Im Dazwischen

Die alten Beiträge der Drachenstadt.
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Silverdrak
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Im Dazwischen

#1 Beitragvon Silverdrak » Sa 29 Okt, 2005 04:10

Firnor betritt das Dazwischen vor der dunklen Festung. (möchte nochmal darauf hinweisen das Silvis Dazwischen etwas anders ist als das Dazwischen von den Perndrachen)


Wie konnte die Zeit einfach so stehen bleiben? grübelte Firnor und tausche wieder mit Silvi, die sich mit sowas sicher besser auskannte. Einzige Erschütterungen gingen durch das Kontinuum wie als wäre etwas gerissen fühlte es sich an.
Was ging hier vor? Nicht auffälliges war zu sehen.
Dann kam der Drachin eine Idee. Sie begab sich in den Teil durch den der Zeitenstrom floss und entdeckte mit entsetzen das sich eine ganze Horde Rissdämonen an dem empfindlichen Zeitenstrang rumzerrten. Stellen Weise war der Strang bereits durch trennt. Was nicht sein durfte. Der Zeitenstrom bestand aus vielen einzelströmen die zu einem dicken Strom zusammen gefügt waren. In jeder Dimension gab es einen eingenen Zeitenstrom so das die Zeiten der verschieden Dimensionen durch aus verschieden war. In einer Dimension selbst war in der Regel überall die selbe Zeit. Die Zeit selbst zu verschieben war nicht möglich das einzige was ging war Dinge oder Wesen selbst in der Zeit vor oder zurück zu bewegen. Was aber eigentlich verboten war da schon die kleinsten Änderungen in der Vergangenheit die Zukunft auf den Kopf stellen konnte.
Wie erwähnt besteht der Zeitenstrom aus vielen Einzelströmen, die je einem Gebiet der Dimension zugeordnet sind, das ist so eingerichten aus sicherheitsgründen, wenn was an dem Zeitenstrom nicht stimmt bleibt so nur an einigen Stellen die Zeit stehen so das andere, die nicht erstarrt sind, diese Problem möglicherweise beheben können. Ist ein Zeitstrom komplett gerissen ist eine Dimension so gut wie verloren, da sich dort nichts mehr bewegen wird.
Silvi musterte besorgt den Zeitenstrom er war nur am Rande etwas angerissen, also er war nur wenig beschädigt. Doch auch das würde auf alle Orte auswirkungen haben, da so eine Zeitungleichheit entstand die im Grund behoben werden musste zu somit möglicherweise auch die Orte betraf die eigentlich nicht betroffen waren.
Etwas verwirrt beobachtete die Silberne die Rissdämonen. An den Zeitenstrom hatten sie sich noch nie herangewagt ob das ein neuer Plan zur Eroberung des Universums war? Wenn der Zeitenstrom stillstand gab es niemanden der sie noch aufhalten konnte.
Spalt- oder Rissdämonen waren was furchtbar nerviges fand Silvi. Sie kamen überall hin, machten alles kaputt, schienen von Zeit nicht beeinflussbar, brauchten scheinbar nichts zum leben... eigenartige Kreaturen.
Es wurde langsam Zeit zu handeln ehe noch größerer Schaden entstand. Für Silvi alleine waren es zu viel Dämonen, daher stieß sich einen grellen Ton aus der das ganze Dazwischen zum schwingen zu bringen schien.
In kürzester Zeit erschienen anderen Xiyadra und es wurden immer mehr. Sie warfen Silvi nur einen kurzen verächtlichen Blick zu, sicher würden sie alles auf sie schieben, dachte Silvi, mit ihren etwas zu dunklen Silberschuppen galt sie als verfluchter Drache, der nur Ärger verursachte, dann machten sich die anderen Drachen dran ihrer Aufgabe nach zu kommen -> das Jagen von Rissdämonen und auch das reparieren des Dazwichen.
Silvi half mit die Rissdämonen zu beseitigen, auch wenn es ihr eigentlich nicht erlaubt war, da sie als verfluchter Drache gefährlich war und viel schaden anrichten konnte (was durch aus stimmen konnte, wenn man die Herkunft der dunklen Färbung (Firnor) bedachte, die anderen wussten nur nichts von Firnor... wahrscheinlich würde es auch nichts besser machen wenn sie es wüssten).
Es dauerte einige Zeit, doch nahm die Zahl der Dämonen bald ab bis keiner mehr übrig war. Diese XiYadra waren sehr geübt in dem was sie Tag ein Tag aus taten. Silvi war doch sehr beeindruckt über das können und das ungewöhnlich gute zusammenspiel zwischen der Arten, die sich normalerweise nicht unbedingt leiden konnten. Tat man Wasser oder Luft- und Feuerdrachen zusammen gab das in der Regel nur chaos, doch hier kämpften alle Hand in Hand zusammen.
