eier, da sie durch das kauen von Feuersteinen steril werden. Das ist aber im Grunde nicht schlimm, da die Grünen sehr oft zum Paarungsflug aussteigen und weil sie die zahlreichsten (50% des Weyrbestands) Drachen sind. So wird ein Drachenüberfluss vermieden. Dazu kommt das Gelege von Grünen qualitativ nicht so gut sind wie die der Goldenen. Zum einen legen sie weit weniger Eier und zum anderen sind/gelten die Schlüpflinge als schwächer/kleiner als Schlüpflinge aus Goldgelegen. Auch können Grüne nicht alle Farben reproduzieren. Die meisten ihrer Schlüpflinge sind Grüne, wenige Blaue und ganz ganz selten ist mal ein Brauner dabei.
Die Grünen sind auf andere Weise unverzichtbar. Zum einen paaren sie sich mit allen Männchen und zum anderen sind sie die besten Kämpfer. Ihre kleine Größe bietet weniger Angriffsfläche für Fäden, es macht sie schnell und wendig. Da die Hälfte aller Drachen Grüne sind, sind sie im Fädenkampf unverzichtbar. Typischerweise sind sie feurig, temperamentvoll und manchmal was launenhaft, gelten aber auch als fürsorglich und enthusiastisch.
Sie bevorzugen weibliche Reiter nehmen aber auch männliche.

Und der Vollständigkeit halber:
Der weiße Drache auf Pern gibt es nur einen weißen Drachen. Sein Geschlecht ist unklar. Da er kein Interesse an Paarungsflügen zeigt, wird vermutet, dass er ein Neutrum ist. Ein richtiger Albino ist er nicht, da er bei genauerem betrachten kleine Punkte auf seiner Haut aufweist die die Farben der anderen Drachen haben.
Er ist kleiner noch als die Grünen und damit schneller und wendiger. Im Gegensatz zu anderen Drachen kann er mit Feuerechsen kommunizieren. Außerdem kann er sich besonders gut orientieren er weis immer ganz genau wann und wo er ist und hat daher kein Problem mit Zeitsprüngen. Zu dem ist er sehr intelligent.
Er ist der einzige bekannte Sonderling und existiert nur weil ein Junge zu dem ausgesondert liegenden Ei (weil klein und gräulich) gerannt ist und dessen Schale aufgebrochen hat. Dieser Junge wurde im Anschluss zu seinem Reiter.
Zuletzt geändert von Silverdrak am So 27 Jan, 2008 21:03, insgesamt 1-mal geändert.

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#7 Beitragvon Silverdrak » Mo 17 Sep, 2007 23:14

Der Paarungsflug


Paarungsflüge sind in der Regel überraschende Ereignisse. Man kann nie so genau Voraussagen wann eine Drachin aufsteigt. Wie der Name schon sagt paaren sich die Drachen in der Luft.

Während dieser Zeit dulden die goldenen Königinnen keinen anderen Königinnen in ihrer Nähe, denn zu diesem Zeitpunkt beansprucht sie alle Männchen für sich. Andere Königinnen müssen daher zeitweilig den Weyr verlassen, da es sonst zu tödlichen Kämpfen kommen kann. Bevor der Flug beginnt stürzt sich die Goldene auf einige Herdentiere und saugt deren Blut aus. Dieses dient als Brennstoff für den bevorstehenden Flug. Je länger ein Flug dauert desto besser wird das Gelege. Goldreiterinnen müssen darauf achten, das ihre Drachen zu dem Zeitpunkt wirklich nur das Blut der Tiere trinken und nicht das Herdentier fressen, da dieses schwer im Magen liegen würde und die Drachin träge und langsam machen würde.
Während die Goldene sich mit den Herdentieren beschäftigt, sammeln sich die paarungsbereiten Männchen. Die Bronzenen und wenn sie es wagen auch ein paar Braune.
Sobald die Königin genug Blut getankt hat, schwingt sie sich in die Lüfte und beginnt damit den Paarungsflug. Alle versammelten Männchen folgen ihr und versuchen sie zu fangen. Während der Zeit muss ihre Reiterin geistig bei ihr sein und darauf achten, dass sie nicht zu weit weg fliegt und nicht ins Dazwischen springt (im schlimmsten Fall könnte die Goldene dort verloren gehen in ihrem Drang sich nicht fangen zu lassen).
Reiter und Drache werden eins während des Flugs. Zumindest wenn sich beide einig sind. Die Gefühle der Drachen sind während des Fluges sehr extrem/intensiv und überfluten den Reiter regelrecht. Es erfordert einiges an Übung um während der Zeit einen klaren Kopf zu bewahren. Nicht selten finden sich die beiden Reiter deren Drachen sich paaren / gepaart haben ebenfalls in einem Bett wieder. Die Drachen nehmen nicht unbedingt Rücksicht auf die Partnerwahl ihrer Reiter.
Je länger der Flug dauert desto weniger Männchen sind noch im Rennen. Der Paarungsflug einer Goldenen dauert lange und erfordert ein gutes Maß an Ausdauer, Geschick und auch Schnelligkeit. Zum Ende hin, wenn sie niemand vorher erwischt und ihre Kräfte nachlassen, entscheidet die Goldene wer der verbleibenden Liebhaber würdig genug ist sie zu fangen.
Der männliche Drache umfasst schließlich die Goldene. Ihre Schwänze (und ihre Hälse so weit das geht) umwickeln sich und beide fallen in die Tiefe. Sie verlangsamen ihren Fall nach einer Weile in dem sie beide die Flügel öffnen. Vor dem Boden trennen sie sich wieder und der Paarungsflug ist beendet.

