[Die dunkle Festung] Irgendwo da drin...

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Silverdrak
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[Die dunkle Festung] Irgendwo da drin...

#1 Beitragvon Silverdrak » Sa 07 Mai, 2005 03:30

[kommt vom Thronsaal]

Arkan fand sich ganz entspannt mit Ketten an den Handgelenken, hängend in der Folterkammer der Festung wieder. Allerlei frische Wunden zierten seinen Oberkörper. Er merkte sie fast gar nicht, für ihn war es fast gewohnheit irgendwo angeritzt oder verletzt zu sein.
Aufmerksam lauschte der Halbdämon. Außerhalb der Mauern schien eine Party zusteigen. Lautes gegrölle war zu hören. Ganz in seiner Nahe war ein nicht minder lautes Schnarchen. Es roch nach Alkohol.
Nachdenklich prüfte er die Stabilität der seiner Ketten und befand sie als mittel gut bis schlecht. So nahm er so sonst etwas schwung und seine ganze Kraft zusammen und sprengte seine Fesseln. Kurz lauschte er ob man auf ihn aufmerksam geworden war, doch hatte sich an dem regelmäßigem Schnarchen nichts verändert. Schnell griff er sich die überreste seiner Ketten, er wollte nicht das sie die ganze Zeit über den Boden schliffen und unnötig rumlärmten. Anschließend folgte er tastend seinem Gespürt. Das Dämonentor verströmte unglaubliche Energie. Es war selbst ohne Augenlicht unübersehbar.
Zwar dauerte es seine Zeit bis Arkan den richtigen Weg durch das scheinbare Labyrinth gefunden hatte, doch dann stand er direkt davor.
Zu seiner überraschung hatte niemand versucht ihn daran zu hindern.
Zögernd blieb er davor stehen und ließ die Energie die das Protal verströmte auf sich wirken.
Grade wollte er darauf zu gehen, als ihn etwas an der Kehle packte und gegen die nächste Wand drückte.
"Möah..., total verweichlicht!" sagte der Angreifer und drehte Arkans Gesicht hin und her. "Das scheint sich auch nicht geändert zu haben."
~Stille~
"Warum hat das so lange gedauert, mein Freund?"
"Musst du mich so erschrecken?" fragte Arkan zurück.
"Ja, wärst du nicht so verweichlicht, hättest du es gemerkt.", antwortete ein Roter Dämon der fast doppelt so groß wie Arkan war. "Wie hast du nur solnge ohne mich überleben können? Nimmst du überhaupt deine Medizin?"
"Nein."
"Siehst du da hast dus ist ja kein Wunder das du so nachgelassen hast. Grinfer-Blut ist wichtig! Dein Körper braucht das!"
"Das sagst du. Ich finde ich habe mehr als genug davon in mir.", murmelte Arkan.
Der Rote Dämon blickte sich kurz um und fragte dann:
"Welches Protal ist das?"
"Tarsis' "
"Uh! Tarsis Festung und der hat dich hier einfach so reingelassen?"
Arkan Zuckte nur mit den Schultern.
"Du bist doch nicht übergelaufen?", dabei bohrte der Rote, seine Klauen in Arkans Fleisch. Dieser gab ein Schnauben als Antwort.
Der Rote musterte Arkan prüfend und kam zu dem schluss das er wohl die Wahrheit sagte.
"Hm... wo sind denn alle? und was ist das für ein Lärm?" brummte der Dämon.
"Für mich klingt es wie Party. Tarsis wollte sein Personal auf stocken."
"Aha!" der Rote lies Arkan los und schritt zu einem Fenster um hinaus zusehen.
"Und?"
"hm... kleiner als Darfors Truppe. Jedenfalls war Darfors größer als ich sie das letzte mal sah. Sie ist doch noch so groß oder?" damit packte er sich wieder den Arkan, der sich kein stück von der Stelle bewegt hatte. Er kannte Dante nur zu gut um zu wissen das flüchte hier nicht helfen würde.
