[Planet] Aspex

Hier können ausführliche Beschreibungen der Welten, von denen die Charaktere der Spieler kommen oder auf denen gerade gespielt wird, abgelegt werden.
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Kezune
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[Planet] Aspex

#1 Beitragvon Kezune » Di 09 Aug, 2016 13:28

Verwendet in folgenden RPGs: Psycho-Dragons Reisen

Name: Aspex
Typ: Felsplanet
Alter: ca. 5 Milliarden Jahre
Galaxie: Sigma Acallaris
Sonne: Aporis
Position im Sonnensystem: 2. Planet im System
Monde: -

Planetenwächter: Celevia, eine Scallera (große grauweiße Eulenart)

Sie lässt sich beschreiben mit „Wächterin die ihre Aufgabe extrem ernst nimmt“ - so ernst, dass für alle Nicht-Wächterratsmitglieder bzw. Ratsbeauftragten eine offizielle Reisewarnung für den Planeten ausgesprochen wurde. Generell sollten auch Ratsgesandte ihre Besuche hier so kurz wie möglich halten. Celevia kann Fremde nicht leiden.

Die Wächterin selbst ist eine Meisterin der Luftmagie und kann durch die Verbundenheit mit ihrem Planeten auch etwas Erdmagie einsetzen.

Heimat von:
Reikian

Beschreibung:
Felsige Wüsten, Geröllhänge, zerklüftete Berge und unzählige Abgründe die bis ins Herzen des Planeten hinabzureichen scheinen. Aspex präsentiert sich für den Betrachter wie eine Mondlandschaft ohne Wasser oder Pflanzenbewuchs und, so scheint es oft, auch ohne Leben. Unwirtliche Steinwüsten und Geröllfelder reihen sich aneinander, nur gelegentlich unterbrochen durch steile Felshänge und eis- und schneebedeckte Berggipfel. Grau ist die Farbe des ganzen Planeten, das Grau von Gestein und das Grau von schmutzigem Schnee und Eis. Und über allem steht das fahle Licht einer blauen Sonne, das alles noch kälter und düsterer erscheinen lässt.
Doch im Gedächtnis bleibt Aspex vor allem wegen seiner Schluchten, die den gesamten Planeten durchziehen wie die Risse eine zerbrechende Glasscheibe. Die Schluchten sind überall, manche sind nur dünne Spalten, andere gewaltige Canyons die ganze Gebirgsketten gespalten haben. Doch alle von ihnen reichen tief hinab, manche so tief dass auf den Grund niemals Sonnenlicht gelangt.

Auf Aspex gibt es keine Meere, da jegliches Wasser auf dem Grund der Schluchten gesammelt hat. Die einzigen Wasserstellen außerhalb davon sind die Schmelzwasserflüsse aus den Bergen und die Seen die sich bilden wenn es regnet. Doch Wasser hat auf Aspex nie lange Bestand, da es recht schnell im rissigen Felsgestein verschwindet und erst sehr tief unten im Boden wieder zum Vorschein kommt. Aspex besitzt nur Süßwasser, Salzwasser gibt es dort nicht.

Auf der Planetenoberfläche weht stets kalter Wind, egal wo man sich befindet. Inmitten der Schluchten und auf den Berggipfeln wird dieser Wind zum heulenden Sturm. Überhaupt sind Stürme auf Aspex eine alltägliche Erscheinung und häufig reißt so ein Sturm – ähnlich einem Sandsturm - Unmengen von Staub und kleinen Steinchen mit sich.

Obwohl Aspex zunächst wie ein unbelebter Felsen wirkt gibt es dort sowohl Pflanzen als auch Tiere. Pflanzen sind jedoch selten und meist auf Tallagen beschränkt, weil dort Wind und Kälte nicht ganz so schlimm sind. Die Pflanzen auf dem Planeten sind allesamt sehr dunkel gefärbt um das fahle Licht ihres Muttersterns besser nutzen zu können. Am häufigsten sind Gräser, Moose und Sträucher, seltener sind Bäume die den Nadelbäumen auf der Erde ähneln. Durch den beständigen Wind wachsen die Bäume schief und krumm.

Klima:
Tagsüber ca. 15°C auf Meereshöhe, auf den Berggipfeln ca. -20 bis -25°C.
Nachts um die -10°C auf Meereshöhe, auf den Berggipfeln bis -40°C.

Lebensformen:
Aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse sind fast alle Kreaturen dieses Planeten hervorragende Kletterer und verfügen über große Sprungkraft, oder sind in der Lage zu fliegen oder große Entfernungen mit Gleiten hinter sich zu bringen. Des weiteren müssen sie mit den kalten Temperaturen zurechtkommen und sich mit wenig Licht zurechtfinden können, da das fahle blaue Licht des Muttersterns allgemein nicht viel Helligkeit spendet.
Zu Aspex' Lebensformen zählen beispielsweise Katzenartige Tiere, Vögel und drachenartige Flugechsen. Im Wasser hingegen gibt es Fische und Weichtiere (z. B. Quallen).