Bei Grünen Drachen verläuft der Paarungsflug im Großen und Ganzen ähnlich. Nur das hier alle Männchen egal welcher Farbe mit machen können. Grüne sind auch was freier in der Vorgehensweise. Sie saugen nicht unbedingt das Blut eines Herdentiers aus sondern fliegen auch ohne dieses Ritual. Sie sind auch wesentlich toleranter was andere Grüne angeht. Es ist unmöglich, dass alle Grünen (der halbe Bestand des Weyrs) den Weyr verlässt nur weil eine Grüne aufsteigt. So lange eine andere Grüne nicht grade an der selben Stelle aufsteigt. Gibt es da eigentlich wenig Probleme. Grüne steigen wesentlich häufiger zum Paarungsflug auf als Goldene. Ihre Flüge sind in der Regel kürzer als der von Goldenen, da sie nicht so ausdauernd sind. Ein Drache der eine Grüne fliegen will muss schnell und wenig sein oder aber Ausdauernd genug um abzuwarten bis sie müde ist (schnell sollte man dennoch sein, denn die Konkurrenz ist schnell).


Ein bisschen was zu Reiterverhältnissen:
Manche Drachenpaare und deren Reiter bleiben ihr ganzes Lebenlang ein Paar bzw zwei Paare. Das nennt man dann wohl vollkommene Liebe, wenn ein Drache-Reiter-Paar ein anderes liebt.
Wie gesagt muss das nicht so sein. Bei anderen wechseln die Partner dauernd. Oder aber der Reiter liebt jemanden der kein Reiter ist. Das ist meistens etwas kompliziert, wenn Paarungsflüge sind. Natürlich will auch ein Drache mal zum Zuge kommen und wie gesagt ist es schwer für den Reiter sich von dem Reiter des anderen Drachens fern zu halten.
Auch Beziehungen zwischen Reitern deren Drachen das gleiche Geschlecht haben ist nicht einfach. Drachen sind nicht Homosexuell, im Gegensatz zu einigen Reitern. Grüne nehmen zum Beispiel auch männliche Reiter als Gefährten. Nicht selten haben diese eine feminine Ader.
Das Weyrvolk ist ungewöhnliche Liebschaften gewohnt. Es ist also nichts besonderes.

Hier eine kleine Liste zum Thema streng nach den Büchern:
<table cellpadding="3" cellspacing="1" class="forumline">
<tr><th>Drachenfarbe</th><th>Geschlecht und sexuelle Ausrichtungen der Reiter</th></tr> <tr><td class="row2">Grün</td><td class="row2">Ursprünglich weiblich (hetero); aber meistens männlich (homo, selten hetero), da es auf Pern nicht ganz einfach ist weibliche Kandidaten zu bekommen. Da Pern etwas mittelalterlich ist, wird allgemein versucht Töchter bestmöglichst zu verheiraten. Auch der Aspekt das schwangere Reiter nicht ins Dazwischen fliegen können ohne das ungeborene Kind zu gefährden, spielt hier eine Rolle. Schwangere können somit nicht gegen Fäden kämpfen.</td></tr> <tr><td class="row3">Blau</td><td class="row3">männlich (nicht selten homo, hetero, bi)</td></tr> <tr><td class="row2">Braun</td><td class="row2">männlich (hetero, selten bi oder homo)</td></tr> <tr><td class="row3">Bronze</td><td class="row3">ausschließlich männlich (hetero)</td></tr> <tr><td class="row2">Gold</td><td class="row2">ausschließlich weiblich (hetero)</td></tr></table>

Wir werden das hier aber locker handhaben, wer aufgepasst hat, hat bereits gemerkt, dass bei den Drachenfarben oben was anderes steht. ;)
Der West Weyr ist ein moderner Weyr. Wir werden hier daher hoffentlich doch einige weibliche Reiterinnen haben.
Und natürlich müsst ihr nicht notgedrungen einen schwulen Drachenreiter spielen, wenn euer Reiter eine Grüne bekommt. (Lustig wäre es allerdings vermutlich. ^^)
Das nur als Kommentar am Rande.
Zuletzt geändert von Silverdrak am So 27 Jan, 2008 20:58, insgesamt 1-mal geändert.