"Nun ich denke schon, Darfors neuer Berat schien ganz brauchbar..."
"neuer??.... Berater???", Dantes Griff wurde fester, doch kurz darauf ließ er von Arkan ab um etwas auf und ab zu rennen.
Arkan wusste das das Dantes Wunderpunkt war, denn bevor der Halbdämon ihn in seine Dämonenebene zurück geschick hatte war er Darfors Berater gewesen.
"Erzähl mir was von IHM!"
"Nun, so richtig persönlich kennengelernt habe ich ihn noch nicht. Aber aus guten Quellen weis ich das Darfor wohl ganz zu frieden mit ihm ist. Außerdem sollen seine Folterkünste ganz exquisit sein. Aber wie gesagt bin ich ihm noch nicht näher begegnet.", plauderte Arkan und konnte sich regelrecht vorstellen wie Dante wütend vor ihm rum wanderte.
"Grrrrrrr..... TÖTE IHN!!!", brüllte diese aufgebracht.
"Warum sollte ich? Du hilfst mir ja auch nicht."
Dante grunzte verärgert, er wusste genau worauf Arkan anspielte.
"Außerdem warum muss ich immer deine Drecksarbeit erledigen? Es ist dein Rivale nicht meiner.", fügte Arkan noch an und verschränkte die Arme vor der Brust.
Dante brummte. "Du sollst das erledigen weil es besser ist wenn Dafor wütend auf dich ist und nicht auf mich. Von dir ist er das ja gewohnt."
"Achja?"
"Du weis genau was ich meine! Du hast sein Lieblingsreittier auf dem Gewissen!"
"Das war ein Unfall!", beharrte Arkan. "Was kann ich dafür wenn diese dumme Säule zusammen mit mir auf es drauffällt??"
"Und sein Lieblingsleibwächter?"
"Wenn er eben im Wegstand!"
"Und seine Lieblingsstimme?"
"Also ehrlich! Seela hat nix in Darfors Harem zu suchen!", sagte Arkan erböst.
Dante grinste. "Und seinen Lieblingsberater hast du auch auf dem Gewissen."
"Der war es auch selber Schuld!! Er hätte mir ja helfen können Xanracsis zu suchen, aber neu er wollte ja unbedingt, in seine Dämonenwelt zurück und ist jetzt wütend darüber das jemand besseres auf seinem Platz ist."
Dantes Faust traf Arkan hart und lies ihn gegen eine Wand krachen. Diesmal grinste der Halbdämon. "Warum so in rage Dante? Es ist ganz einfach. Du hilfst und ich helfe dir. Finde Xanracsis und beweise damit das du für den Posten des Beraters meines Vater würdig bist und ich werde mich im anschluss daran etwas bei meinem Vater unbeliebt machen."
Dante grummelte vor sich hin und lies sich das ganze durch den Kopf gehen.
"Hm... na schön. Dann mache ich mich auf den Weg." brummte er schließlich wenig erfreut, eigentlich hatte er es lieber wenn es nach seiner Nase ging und nicht anders herum.
"Warte! Die Ketten." sagte Arkan und hielt ihm die Überreste seiner Fesseln entgegen. Dante befreite ihn davon. Grade als er wieder los gehen wollte.
"Es wäre nett wenn du mir noch meine Sachen bringen könntest."
Nörgelnd verschwand der rote und kam später mit Arkans Kram wieder.
"Sonst noch was??"
"Ich brauche den Kristall wieder. Wir wollen doch nicht das Tarsis Streitmacht zu groß wird." dabei deutete Arkan auf das Protal. Nach dem der Halbdmämon alle Sachen wieder zusammen hatte lies er Dante gehen.
Das war geschafft. jetzt musste er nur noch wieder zurück zum Drachenberg.
Konzentriert begann er sich den Weg durch die Festung zu suchen.

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