Nach dem alle Dämonen fort waren verschwand ein Teil der XiYaDra wieder auf der Suche nach weiteren Dämonen, ein anderer sammelte sich an den angerissenen Stellen des Zeitstroms.
Silvi lauschte aufmerksam. Das waren die Drachen die sich besonders mit der Reparatur des Dazwischens aus kannten.
"hm... nein sowas kann ich nicht reparieren." erklärte ein älterer Drache und strich vorsichtig über die beschädigten Stellen. "Es ist ganz anders als die "wände" des Dazwischens." Aufgeregte und zum teil ratlose Gespräche entwickelten. Silvi konnte schließlich aus dem Gesprächswirwar nichts mehr heraushören. Was sollte jetzt geschehen. Auf die Welt die sie ihrer Aufgabe gemäß (Silvi ist Weltenforscherin) erforschte, konnte sie so nicht zurück. Sonst würde sie auch dort festhängen. Nachdenklich trat sie näher an den Zeitenstrom der unablässig in Bewegungschien bis auf an ein paar Stellen.
Sil'Fir könnte den Strom repariernen. ertönte Mar'Self s Stimme in Silvis Kopf worauf diese erschrocken zusammen zuckte. Damit hatte sie jetzt gar nicht gerechnet.
Firnor grunzte, er war eigentlich viel lieber er selbst.
Wenn Sil'Fir das kann, kann Mar'Self das sicher noch viel besser.
Möglich aber ich kann hier grade nicht weg und ihr seid da vor Ort.
Die verbleibenden XiYaDra, die sich zu vor noch beratschlagten verschwanden plötzlich einfach.
Jetzt seid ihr ungestört.
Komm wir versuchen es noch mal. Viele unserer Freunde hängen grade fest, das können wir so nicht lassen. meldete sich Silvi zu Wort
Unsere Freunde? Das sind ja wohl wenn alles deine. Ich brauche sowas nicht. brummte Firnor.
Silvi grinste und konzentrierte sich dan angestrengt.
Wie du meinst, aber du bist es schuld wenn hier irgendwas schief geht. meinte der Finstere Drache und wartete ab bis ihm langweilig wurde.
So du hattest jetzt genug Zeit. ließ er Silvi wissen und begann einen Countdown zu zählen, was Silvi nervös machte.
....... 1 ............ 0.
Nein, warte!!
Aber zu spät Firnor entsiegelte seine volle Macht des Chaos.
na los so schwer ist das nicht.
DOCH!
Firnor grinste und beschloss Silvi etwas zu provozieren. Beim letzten mal hatte es auch geklappt. Der Finstere erhöhte die Intensität der dunklem Energie die durch den Körper der Drachin strömte wodurch dieser mehr und mehr zerstört wurde je stärker Firnor seine zerstörerische Energie fließen ließ.
Silvi geriet langsam in Panik. Entweder war Firnor total verrückt oder aber er hatte unendliches vertrauen in ihr Können, denn er schien keine Angst davor zu haben das sie einfach tot umkippten. Vielleicht lag das daran das er schon tot war, aber sie wollte das doch lieber nicht ausprobieren.
Angestrengt schaffte sie es schließlich ihre eigene Macht zu entsiegeln, die ein gleichstarkes Kontra zu Firnors energie bildete. Während Firnors Energie ihrem Körper schadete heilte ihre eigene ihn wieder so war ein Ausgleich geschaffen.
Geht doch. sagte Firnor noch ehe die durch das zusammen treffen der Energien ausgelöste verschmelzung einsetzte. Silvi und Firnor verschmolzen mit einander. Der Drache wuchs ein gutes Stück und die Schuppen färbten sich Platinfarben.
Sil'Fir betrachtete den Zeitstrom.
Und wie repariert man dass nun? grübelte der Platindrache.
Schweiß die losen Stücke einfach wieder zusammen.
Sil'Fir war skeptisch. Ob bei der Aktion nicht mehr kaputt gehen würde als heilte? Wie dem auch sei macht die der Platindrache ans Werk und zog lose Stücke des Zeitstroms wieder zusammen und schweißte die Teile mit einem Energiestrahl zusammen. Das machte Sil'Fir auch bei den anderen Stellen und besah den Zeitstrom anschließend kritisch. Die Schweißstellen wirkten nicht sehr schön.
Und du bist sicher das das so funktioniert?
Ja, warte nur ab. Die Zeitunstimmigkeit wird bald auffallen und dann wird versucht werden die Zeit wieder auf einen Nenner zu bringen.
Also wartete Sil'Fir. Lange Zeit passierte nichts so das Sil'Fir unruhig auf und ab zu schreiten begann. Dann irgendwann begann der Zeitstromgrell zu leuchten alles um den PlatinDrachen herum schien sich plötzlich zu bewegen und zu beben. Der Drache fühlte sich sehr unwohl und plötzlich wurde ihm schwarz vor Augen...

Der nächste Post findet sich in Silvis Höhle.

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