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#8 Beitragvon Silverdrak » Mi 19 Sep, 2007 01:59

Das Gelege


Gelege von Goldenen sind groß und können zwischen 10 und 40 Eier umfassen. In seltenen Fällen können es auch bis zu 60 sein.
Die Gelege sind vor allem dann am größten, wenn der Rote Stern am Himmel steht, denn zu Zeiten in denen Fäden fallen werden viele Drachen benötigt.
Nach dem Paarungsflug beginnt der Bauch der Drachin langsam dicker zu werden. Ab einem bestimmten Zeitpunkt dürfen sie nicht mehr in das bitterlich kalte Dazwischen fliegen, da sonst die ungeborenen Drachen in den Eiern Schaden nehmen können.
Etwa drei 3 Monaten nach dem Paarungsflug sucht die Drachin die Brutstätte des Weyrs auf und beginnt dort ihre gesprenkelten Eier in den warmen Sand zu legen. Das dauert im allgemeinen zwischen 2 bis 4 Tage je nachdem wie groß das Gelege wird. Danach bewacht die Goldene Tag und Nacht ihre Eier. In regelmäßigen Abständen dreht sie die Eier, so das sie an allen stellen gleichmäßig gewärmt werden. Besondere Aufmerksamkeit schenken sie goldenen Eiern, die selten sind und daher etwas abgesondert von den anderen besonders gehegt und gepflegt werden. Nicht in jedem Gelege ist eins und es gibt niemals mehr als ein goldenes Ei in einem Gelege.
Eier, die unbefruchtet sind oder sonst wie anders sind als die andern werden, ausgesondert.
Goldene Drachen sind sehr wachsam und leicht reizbar während der Zeit des Härtens. Üblicherweise dulden sie nur ihre Reiterin in der Nähe. Besuche anderer sind eher unüblich und eher gefährlich.

Auf Grund der Kupfer-Basis ist der Dotter in den Eiern grün. Die Farbe der Drachen entwickelt sich erst 15 Tage nach der Befruchtung.

Grüne Drachen haben sehr selten Gelege, da das kauen von Feuersteinen steril macht. In den meisten Fällen fallen grüne Gelege sehr klein aus. 10 Eier sind schon viel. Die Drachen, die schlüpfen, sind meist Grüne und Blaue. Sehr selten ist mal ein Brauner dabei. Etwas höheres bringen sie nicht zustande. Auch gelten ihre Nachkommen als weniger kräftig als die von Goldenen.
Vom Ablauf her verläuft alles genauso. Grüne sind allerdings nicht ganz so fürsorglich und wachsam wie Goldene.
Zuletzt geändert von Silverdrak am Mi 19 Sep, 2007 04:00, insgesamt 1-mal geändert.

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#9 Beitragvon Silverdrak » Mi 19 Sep, 2007 03:34

Wenn Drachen schlüpfen... - Die Gegenüberstellung


Etwa 35 Tagen lang härten die Schalen der Eier, dann sind die ungeborenen Drachen bereit zum Schlüpfen. Die Drachen eines Weyrs wissen, wenn es soweit ist und versammeln sich in der Brutstätte, wo sie ein tiefes Summen anstimmen um die Drachen zum schlüpfen zu ermutigen. Vor dem Schlupf eines Drachens wird das Summen meist etwas intensiver.

Das Schlüpfen von Drachen ist immer ein besonderes Ereignis und zieht viele Gäste an, die es beobachten wollen. Daher hat die Brutstätte üblicherweise einen Bereich von dem aus Besucher zu schauen können.
Das Schlüpfen ist vor allem deshalb so besonders, da sich die Jungdrachen kurz nach dem Schlüpfen telepathisch an einen Menschen binden.
Man nennt das Schlüpfen und den Akt der Bindung "Gegenüberstellung".

Vor dem Schlupf der Drachen machen sich die Drachenreiter auf die "Suche" nach potenziellen Reitern. Drachen spüren, wenn jemand zum Reiter geeignet ist. Besonders gut soll dabei das Gespür der blauen Drachen sein. Die Reiter suchen sowohl im eigenen Weyr als auch in den umliegenden Burgen und Ländereien nach "Kandidaten". Diese sind meist im Alter von 14 bis 18. Entdeckte Kandidaten werden nach Absprache in den Weyr gebracht, wo sie bleiben bis die Drachen schlüpfen. Das Summen der Drachen kündigt es schließlich an und lasst die Kandidaten in Eile geraten. Um die jungen Drachen nicht zu irritieren tragen sie alle weiße Roben, die sie zu dem Zeitpunkt schleunigst anziehen bevor sie zur Brutstätte eilen und sich dort um die Eier herum versammeln.