Magiebegabung ist unter den einheimischen Kreaturen des Planeten selten und nur schwach ausgeprägt.

Geschichte:
Aspex war einst ein Wanderplanet, den eine Sonnenexplosion aus seinem Heimatsystem geschleudert hatte. Der eisbedeckte Felsen war so kalt wie das umgebende All und jegliches Leben darauf befand sich in Kältestarre bis der Planet irgendwann in das Schwerkraftfeld der blauen Sonne Aporis gezogen wurde. Der ehemalige Wanderplanet schlug eine Umlaufbahn um die Sonne ein und begann aufzutauen. Das Leben erwachte.

Über unzählige Jahrmillionen stattfindende Magieausbrüche der Sonne tränkten den Planeten mit jeder Menge Magie und schufen eine blühende Welt voller magisch begabter Kreaturen und magischer Pflanzen. Magie war dort so natürlich wie das Atmen und sie war dort so mächtig wie es im Rest der Galaxie nur selten der Fall war. Die Magie bedeutete Macht vor allem für den damaligen Wächter Ga'veels, einen Wyvern. Anstatt über seine Welt zu wachen ging er aber lieber auf Reisen durchs gesamte Universum, wo er mit seiner Magie und seiner Macht Eindruck schinden und dem Vergnügen hinterherjagen konnte.

Natürlich zog Aspex' Magie früher oder später auch feindselige Mächte an. Eine davon war eine dämonische Schattenkreatur, der es gelang eine Verbindung zu den Magiereserven des Planeten herzustellen. Sogleich saugte der Schatten die Magie aus der Welt heraus und verleibte sie sich ein, wodurch ihm keiner der Bewohner mehr etwas entgegenzusetzen hatte und er mit jeder Sekunde mächtiger wurde. Einzige der Wächter wäre ihm noch ein ebenbürtiger Gegner gewesen, doch war dieser gerade wieder auf einer Vergnügungsreise irgendwo in den Tiefen der Galaxie unterwegs und wäre niemals rechtzeitig dagewesen.
Es blieb also an den normalen Bewohnern ihre Welt vor dem Untergang zu retten. Eine junge Scallera-Eule mit dem Namen Celevia übernahm in dieser Krise die Führung und organisierte alle Kreaturen des Planeten zu einem gemeinsamen Angriff und nach einem harten und erbitterten Kampf wurde der Dämon tatsächlich besiegt und verschwand ins Nichts.

Doch der Schaden war bereits angerichtet und die Magie fast zur Gänze aus dem Planeten herausgerissen worden. Es wurde dunkel auf der Oberfläche, binnen Stunden starben die üppigen Wälder die Aspex bislang bedeckt hatten. Gewaltige Erdbeben erschütterten die ganze Welt, gigantische Risse brachen durch das Gestein. Und mit jeder Sekunde wurden die Risse größer, denn jetzt ohne die bisher allgegenwärtige Magie drohte der Planet auseinanderzubrechen. Der einzige der dem Untergang noch hätte entgegen wirken können wäre der Wächter Ga'veels gewesen, der aber noch immer nicht aufgetaucht war. Doch nun geschah etwas überraschendes: Die sterbende Welt wählte sich selbst einen neuen Wächter und die Wahl fiel auf die Eule Celevia.

Die frisch gebackene Wächterin kratzte sämtliche noch verbliebenen magischen Energien zusammen, um das Auseinanderbrechen der Welt zu stoppen. Es gelang ihr, doch der Preis dafür war hoch gewesen. Finstere Kälte hatte sich über die Welt gesenkt, in den Rissen brodelte Lava und jeden Tag jagten Erschütterungen durch den Boden. Die üppigen Wälder des Planeten waren verschwunden und nun trug der Wind die Erde davon, sodass nur noch nackter Fels blieb. Die Süßwassermeere waren in Spalten und Rissen versickert. Aber am schlimmsten traf es die Kreaturen auf dem Planeten. Die Magie war für sie ein elementarer Baustein des Lebens gewesen und nun da der Planet dieser beraubt war, starben sie alle nach und nach aus. Auch die Scallera-Eulen teilten dieses Schicksal, da sie als stark magische Wesen von der Magie abhängig gewesen waren. Nur Celevia überlebte weil sie als Wächterin mit dem Planeten verbunden war und deshalb auch unsterblich.

Im Laufe von vielen Jahrtausenden brachten die Sonnenausbrüche wieder Magie nach Aspex zurück, auch wenn es nur ein Schatten dessen war was es einst dort gegeben hatte. Das Leben fand Wege sich an die neuen Begebenheiten anzupassen, doch so grün wie einst wurde der Planet nie wieder. Aspex war nur noch ein karger, zerklüfteter Fels, von Rissen durchzogen die ein Mahnmal und ein Gedenken für den Beinahe-Untergang darstellten. Und über allem wachte Celevia, die letzte ihrer Art und die letzte wirklich magisch begabte Kreatur des gesamten Planeten.
RPG Anomalie

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