Dann folgen die spannenden Momente. Üblicherweise gibt es mehr Kandidaten als Eier so kann zwar nicht jeder einen Drachen bekommen aber die Drachen selbst haben eine Auswahl, was wichtig ist, da Drachen ohne einen menschlichen Partner sterben. Die Drachen wissen welcher Reiter der ihre ist.
Typischerweise wählen die Drachen einen Reiter, der zu ihnen passt, der ähnliche Eigenschaften hat. Ein abenteurlustiger Drache würde wohl gerne einen ebenso abenteuerlustigen Reiter haben wollen. Nicht selten gleichen die Drachen auch Schwächen ihres Partners aus. Ist ein Reiter sehr zurückhaltend so wählt ihn evtl. ein Drache, der sehr gesellig und aufgeschlossen ist. Anders herum kann es natürlich auch sein.

Auf einer Gegenüberstellung fiebern daher alle Anwesenden mit. Wer wird einen Drachen bekommen? Wird ein Bronzedrache zu erst schlüpfen?
Ein Bronzedrache als erster Schlüpfling gilt als ein gutes Zeiten und deutet auf ein starkes Gelege hin. Gold Gelege werden natürlich auch kritisch bewertet. (Ich denke, das spornt auch die Goldenen an. ^^)

Nachdem sich ein Drache aus seiner Schale befreit hat, nimmt er die Kandidaten in Augenschein und sucht nach seinem Lebensgefährten. Sobald er ihn gefunden hat, läuft er zielstrebig auf diesen zu und nennt ihm seinen Namen. Drachen wissen ihre Namen. (Info am Rande: Alle Drachennamen enden mit th.)
Von dem Moment an gehören die beiden unzertrennlich zusammen. Das Band ist geknüpft und fest verankert. Es kann nur noch durch den Tod zerrissen werden.
Dieser Moment und die Gefühle dabei gelten als unbeschreiblich. Der Kandidat fühlt sich auf eigenartige Weise vervollständigt, wie als hätte immer ein Stück von ihm gefehlt, das plötzlich da ist.
Von nun an können Kandidat und Drache ihre Gedanken teilen und telepathisch mit einander kommunizieren. Auch spüren sie die Emotionen des anderen.
So wird dem frisch gebackenen Drachenreiter auch ganz schnell bewusst was für einen entsetzlichen Hunger der kleine Drache vor ihm hat. Der Drache wird das allerdings auch lautstark andeuten. Nach dem Schlupf sind alle Drachlinge hungrig. Der Dottersack des Eis ist seit einer Weile aufgebraucht und das aufbrechen der Schale ist anstrengend.
Nach der Bindung verlassen die Drachen und ihre Reiter daher die Brutstätte um etwas essbares aufzutreiben. Dieses wird in der Regel schon vom Weyrpersonal vorbereitet und bereit gestellt.

Männliche Reiter tragen von dem Tage an eine Art Ehrennamen. Da Drachen dazu neigen Namen, vor allem lange Namen, abzukürzen, werden ein paar Buchstaben im Namen des Reiters durch ein Apostroph ersetzt. In der Regel verwenden die Reiter dann die Namen, die die Drachen verwenden. Dabei werden immer ein paar der ersten Buchstaben gestrichen. So heißt Keryan jetzt K'ryan. Ein Reiter der, sagen wir, Deminallas heißt, würde sicher auf D'las zusammen gekürzt werden.
Den Namen der Reiterinnen wird allerdings alle Ehre erwiesen in dem man sie ganz lässt.

Viele auf Pern träumen davon irgendwann Drachenreiter zu sein, aber eben nicht alle sind geeignet dafür oder schaffen es. Die Kandidatenm die am Ende einer Gegenüberstellung übrig bleiben, können bei den nächsten Gegenüberstellungen dabei sein bis sie das maximale Alter erreichen. Man versichert ihnen, dass ihr Drache bloss noch nicht geschlüpft ist und er in einer der folgenden Gelege dabei sein wird. Es kann auch vorkommen das ein Drachen-Kandidat niemals einen Drachen bekommt obwohl er geeignet wäre.

Ausgesonderte und nicht zerbrochene Eier werden nach der Gegenüberstellung normalerweise im Dazwischen entsorgt.
Es ist unüblich, dass man solche Eier öffnet. Meist sind solche Eier gräulich gefärbt und kleiner als die anderen Eier. Daher nimmt man an, dass mit den Drachen im Innern etwas nicht stimmt oder das die Eier unbefruchtet sind.
Gesunde und normale Drachen zerbrechen ihre Eier aus eigener Kraft. Drachen die das nicht schaffen gelten als nicht lebensfähig. Das dies nicht unbedingt so sein muss, kann man an Ruth dem weißen Drachen sehen.
Zuletzt geändert von Silverdrak am Mi 03 Okt, 2007 17:36, insgesamt 4-mal geändert.

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#10 Beitragvon Silverdrak » Mi 19 Sep, 2007 11:29

Das Band zwischen Reiter und Drache


An den Tag ihrer Gegenüberstellung denken die meisten Drachenreiter und Drachen gerne zurück. Seit dem Tag an Leben sie zusammen und tun viele gemeinsam. Keiner von beiden kann mehr ohne den anderen leben.
Der Drache ist meist extrem besorgt, wenn sein Reiter krank oder verletzt ist, ebenso wie der Reiter, wenn es dem Drachen nicht gut ist. Sie geben gegenseitig aus einander acht. Der Drache versucht darauf zu achten das sein Reiter nichts dummes tut, während der Reiter das Selbe für seinen Drachen tut.
Die beraten einander in verschiedenen Themen, sind in schlimmen Zeiten für einander da. In vielen Fällen handeln sie gemeinsam.
In manchen Situationen kann es auch so sein, dass die Gefühle des einen auf den anderen übergehen wie beim Paarungsflug schon mal erwähnt. Auch Gefühle wie Wut können auf den anderen überfließen. Ein Reiter kann gereizt reagieren, wenn sein Drache gereizt ist.

Das schlimmste was einem Drache-Reiter-Paar passieren kann, ist wenn einer von beiden stirbt. Ein Drache kann ohne seinen Reiter nicht leben und folgt ihm ohne zu zögern in den Tod, in dem er für immer ins Dazwischen springt.
Ausnahmen sind hier Königinnen, die grade ein Gelege haben. Diese warten damit bis die Eier kurz vor dem Schlupf stehen. Alle Drachen stoßen bei dem Tod eines Drachens einen Herz zerreißenden, lauten Klagelaut aus um dem Drachen die letzte Ehre zu erweisen. Dieser Ruf ist weit zu hören. In der Regel weis im Anschluss das ganze Umland das ein Drache verschieden ist.
Stirbt der Drache und der Reiter bleibt zurück. Ist es dem Reiter überlassen ob er dem Drachen in den Tod folgen will oder nicht. Ein Reiter ohne seinen Drachen ist nur noch ein halber Mensch. Innerlich zerrissen, werden manche sogar verrückt. Nicht jeder verkraftet den Verlust und keiner kommt wirklich darüber hin weg. Ein Teil von ihnen wird immer fehlen.
Wissen Drache und Reiter, dass sie beide (oder nur der Reiter) so schwer verletzt sind, dass sie es beide nicht überleben werden. Wählen sie den Tod im Dazwischen, dies gilt als der Ehren vollste Weg für Drache und Reiter zu gehen. Wenn es nicht anders geht, respektieren alle Drachenreiter diesen Wunsch. Worauf ich hinaus will: Jeder Drachenreiter wird einem im Sterben liegenden Drachenreiter helfen zu und auf seinem Drachen zu kommen damit diese gemeinsam die Welt verlassen können. Nichts ist für einen Drachen oder einen Reiter schlimmer als vom anderen getrennt zu werden.
So stark ist das Band zwischen ihnen.

Ein Drache lässt seinen Reiter niemals wirklich alleine. Er ist normalerweise immer irgendwo in der Nähe. Außer er weis, dass sein Reiter an einem sicheren Ort ist. Auf eigene Faust macht ein Drache aber eigentlich nur sehr selten Ausflüge und wenn geht er nicht weit weg. Der Reiter nimmt seinen Drache üblicherweise überall mit hin.
So oder so sind sie natürlich immer telepathisch in Kontakt.

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#11 Beitragvon Silverdrak » Mi 19 Sep, 2007 14:45

Aufgaben und Pflichten der Drachenreiter und ihrer Drachen


Das Leben eines Drachenreiters ist nicht so einfach wie es scheint. Drachenreiter sein, bedeutet harte Arbeit. Es gibt immer irgendwas zu tun und das Leben als Drachenreiter ist auch sehr gefährlich. Im Grunde handelt es sich bei den Drachenreitern um eine Kampfeinheit und da wo gekämpft wird gibt es Tode und Verletzte.

Fadenkampf!
Die Hauptaufgabe und Hauptgrund der Exsistenz der Drachen, ist die Bekämpfung der Faden, die in bestimmten Abständen, wenn der Rote Stern am Himmel steht, vom Himmel fallen.
Die Drachen besitzen einen Fädenkampf-Instinkt. Sobald sie Faden sehen wollen sie sie bekämpfen. Der Reiter hat dabei die Aufgabe den Drachen mit ausreichend Feuersteinen zu versorgen, ihn zu unterstützen (vier Augen sehen mehr als zwei) und ihn im Zweifelsfall auch zu kontrollieren. Nur ein gut eingespieltes Team hat gute Chancen einen Fadenkampf ohne Schaden zu überstehen. Fäden sind unberechenbar besonders dann, wenn die Windverhältnisse turbolent sind oder das Wetter anders nicht mitspielt. Auch das kämpfen bei Regen und Eis ist nicht grade angenehm auch, wenn dann die Fäden nicht so gefährlich sind, weil sie entweder erfrieren oder durch das Wasser des Regens ertrinken.

Training
Damit das alles klappt müssen Reiter und Drachen viel trainieren. Neue Manöver einüben, alte verbessern oder auffrischen und das ganze nicht nur alleine.

Geschwader
Die Drachenreiter kämpfen in Geschwadern, die sich aus mindestens 12 und maximal 30 Reitern und Drachen zusammensetzen. Diese Geschwader kämpfen und trainieren gemeinsam. Damit alles reibungslos klappt ist es wichtig, dass sich jeder auf den anderen verlassen kann und das jeder seine Position im Geschwader kennt. Üblicherweise fliegen Geschwader in an die Bedingungen angepassten Formationen gegen die Fäden. Das will geübt sein. Je nach Formation muss darauf geachtet werden, dass ein Drache den anderen nicht versehentlich verbrennt oder mit einem anderen zusammen stößt.
Die Mitglieder eines Geschwaders treffen sich daher regelmäßig zum Training und auch so um die Kontakte zu wahren.

Eine Gruppe aus mehreren Geschwadern, meist drei, nennt man einen Schwarm.


Ausbildung
Die Jungreiter erhalten zusammen mit ihren Drachen ein 1 1/2 Planetenumläufe lange Ausbildung ehe sie zu vollenwertigen Drachenreitern ernannt werden und in Geschwader aufgenommen werden. Bis dahin ist dann auch ihr Drache ausgewachsen (Drachen wachsen sehr sehr schnell). Die Ausbildung wird oft von braunen Reitern übernommen. Während der Zeit lernen die Jungreiter alles was sie wissen müssen.

Drachenpflege
Drachenpflege ist etwas das ein Drachenreiter sehr früh lernt. Natürlich hat sich ein Reiter um seinen Drachen zu kümmern. Der Drache sollte regelmäßig baden und seine Haut muss eben so regelmäßig mit Öl eingeölt werden. Da ihre Haut sonst anfängt zu jucken und zu spannen und irgendwann rissig wird. Die Haut ist der einzige Schutz eines Drachens gegen die Kälte des Dazwischens, daher sollte sie schon intakt sein.

Drachenfütterung
Zur Drachenpflege gehört natürlich auch das der Reiter darauf achtet das sein Drache genug frisst. Kleine Drachlinge brauchen zu Anfang täglich Fleisch, das die Reiter ihnen zubereiten müssen. Später brauchen sie nur noch alle paar Tage was und schließlich wenn sie ausgewachsen sind, fressen sie nur noch alle ein bis zwei Monate einmal üppig. Sie sind dann alt genug zum sich selbst etwas zu jagen. Der Reiter sollte trotzdem ein Auge auf das Fressverhalten seines Drachens haben.
Drachen sind Fleischfresser. Ein Weyr hat zu Fütterungszwecken eine eigene Herdentier-Herde.

Geschirrpflege
Ein weitere wichtige Aufgabe ist die Geschirrpflege. Damit sind alle Utensilien gemeint die verwendet werden damit der Reiter auf dem Rücken des Drachens verbleibt. Spricht das Sattelstück und alle Riemen die benötigt werden. Ein Drachenreiter muss regelmäßig prüfen ob sein Reitgeschirr noch okay ist. Außerdem muss auch dieses geölt werden damit es nicht brüchig wird.

Feuersteine
Die Drachenreiter müssen sich auch darum kümmern, dass die Feuersteinsäcke gefüllt sind und bereit stehen, wenn sie gegen Faden fliegen.


Transporte
Wenn die Drachenreiter nicht grade etwas wichtigeres zu tun haben, können sie Transportflüge übernehmen. Das heißt sie können Waren transportieren, was sie normalerweise nur tun wenn die Waren für den Weyr bestimmt sind. Oder aber sie transportieren Personen. Für manche Persönlichkeiten wie dem Meisterharfner steht immer ein Drachenreiter mit einem Drachen zur Verfügung. Ansonsten machen sie sowas nur zu besonderen Anlässen oder wenn schnell eine wichtige Konferenz ein berufen werden muss, die nicht warten kann bis alle Barone den langen Weg von überall her zum Treffen gemacht haben.

Wachreiter
Der Wachreiter ist ein Reiter der gemeinsam mit seinem Drachen, die Umgebung im Auge behält. Sie werden im Weyr eingesetzt um den Bodeneingang des Weyrs zu bewachen und die Weyrherren über Besuch zu informieren.
Wachreiter können auch an anderen Orten wie Burgen oder Gildehallen eingesetzt werden. Hier dienen sie auch als schnelle Informations-Wweitergabe-Möglichkeit. Da Drachen telepathisch kommunizieren können Informationen sehr schnell und effektiv verbreitet werden.

Drachenreiter haben stets auch ein Auge auf die Gesetze und ihre Einhaltung. Sie kennen Perns Gesetzestexte sehr genau und unterstützen die Burgen im Zweifelsfall auch bei Problemen mit Kriminellen. Für gewöhnlich gelten Drachenreiter als rechtschaffend.
Der ganze Weyr würde relativ schnell wissen, wenn ein Reiter und sein Drache böswillige Absichten hätte.



Wenn der Reiter eines Drachens etwas tut wo der Drache nicht helfen kann, bevorzugt der Drache es sich auf einem Sims gemütlich zumachen und sie von der Sonne aufwärmen zu lassen. Auch schwimmen gehen sie gerne. Allerdings nehmen sie da meist ihre Reiter mit.
Zuletzt geändert von Silverdrak am Mo 24 Sep, 2007 02:23, insgesamt 1-mal geändert.

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#12 Beitragvon Silverdrak » Mi 19 Sep, 2007 16:38

Der Weyr und das Weyrvolk


Der Weyr:

Der Weyr ist in der Regel ein erloschener Vulkan, der so hergerichtet wurde das Drachen und ihre Reiter dort leben können. Ein Weyr kann zwischen 500 und 600 Drachen und Reiter beherbergen.
Ein Weyr beinhaltet alles was die Drachereiter brauchen.
Der Kessel bietet eine optimale Landepfläche. Rundherum im Vulkangestein sind Höhlen. Auf dem Bodenlevel befinden sich alle wichtigen Einrichtungen wie die Krankenstation, die Weyrgilde-Hallen, Räumlichkeiten in denen die Kandidaten und Weyrlinge leben, die Küche und der Essensaal Sowie evtl. einer Halle in der Händler Waren anbieten können. Der Weyr hat üblicherweise irgendeinen Wasser Zufluss der den Weyr versorgt.
In der Regel hat ein Weyr auch einen Grundeingang. Ansonsten ist er nur über den Luftweg zu erreichen. In den höheren Ebenen der Vulkanwände sind Höhlen für die Drachen und ihre Reiter eingelassen. Für gewöhnlich hat jeder Drache und Reiter einen eigenen Weyr (die privaten Räumlichkeiten werden auch Weyr genannt.) zum leben, der auch über den Luftweg zu erreichen ist. Die Weyrherren leben dabei in den am höchsten gelegenen Weyrn.
Desweiteren hat jeder Weyr eine Brutstätte. Sie befindet sich tief im Weyrkessel wo der Vulkan noch warm ist. Sie lässt sich meist auch über einen Luftweg erreichen. Der Boden ist mit Sand bedeckt. Meist ist dieser so warm, dass man darauf mit dem falschen Schuhwerk nicht lange drauf stehen kann.
Die Feuerstein-Reserven ebenso wie andere Lagerräume sind meist tiefer gelegen.
Im Weyrkessel gibt es dann meist einen abgetrennten Bereich in dem Herdentiere gehalten werden.
Der Weyr beinhaltet natürlich auch Räumlichkeiten für alle die nicht auf Drachen reiten.


Das Weyrvolk:

Das Weyrvolk setzt sich zum einen aus den Reitern und ihren Drachen zusammen und aus Menschen die dort leben und arbeiten ohne einen Drachenpartner zu haben. Dies sind oft Kinder von Drachenreiter, Kandidaten die keinen Drachen bekommen haben und da geblieben sind, Lebensgefährten von Drachenreitern die keinen Drachen haben, Menschen die es sonst irgendwie in den Weyr geschaft haben oder Gildeangehörige.
Alle Nicht-Drachenreiter und -Gildeangehörige kümmern sich um alle Arbeiten die sonst noch im Weyr anfallen wie zum Beispiel das essen kochen und die Leuchtkörbe austauschen. Ein Weyr hat üblicherweise eine Wirtschafterin oder einen Wirschafter, der den Haushalt des Weyrs managed in der Regel geschieht aber nichts ohne Absprache mit den Weyrherren.
Die Wirtschafter sorgen dann schon dafür das jeder im Weyr eine Aufgabe bekommt.


Die Ränge und Persönlichkeiten in einem Weyr:

Weyrherrin:
Die Reiterin der mächtigsten/ältesten Königin im Weyr. Sie führt den Weyr gemeinsam mit dem Weyrführer und kümmert sich mit ihm um alle wichtigen Angelegenheiten die den Weyr betreffen.

Weyrführer:
Der Reiter dessen Drache, der die Goldene der Weyrherrin, beim letzten Paarungsflug fangen konnte. Er kümmert sich mit der Weyrherrin um den Weyr aber auch um die Kampfstrategien. Er führt alle Geschwader in den Kampf.

Weyrherren:
Meint die Weyrherrin und den Weyrführer.

Königinnenreiterin:
Meint im allgemeinen die Reiterinnen der goldenen Drachen. Alle Königinnenreiter haben einen hohen Status im Weyr.

Geschwaderführer:
Er leitet ein Geschwader und steht direkt unter dem Weyrführer. Er achtet darauf das sein Geschwader fit ist und befehligt seine Reiter im Kampf. Geschwaderführer können nur Bronzereiter werden.

Geschwaderzweiter:
Er unterstützt den Geschwaderführer und ist sowas wie seine rechte Hand. Sollte dem Geschwaderführer etwas zustoßen übernimmt er die Kontrolle über das Geschwader. Geschwaderzweite sind oft auch braune Reiter.

Geschwaderdritter:
Geschwaderdritte erfüllen den selben Job wie Geschwaderzweite nur das sie an dritter Stelle in der Führungskette stehen. In kleinen Geschwadern sind oft keine Geschwaderdritte nötig. In größeren helfen sie den Überblick zu bewahren. Man kann sich vorstellen das der Geschwaderführer seine Augen nicht überall haben kann. Er selbst muss ja auch noch darauf achten das ihn die Fäden nicht erwischen.

Drachenreiter:
Jeder der einen Drachen reitet und nicht mehr in der Ausbildung ist. Im allgemeinen sind damit auch alle Reiter gemeint keinen speziellen Rang inne haben.

Jungreiter:
Drachenreiter die ihre Drachen reiten und fliegen können aber noch in der Ausbildung sind. Während des Fadenkampfes bringen sie unteranderem auch neue Feuersteinsäcke zu den Reitern. So bekommen sie schon mal ein Gefühl für das was sie später erwartet.

Weyrlingausbilder:
Ein Drachenreiter der die Ausbildung der Weyrlinge und Jungreiter übernimmt.

Weyrling:
Ein Junge oder ein Mädchen, der oder das einen Drachen an sich binden konnte. Solange die Drachen zu klein sind zum reiten werden sie so genannt. Sie befinden sich in der Ausbildung.

Kandidat:
Jemand der auserwählt ist bei einer Gegenüberstellung dabei zu sein, weil die Drachen ihn für würdig dafür empfinden.

Suchreiter:
Ein Reiter der nach Kandidaten sucht.

Wachreiter:
Ein Reiter der Wache hält. Weiter oben hab ich schon mal was dazu geschrieben.

Üblicherweise tragen Reiter/Weyrling immer ihren Knoten mit sich, der ihren Rang anzeigt. Dieser Knoten enthält die Farben des Weyrs und die Farbe seines Drachens. Je komplizierter der Knoten ist desto höher ist der Rang im Weyr. Weyrlinge haben daher einen sehr einfachen Knoten.


Weyrwirtschafter:
Sorgt dafür das alles im Weyr läuft so das die Reiter sich nicht um alles kümmern müssen. Die Weyrwirtschfater achten darauf das es überall licht gibt, das es Essen gibt, das alle nötigen Rohstoffe im Weyr vorhanden sind. Aus organisieren sie alle Festlichkeiten die anstehen.

Weyrharfner:
Ein Harfner der im Weyr seine Tätigkeit tut.

Weyrherdenhüter:
Jemand der sich um die Weyr-Herde kümmert.

Weyrschmied:
Ein Schmied der im Weyr arbeitet.

... es gibt noch andere Gildenleute, die im Weyr arbeiten. Die Führung eines Weyrs ist eben so aufwendig wie das Führen einer Burg und auch im Weyr wird allerlei Personal benötigt. Daher sind auch dort die verschiedensten Gilden vertreten.


Sonstiges Wissen:

Das HAD (hört alle Drachen) - Phänomen:
Einige wenige Menschen - ich weis nur von Frauen/Mädchen - sind in der Lage alle Drachen zu hören. Diese Gabe ist sehr selten und für manche dieser Personen unangenehm. Andere wiederum betrachte dies Gabe als recht praktisch.
Drachen finden solche Personen recht interessant und haben solche Menschen gern, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.


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